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Zusammenfassung Schweiz - Kroatien
Aus Sport-Clip vom 08.10.2020.
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1:2-Niederlage gegen Kroatien Trotz Führung: Nati unterliegt dem Vize-Weltmeister

  • Die Schweiz muss sich im Testspiel in St. Gallen Kroatien 1:2 geschlagen geben.
  • Mario Gavranovic schiesst die Nati in Führung, Josip Brekalo und Mario Pasalic drehen die Partie für die Kroaten.
  • Bei den Schweizern kommen gleich 4 Spieler zu ihrem Nati-Debüt.

Die entscheidende Szene ereignete sich in der 66. Minute. Mario Pasalic schoss Kroatien mit 2:1 in Führung und damit zum Sieg. Das junge Schweizer Team war in der Folge zu keiner Reaktion mehr fähig. Dies hatte unter anderem mit den zahlreichen Wechseln zu tun, die Vladimir Petkovic vornahm.

Quartett mit Debüt

Angesichts des straffen Programms liess Petkovic mehrere Stammkräfte auf der Bank. Mit Torhüter Jonas Omlin, den Verteidigern Becir Omeragic und Jordan Lotomba sowie Mittelfeldspieler Simon Sohm (ab der 64. Minute) kamen gleich 4 Spieler zu ihren Nati-Debüts.

Zur Pause wechselte Petkovic mit Granit Xhaka, Ricardo Rodriguez und Admir Mehmedi weitere Routiniers aus. So hatte die 2. Halbzeit angesichts der unerfahrenen Schweizer Mannschaft nur noch wenig Aussagekraft. Dafür dürfte dem Coach mehrheitlich gefallen haben, was er vor der Pause zu sehen bekam.

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Schweiz - Kroatien: Die Live-Highlights
Aus Sport-Clip vom 07.10.2020.
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Gavranovic machts im 2. Anlauf

Nach zwei ersten Annäherungsversuchen von Rodriguez (8.) und Xhaka (11.) hätten die Schweizer in der 23. Minute in Führung gehen müssen. Mario Gavranovic scheiterte aber an seinem Dinamo-Zagreb-Teamkollegen Dominik Livakovic im kroatischen Tor.

Wenig später machte es der Schweizer Stürmer besser: Nach Zuspiel von Mehmedi flankte Xhaka halbhoch in die Mitte, Gavranovic traf per Kopf platziert zum 1:0. Die Führung war verdient. Die Nati war bis zu diesem Zeitpunkt die bessere Mannschaft und agierte defensiv sehr kompakt.

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Gavranovic trifft sehenswert zum 1:0
Aus Sport-Clip vom 07.10.2020.
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Erst in der Folge kam Kroatien besser auf und trat auch offensiv zwingender in Erscheinung. Nach einer guten Möglichkeit von Bruno Petkovic war es 3 Minuten vor der Pause Josip Brekalo, der per Volley sehenswert zum Ausgleich einnetzte.

In der 2. Halbzeit waren Schweizer Möglichkeiten rar. Kurz nach Wiederanpfiff hätte Lotomba sein Debüt krönen können. Der Nizza-Spieler scheiterte aber gleich 2 Mal. In der Schlussphase setzte der eingewechselte Cedric Itten einen Abschluss über das Tor. Auch die Kroaten waren zwar nicht zwingend, nutzten dank Pasalic aber ihre beste Chance zum Sieg.

Am Samstag gegen Spanien

Für die Schweiz steht bereits am Samstag das nächste Spiel auf dem Programm. In der Nations League trifft das Petkovic-Team auswärts auf Spanien. Nicht dabei sein wird Manuel Akanji, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Am Dienstag folgt das Gastspiel bei Deutschland und damit die 3. Partie innert 7 Tagen.

SRF zwei, sportlive, 07.10.20, 20:10 Uhr;

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Es war ein gutes Spiel der Schweizer, ein Remis wäre verdient gewesen. Die jungen Spieler haben einen guten Job gemacht und auf denen lässt sich aufbauen. Petkovic hat eine klare Strategie und Plan fiese umzusetzen so dass wenn mal die heute 29 bis 33 jährigen in Fussballrente gehen, die nächsten Spieler bereit sind für die Nati. Wer das nicht sieht versteht nichts und ist nur ein Nörgeler und Besserwisser
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Die vier Debütanten hatten einen ansprechenden Abend. Das Abstimmungsproblem beim Ausgleich lässt sich verschmerzen. Genau um solche Erfahrungen zu sammeln, macht man Testspiele. Etwas weniger erfreulich ist der Auftritt von Freuler. Sein lasches Verhalten führt zum Siegtreffer der Kroaten. Er wirkte in der Rolle des Spielgestalters blas und überfordert. In einer solchen Situation zeigt sich halt, dass Xhaka der einzige Spieler ist, der bei seinem Verein ebenfalls ein absoluter Leader ist.
  • Kommentar von Mac Brack  (brackmac)
    Würde eher Stergiou als Omeragic aufstellen, aber unser Herr Petkovic hat ja ein Faible für Ostblock-Spieler... (Obwohl Griechenland...)
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Brack, Stergiou ist bei der U21-Nati, welche zwei wichtige EM-Quali-Spiele hat (zuerst am Freitag in Georgien) . Es machte keinen Sinn, Stergiou wegen des Tests gegen Kroatien von dort abzuziehen. Das gleiche gilt für Zesiger, auch ein valiabler Innenverteidiger. Unter Hitzfeld hatten übrigens ebenfalls viele "Ostblockspieler" gespielt, wie Sie despektierlich Schweizer mit osteuropäischem Migrationshintergrund bezeichnen. Die Trainer sind eben die Fachleute. Und was ist Ostblock genau?
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      @Brack: Als St. Gallen Fan würden sie wohl einfach den FC St. Gallen aufstellen. Dass sie nicht mal wissen, dass "ihr" Stergiou mit der U21 Nati ein wichtiges Qualispiel hat, lässt tief blicken. Bezüglich Ostblock; dieser fand ziemlich genau vor 30 Jahren sein Ende.
    3. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      Omergaric hat ein gutes Spiel gemacht Hr. Brack. Zudem blöde Bemerkung wegen Ostblock.....das sind alles Schweizer.
      Brack ist ja auch kein Schweizer Name, kommt aus den Norddeutschland/Niederlanden und trotdem sind sie Schweizer und keiner motzt wegen dem.
    4. Antwort von Mac Brack  (brackmac)
      @Herr Graf
      Dies ist mir sehr bewusst, neben Leonidas spielen auch noch andere FCSG-Spieler in de U21, jedoch verstehe ich es nicht, dass man Omeragic nicht auch in der U21 aufbaut...

      Denke die die Erfahrung von Stergiou ist grösser als die von Omeragic....

      Dies ist der Grund meines Kommetares ;)
    5. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Nochmals, Stergiou ist in der U21 unabkömmlich! Aus meiner Sicht ist Omeragic der Mann der Zukunft in der IV der Schweizer Nationalmannschaft. Stergiou mag talentiert sein, aber er ist mit 180 cm als IV zu klein um sich international durchzusetzen.