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Nationalmannschaft Frei rettet der Schweiz ein Remis

Mit einem Tor aus 20 Metern hat Fabian Frei der Schweizer Nati im Testspiel in Polen vier Minuten vor Schluss ein 2:2 gesichert. Es war ein gerechtes Resultat in einem wahren Offensiv-Spektakel.

Legende: Video Zusammenfassung Polen - Schweiz abspielen. Laufzeit 03:22 Minuten.
Aus sportaktuell vom 18.11.2014.

Beide Mannschaften spielten in Breslau mit offenem Visier. Auf beiden Seiten gab es Chancen in Hülle und Fülle zu sehen - die Torhüter hatten alle Hände voll zu tun.

Dass die Schweiz im 750. Spiel ihrer Verbandsgeschichte nicht als Verliererin vom Feld ging, verdankte sie Fabian Frei: Der nach einer Stunde eingewechselte Basel-Spieler versenkte den Ball in der 86. Minute aus 20 Metern platziert in die rechte untere Ecke zum verdienten 2:2.

Petkovics Alternativen

Für die Nati ist das Remis ein versöhnlicher Jahresabschluss. Nachdem Vladimir Petkovic mit zwei Niederlagen in seine Amtszeit als Nati-Coach gestartet war, resultierten aus den letzten drei Spielen zwei Siege und ein Remis. Zudem hat er im Testspiel gegen Polen gesehen, dass er über gute Alternativen verfügt. Die Nati trat im Vergleich zum Litauen-Spiel auf 7 Positionen verändert an, Ersatzleute wie Gelson Fernandes oder auch Pajtim Kasami machten ihre Sache gut.

Josip Drmic überwindet Artur Boruc zum 1:0.
Legende: Frühe Führung Drmic überwindet Artur Boruc zum 1:0. EQ Images

Chancen im Multipack

Das grosse Manko der Schweiz war aber auch in Polen die Chancenauswertung. Zwar war sie durch Josip Drmic (nach perfekter Vorlage von Xherdan Shaqiri) mit der ersten Chance in Führung gegangen (4.), danach sündigte sie aber vor dem Tor. Alleine Drmic vergab vor der Pause drei Grosschancen. Auch Shaqiri, der beste Schweizer Feldspieler, hatte das 2:0 mehrfach auf dem Fuss.

So aber fiel in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit das 1:1. Nach einem schnell ausgeführten Eckeball waren die Schweizer unsortiert - Artur Jedrzejczyk köpfelte ein. Auch das 2:1 fiel durch eine Standard-Situation: Arkadiusz Milik schlenzte einen Freistoss aus 17 Metern in den Winkel (61.).

Privatduell Bürki - Lewandowski

Daneben besassen die Polen auch aus dem Spiel heraus eine Vielzahl erstklassiger Chancen. Vor allem Robert Lewandowski war von der SFV-Auswahl nie unter Kontrolle zu bringen. Der Bayern-Stürmer lieferte sich mit Nati-Debütant Roman Bürki ein Privatduell, das der Freiburg-Keeper klar für sich entschied. Der sichere Schweizer Rückhalt parierte gegen Lewandowski 3 Mal brillant.

Am 27. März geht es weiter

Für die Schweizer Nati ist nach dem Remis in Polen das Fussball-Jahr 2014 beendet. Der nächste Ernstkampf steht erst am 27. März an: Dann will die Nati zuhause (Spielort noch nicht bekannt) gegen Estland den 3. Sieg in Serie in der EM-Quali feiern.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.11.14, 20:30 Uhr

Legende: Video Live-Highlights Polen - Schweiz abspielen. Laufzeit 06:20 Minuten.
Aus sportlive vom 18.11.2014.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Andi, Luzern
    Finde es ein Skandal das F.Frei erst in der 65 min. zum Einsatz kam, dies nachdem schon auf viele Ersatzspieler gesetzt wurde!Er gehört in die Startelf der 1. Mannschaft, Herr Petkovics, sie können wählen entweder für von Bergen oder für Inler er wäre auf beiden Positionen ein Gewinn und besser als die angeführten beiden Spieler! Zu Bürki muss ich nur sagen gut gespielt, aber 1 Tor verursacht gibt kein Grund ihn in den Himmel zu heben, er hat sich selber richtig analysiert.
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  • Kommentar von andres howald, Zürich
    Bei aller Nettigkeit für Goalie Bürki....bei beiden Toren ist er ungut beteiligt. Der Kopfball ist haltbar und dann wieder einmal so ein Hooligan-Ausflug und das Verschulden eines nahen Freistosses. Ob er das noch lernt?
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  • Kommentar von Oliver Walther, Bern
    Diese "Alternativen" möchte ich gerne öfters sehen. Moubandje gefällt und wird vielleicht seine Chance bald auch in der Innenverteidigung erhalten. Kasami bringt in jedes Spiel viel Schwung mit und Fernandes hat grosse läuferische Qualitäten. Frei gehört sowieso in die Nati. Am liebsten würde ich aber Schönbächler sehen. Gefällt mir vom Spielertyp sehr und ist auch spielintelligenter als viele andere in der Stammelf. Wäre sicher eine Option für rechts, falls Shaq auf der 10 spielen würde.
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