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Ex-Nati-Trainer blickt zurück Petkovic: «Im Gremium sind schnell negative Stimmen aufgekommen»

Als Nationaltrainer musste Vladimir Petkovic bis zuletzt mit Zweifeln an seiner Person klarkommen.

Vladimir Petkovic.
Legende: Spürte ein gewisses Misstrauen im Verband Vladimir Petkovic. Keystone

7 Jahre lang war Vladimir Petkovic Trainer der Schweizer Nati, in diesem Sommer zog es ihn nach Bordeaux. Als einen der Gründe für seinen Abgang nennt der 58-Jährige im Interview mit CH Media an der EM aufgekommenes Misstrauen von Seiten des SFV.

Insbesondere nach der 0:3-Niederlage gegen Italien fühlte sich Petkovic nicht genügend vom Verband unterstützt. «Nach dem Spiel habe ich mitbekommen, dass in unserem Gremium schnell negative Stimmen aufgekommen sind. Sie haben schon ein Fragezeichen gesetzt, ob ich noch der richtige Nationaltrainer bin. Das konnte ich nur schwer akzeptieren.»

In Bern sei an Sitzungen bereits diskutiert worden, was mit dem Nationalteam passieren würde. «Aber das war nicht der Zeitpunkt für solche Diskussionen. Es war das 2. Spiel im Turnier, alles war noch möglich. Das habe ich nicht verstanden», so Petkovic.

Dennoch wolle er seine Zeit als Nati-Coach keineswegs missen. Petkovic: «Ich verspüre einen gewissen Stolz darüber, was ich in diesen Jahren ausgelöst habe. Unsere Resultate und unsere Entwicklung werden in der Geschichte bleiben.»

Video
Archiv: Petkovic verlässt die Schweizer Nati Richtung Bordeaux
Aus Sport-Clip vom 27.07.2021.
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28 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Rueegsegger  (Matterhorn+234)
    Nicht nur der Verband, auch die Presse und die Sozialmedien kritisierten Petovic immer wieder. Ich hatte den Eindruck, erst nach dem Sieg gegen Frankreich wurde er richtig akzeptiert. Und da war es zu spät. Er hat hervorragende Arbeit in dieser Mulikulti-Mannschaft geleistet.
  • Kommentar von Nuri Mosca  (GM Snowy)
    Hätte halt nicht wechseln sollen.
  • Kommentar von Urs Schärer  (Schärer)
    Wenn und aber gibt es nicht an dieser Stelle, sie können es drehen wie sie wollen, Herr Petkovic hat alles richtig gemacht und ist und bleibt der erfolgreichste Trainer die die Schweiz hatte.