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Nationalmannschaft Dzemaili: «Habe alles meinem Vater zu verdanken»

Tränen in der «sportlounge»: Blerim Dzemaili gibt in einem emotionalen Gespräch Einblicke in sein bewegtes Leben als Fussballer.

Legende: Video Ein Rückblick rührt Dzemaili zu Tränen abspielen. Laufzeit 06:30 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.11.2016.

Vom FC Zürich zu den Bolton Wanderers, von der Premier League zu Turin, Parma, Neapel, Istanbul, Genua und Bologna – Blerim Dzemaili hat in der Welt des Profi-Fussballs so einiges gesehen. Dennoch hat der 30-Jährige auch seine Wurzeln nie vergessen.

In einem emotionalen Gespräch mit der «sportlounge» sprach Dzemaili über…

  • …seine bewegende familiäre Vergangenheit: «Das sind grosse Emotionen. Mein Vater hat unsere Familie in Mazedonien verlassen, um uns ein besseres Leben zu ermöglichen. Alles was ich und mein Bruder erreicht haben, haben wir unserem Vater zu verdanken. Aber es war sehr, sehr schwer, ohne Vater aufzuwachsen.»
  • …seine Anfänge beim FC Unterstrass: «Bei manchen Dingen merkt man erst im Nachhinein, dass sie sehr wichtig waren. So zum Beispiel, dass ich als Kind nie verlieren wollte. Ich war sehr, sehr hartnäckig. Das war für meine Persönlichkeit später extrem wichtig.»
Hoffe, dass ich eines Tages zum FCZ zurückkehren werde.
Autor: Blerim Dzemaili
  • …seine Kindheit in Zürich Oerlikon: «Es war eine schöne Kindheit. Der Spielplatz vor dem Haus war unser Traum-Treffpunkt. Ich war immer der Jüngste, immer der Giftigste und wollte immer mit den Grossen mitspielen. Das sind Erinnerungen, die ich mein ganzes Leben nicht vergessen werde. Ich hoffe, dass ich eines Tages zum FCZ zurückkehren werde.»
  • …die Zukunft seiner Karriere: «Momentan bin ich bei Bologna, danach werde ich sicher zwei, drei Jahre bei Montreal Impact in der MLS spielen. Es war in den letzten Jahren mein Traum, in der MLS meine Karriere zu beenden oder zum FCZ zurückzukehren. Unser Leben ist sehr kurzfristig, im Fussball geht es schnell. Aber was der FC Zürich mir gegeben hat, ist einmalig.»

Legende: Video Der ganze Beitrag mit Blerim Dzemaili abspielen. Laufzeit 13:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.11.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlounge, 22:35 Uhr, 07.11.2016

6 Kommentare

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  • Kommentar von Isidor Wäger (Isi.w)
    Herr Böhm , das ist die Mentalität dieser Nation ,Viele Schweizer könnten noch von ihnen lernen was in Sachen Familienzusammenhalt bei den Secondos läuft. Der junge hohlt seinen Vater ab , als Dankeschön was er für ihn geleistet hat. nun bin ich derjenige der für meine Vater sorgt. Das waren wohl seine gedanken
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  • Kommentar von Isidor Wäger (Isi.w)
    Ich finde es ganz Normal wie Blerim Dzemaili reagiert hat. Bin schon immer ein Fan von ihm gewesen . Seine Emotionen waren Ehrlich und Aufrichtig. Ich wünsche Ihm nur das beste und dass er weiterhin einen Offensiven Mittelfeldspieler bei der Nati bleibt .
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  • Kommentar von Vincent Böhm (V.Böhm)
    Gut, Fussballer die weinen gibt es ja noch oft (Ronaldo z.B.)! Wegen vergebenen Chancen oder einer ruinierten Frisur.. Egal, bei Dzemaili finde ich Esser verständlich und ich hoffe dass unserem rechten Teil der Bevölkerung ein Licht aufgeht und ein wenig mehr Verständnis und Mitgefühl mit unserem ausländisch stammendem Bevölkerungsteil hat. Wir können froh sein schon hier aufgewachsen zu sein und unsere Eltern nicht wegen u.a. wirtschaftlichen Problemen im Land nur 3 Monate im Jahr zu sehen.
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