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Nationalmannschaft Hitzfeld: «Ich fordere Solidarität»

Am Tag nach dem ärgerlichen 4:4 gegen Island hat Ottmar Hitzfeld sein Team dazu aufgerufen, die schwierige Situation gemeinsam zu meistern. Auf allfällige Wechsel in der Startformation wollte sich der Coach noch nicht festlegen.

«Wir gewinnen gemeinsam und wir gehen auch gemeinsam durch die schwierigen Momente. Ich fordere von meinem Team, dass es jetzt zusammensteht. Ich appelliere an seine Solidarität», erklärte Ottmar Hitzfeld.

Das 2:4 als Knackpunkt

Der Nationalcoach blickte nochmals auf die Partie gegen Island zurück. Er haderte mit dem Schiedsrichter, der vor dem 2:4 der Isländer ein Foul an Fabian Schär übersehen haben soll: «Dieses Tor war entscheidend. Hätten wir das 4:1 während 10 Minuten halten können, wäre uns der Match nicht entglitten.»

Hitzfeld hofft, dass seine Spieler aus den Ereignissen lernen. «Oftmals geht vergessen, wie jung diese Equipe noch ist», meinte er.

Personal-Entscheid erst am Dienstag

Ob und welche Wechsel er für das Spiel gegen Norwegen vornimmt, will Hitzfeld erst am Dienstag entscheiden. «Ich muss mir das Spiel vom Freitag nochmals genau anschauen und die Spieler im Training beobachten», erklärte er.

13 Kommentare

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  • Kommentar von baselsimi, beckenried
    Ich finde die Schweiz war zu arrogant um zu gewinnen.
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  • Kommentar von speaker, st.gallen
    Die Schweiz besitzt genügend Klasse um in Norwegen zu bestehen. Das 4:4 gegen Island war zwar ärgerlich, aber mehr nicht. So etwas kann immer mal wieder passieren. Fakt ist, die Schweiz ist ungeschlagener Tabellenführer in der WM-Qualigruppe. Am Ende zählt nur der Sprung an die WM und den wird die Schweiz schaffen.
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  • Kommentar von YB forever, Wankdorf
    Wenn ein Team einen 4:1-Vorsprung zuhause nicht über die Runden bringt, so lässt das auf mangelnde Klasse oder Einstellung schliessen. Eine gewisse Klasse ist wohl da, aber nicht durchgehend. Einige werden, aus welchen Gründen auch immer, gewaltig überschätzt. Die brauchen im Club nicht mal besonders gut zu spielen, ein Aufgebot in die Nati erhalten sie immer. Die Mannschaft hat aber gezeigt, dass sie es mit jedem Gegner aufnehmen kann. Also los! Mit der richtigen Einstellung kann es klappen!
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    1. Antwort von Thinkabout, Birmensdorf
      vom 4:1 zum 4:4. Da war doch mal was mit Deutschland und Schweden... Nun sind die Schweizer zwar nicht die Deutschen, aber eine Reaktion ist auch ihnen zuzutrauen. Und gegen Norwegen wissen nun alle, was es geschlagen hat: In der Situation das schwerste Auswärtsspiel der Gruppe überhaupt aufgetischt bekommen - das ist eine Herausforderung, aber eine, die gemeistert werden kann.
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    2. Antwort von Robert Heydrich, Zürich/Berlin
      @Thinkabout: Deutschland darf sich so etwas erlauben, die Schweiz als Fussballzwerg eben nicht.
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