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Schweizer Fussball-News Puertas' Einbürgerung erst ab 2029 möglich

Cameron Puertas während einer Partie mit Bremen, er trägt die Nummer 18
Legende: Cameron Puertas Der Spanier ist in Lausanne geboren. imago images/dts nachrichtenagentur

News im «Fall Puertas»

Die Einbürgerung von Cameron Puertas ist bis 2029 ausgeschlossen. Dies bestätigte der Schweizerische Fussballverband (SFV) gegenüber Keystone-SDA. Grund ist ein früheres Vergehen im Strassenverkehr (siehe Box), das zu einem Strafregistereintrag führte. Obwohl dieser im Oktober 2025 gelöscht wurde, gilt laut Bundesamt für Migration eine zehnjährige Wartefrist seit dem letzten relevanten Delikt. Ein Gesuch um Verkürzung oder eine Härtefallregelung wurde abgelehnt. Puertas wäre damit frühestens 2029 für die Nati spielberechtigt. Der 27-jährige Mittelfeldspieler spielt aktuell bei Werder Bremen.

Puertas' Delikte

Box aufklappen Box zuklappen

2017 wird dem damaligen Teenager der Führerschein zeitweise entzogen. Einen Tag vor Ablauf der Frist wird er am Steuer erwischt, was eine bedingte Busse zur Folge hat. Zu einer unbedingten Busse kommt es 2019, als Puertas das Kennzeichen seiner Mutter für sein Auto verwendet und erneut in eine Kontrolle gerät. Er wird wegen «Fahren ohne vorschriftsgemässe Zulassung» verurteilt und erhält einen Eintrag im Strafregister – und genau dieser wird ihm aufgrund der strengen Gesetzgebung im Ausländer- und Einbürgerungsrecht zum Verhängnis.

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