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Weitgereister Lausanner Puertas: Von den Saudis über Bremen in die Nati?

Nach seinem Saudi-Abenteuer will Cameron Puertas bei Bremen Werbung in eigener Sache machen.

Im besten Fussballeralter wechselte Cameron Puertas im Sommer 2024 von Union St-Gilloise zu Al-Qadsiah nach Saudi-Arabien. «Ich bereue das überhaupt nicht. Es war eine unglaubliche Erfahrung, die ich sofort wieder machen würde», sagt der in der Westschweiz aufgewachsene Spanier im Interview mit SRF.

Nach einem Jahr ist er trotzdem zurück in Europa. Er hat mit Werder Bremen einen «familiären Klub» gefunden und will sich erstmals in einer Top-5-Liga beweisen. Im Hinterkopf hat er auch die WM 2026, die er gerne mit der Schweiz bestreiten würde – sofern er denn den Pass rechtzeitig erhält. Rechtliche Gründe verzögerten bislang den Einbürgerungsprozess. «Ich möchte bereit sein, falls der Moment kommt.»

Wiedersehen mit Jugendfreund Schmidt

An der Weser spielt Mittelfeldmann Puertas mit mehreren ehemaligen Weggefährten zusammen. Einer davon ist Isaac Schmidt, mit dem er seit der Kindheit in Lausanne verbunden ist: «Wir kennen uns seit der 5. Klasse, sind beide im Praz-Séchaud-Quartier aufgewachsen. Es macht mich stolz, dass wir nun zusammen bei einem Top-Klub spielen.»

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