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Die Schweizer Nati vor dem letzten Quali-Spiel in Gibraltar
Aus sportaktuell vom 17.11.2019.
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«Alles reinhauen für 3 Punkte» Nati schreibt Respekt in Gibraltar gross

Vermeintlich leichter Gegner und eine verlockende Ausgangslage: Für die Schweizer Nati kommt am Montag in Gibraltar trotzdem nur Vollgas infrage.

Das Team von Vladimir Petkovic braucht auf der Zielgeraden der EM-Qualifikation noch einen einzigen Punkt, um das Ticket für die Endrunde 2020 zu lösen. Das Gastspiel am Affenfelsen stellt zumindest auf dem Papier keine enorme Hürde dar.

Es trifft der Weltranglisten-13. auf die Nummer 196 des Fifa-Rankings. Der Fussball-«Zwerg» Gibraltar ist aus seinen bisher 27 Partien im Rahmen der WM- oder EM-Kampagne seit 2014 noch punktelos. Das vernichtende Torverhältnis lautet: 7:128.

Respekt zollen wie jedem anderen Widersacher auch

Wie also geht man eine solche vermeintliche lockere Aufgabe an? Der Nationalcoach hat die Antwort darauf:

  • «Mit dem nötigen Respekt, den wir vor jedem Gegner aufbringen.
  • Mit absoluter Seriosität.
  • Mit dem uns eigenen Selbstverständnis und dem Anspruch auf 3 Punkte.»

Der 56-Jährige ist im 8. Auftritt der laufenden EURO-Quali denn auch auf einen Sieg aus. «So wäre noch Rang 1 in unserer Gruppe möglich.»

Keinen Deut von der Vorbereitung abweichen

Petkovic scheint seine Einstellung erfolgreich den Schützlingen eingeimpft zu haben. So betont auch Nico Elvedi: «Wir sind professionell genug, um diese Partie ernst zu nehmen und alles reinzuhauen für 3 Zähler.»

Sendehinweis

Verfolgen Sie zum Abschluss der EM-Qualifikation die Partie Gibraltar - Schweiz am Montag ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei, durchkommentiert im Radio bei SRF 3 oder mit Stream und Liveticker bei srf.ch/sport und in der Sport App.

Im Zusammenhang mit dem Schauplatz in der Provinz und dem Kunstrasen als Unterlage spricht Yann Sommer von ungewohnten Bedingungen. Der Nationaltorhüter fügt aber sogleich an: «Das ändert überhaupt nichts daran, wie wir das Spiel angehen. Wir bereiten uns immer gleich vor, egal wie der Gegner heisst.»

Sommer und seine Mitspieler nehmen sich eine gute Teamleistung vor. «Alles andere blenden wir aus», sagt der Gladbach-Keeper, «und die EURO-Qualifikation vor Augen ist Grund genug für unsere Motivation.»

Petkovics Elf stellt sich fast von selbst auf

Nati-Coach Petkovic muss zurzeit auf etliche Akteure verzichten (Shaqiri, Seferovic, Schär, Embolo, Mehmedi, Freuler, Drmic, Klose, Zuber und Gavranovic fehlen alle verletzt). Die mögliche Aufstellung könnte deshalb wie folgt aussehen:

Sommer; Elvedi, Akanji, Rodriguez; Lichtsteiner, Zakaria, Xhaka, Sow, Benito; Itten, Ajeti.

Da es für die Nati um die direkte Quali und den möglichen Gruppensieg geht, dürfte Petkovic auf Experimente verzichten. Es scheint wahrscheinlich, dass Cedric Itten im Sturmzentrum zum Handkuss kommt. Der Nati-Debütant und Siegtorschütze vom Freitag gegen Georgien würde somit seine Startelfpremiere feiern. «Das Pech der einen ...», deutete Petkovic an.

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 16.11.2019 22:35 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Es könnte auch sein, dass es Petkovic ist, der die Mannschaft aufstellt, wieder mit bewährter Dreier-Kette wie folgt: Sommer; Cömert (damit an die Schweiz gebunden), Akanji, Elvedi; Lang, Xhaka, Zakaria, Rodriguez; Sow, Fassnacht, Itten. Cömert, Itten und vor allem Fassnacht sind Kunstrasen gewohnt. Auch Sow hat lange und sehr gut auf Kunstrasen gespielt. Davon abgesehen, hat Petkovic fast immer eine etwas andere Mannschaft aufgestellt, als die Medien voraussagten. Auch meine Idee ist Spielerei.
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    1. Antwort von Thierry Gerber  (klarer & nachvollziehbarer Kommentar)
      Tolle, offensive Aufstellung! Vargas würde ich nochmals von Anfang an an Stelle von Rodriguez setzen. Einwenig die frechere und schnellere Variante...
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    2. Antwort von Hannah Gasser  (Hannah Gasser)
      sicher nicht Lang. Da würde ich eher auf Mbabu setzen. Sonst fände ich es eine sehr gute Aufstellung :)
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    3. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      In Ihrer Aufstellung Hr. Graf, hat's zu viele Veränderungen gegenüber dem(n) letzten Spiel(en). Auch wenn auf Kunstrasen gespielt wird & zu viele Veränderungen taten auch in der Vergangenheit der Nati selten gut. Gegenüber der letzten Startformation würde ich 2 Änderungen vornehmen, Sow anstelle Steffen und Itten anstelle Ajeti. Cömert wäre insofern eine Option, dadurch könnte Rodriguez offensiver spielen. Denn Rodriguez hinten, vor allem als Innenverteidiger, ist keine besonders gute Lösung.
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  • Kommentar von Roman Brūllmann  (Roman Brūllmann)
    Sie schaffen die Qualifikation.Und dann muss Petkovic den Tarif angeben für die EM,das keiner einen Stammplatz auf sicher hat. Einen Stammplatz muss mann sich erarbeiten .Dann entsteht Druck für alle, sich mit guten Leistungen in Ihren Clubs zu empfehlen.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Nein, die 11 Kicker die aufgeboten werden müssen nicht alles reinhauen. Das Runde muss ins Eckige. Das reicht. Das ist ihnen offenbar noch einzubläuen vor dem Matsch.
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Flükiger, das Spiel findet auf Kunstrasen statt. Mit Matsch ist also nicht zu rechnen. Und bei einer Mannschaft, in welcher in 7 Spielen die Tore von 12 verschiedenen Spielern geschossen werden, muss niemand einbläuen, wohin das Runde muss.
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