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Nati-Rückkehrer Alvyn Sanches Schicksal akzeptiert, Challenge angenommen, Fokus gesetzt

Ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss ist Alvyn Sanches mit ausschliesslich positiven Gefühlen zurück im Nationalteam.

Ob ihn beim Einrücken ins Camp des Schweizer Nationalteams negative Gefühle begleiteten, wurde Alvyn Sanches von einem Journalisten am Dienstag im deutschen Horben gefragt. Der Rückkehrer zögerte keine Sekunde: «Nein, gar nicht. Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Mein Fokus liegt voll und ganz auf der Gegenwart und dem, was kommt», antwortete Sanches.

Mentale Überwindung

Der 23-Jährige wirkt sehr ruhig und im Reinen mit seinem Schicksal. Keine Selbstverständlichkeit, wenn man bedenkt, was ihm widerfahren ist. Vor ziemlich genau einem Jahr debütierte Sanches im A-Nationalteam. Was für den Romand ein Freudentag hätte werden sollen, verkam zur Katastrophe: Sanches riss sich im Testspiel in Nordirland in der Nachspielzeit das Kreuzband.

Futsch war damit nicht nur das Knie von Sanches, sondern auch sein dazumal absehbarer Wechsel von Lausanne-Sport ins Ausland. Das zu akzeptieren, sei zwar zu Beginn mental nicht einfach gewesen, gesteht Sanches. «Doch ich habe mir gesagt, dass ich kämpfen und noch stärker zurückkommen möchte.»

Statt ins Ausland wechselte Sanches im vergangenen Herbst «nur» innerhalb der Super League zu YB. «Ich denke, zu diesem Zeitpunkt war es der richtige nächste Schritt. In der Schweiz zu bleiben und zu einem Team zu gehen, das immer gewinnen muss», meint Sanches. Zwar hinken die Berner ihren Erwartungen in dieser Saison deutlich hinterher, Sanches gehört aber zu den wenigen Lichtblicken bei YB.

Programm-Hinweis

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Verfolgen Sie das Testspiel der Schweiz gegen Deutschland in Basel am Freitag ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App. Anpfiff ist um 20:45 Uhr.

Auf dem Zweikanalton gibt es die Partie zudem mit Audiodeskription.

In der Nati auf dem Flügel?

Von seiner Kreativität in der gegnerischen Hälfte kann nun endlich auch die Nationalmannschaft wieder profitieren. Allerdings hat Nati-Coach Murat Yakin für die anstehenden Testspiele gegen Deutschland und Norwegen eine Rolle für Sanches im Sinn, die sich von jener bei seinem Klub unterscheidet.

YB-Trainer Gerardo Seoane setzt den technisch versierten Lausanner meist auf der Zehn im zentralen Mittelfeld ein. Yakin hingegen hat angedeutet, Sanches auf dem Flügel ausprobieren zu wollen. Dem Spieler macht das nichts aus: «In der Jugend habe ich oft auf dem Flügel gespielt, das ist kein Problem für mich.»

Übersicht

SRF, zwei, Sportflash, 23.03.2026, 20:00 Uhr ; 

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