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«Abgerechnet wird nach einer EM oder einer WM»
Aus Sport-Clip vom 10.11.2020.
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Schweizer Nati im Endspurt Gegen den Abstieg und ein historisch schlechtes Jahr

«Ist doch nur Nations League?» Mitnichten, für die Nati geht es in den nächsten Tagen um mehr, als es scheint.

Es wartet in den nächsten Tagen ein echtes Hammerprogramm auf die Schweizer Nationalmannschaft. Im Testspiel am Mittwoch geht es zunächst auswärts gegen Belgien. Danach folgen direkt die Partien in der Nations League gegen Spanien am Samstag in Basel und die Ukraine am Dienstag der nächsten Woche in Luzern. Dort sind mindestens 4 Punkte nötig, will man in der höchsten Liga A verbleiben.

Wenngleich die Nati sicherlich nicht nur an Erfahrung gewinnen will, ist klar: Die Resultate haben nicht unbedingt oberste Priorität. Das sieht auch SRF-Fussball-Kommentator Sascha Ruefer so: «Kein Trainer verliert gerne Spiele. Doch an oberster Stelle steht die Weiterentwicklung des Teams – im Hinblick auf die EM 2021 und dann auch die WM 2022.»

Es gibt dennoch gute Gründe, die Wichtigkeit der bevorstehenden Partien nicht geringzuschätzen:

  • Statistisch geht es darum, nicht zum ersten Mal seit 1998 ein Länderspieljahr ohne einen einzigen Sieg abzuschliessen. Unter Trainer Gilbert Gress kassierten Stéphane Chapuisat, Ciriaco Sforza, Fabio Celestini und Co. damals unter anderem Niederlagen gegen Nordirland und Ungarn.
  • Sportlich geht es darum, den Abstieg aus der Liga A zu verhindern und sich womöglich wieder in die Top 10 Europas und damit für die Auslosung der WM-Qualifikation 2022 in den Topf 1 zu spielen.
  • Finanziell würde ein Abstieg in Liga B bedeuten, dass die Antrittsprämie in der Nations League von 1,5 auf 1 Million Euro sinkt.

Freilich, eine Schande für die Schweiz wäre ein Abstieg in dieser schweren Gruppe nicht. Ein Schritt zurück hingegen schon. «Es wäre definitiv ein Rückschlag. Die Nationalmannschaft hat selbst den Anspruch, zu den besten Teams der Welt zu gehören. Mit einem Abstieg würde man nicht unbedingt in diese Richtung zielen», betont Ruefer.

SRF zwei, sportflash, 06.11.2020, 20:00 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Schärer  (Schärer)
    Man muss definitiv nicht vergessen, dass dieses Jahr gehen sehr starke Mannschaften gespielt wurde, ausser vielleicht die Ukraine! Es beweist sich eben schon,dass die Schweiz nicht zu den grossen gehört, vorherige Jahre hatte man auch zum Teil Glück mit den zugelosten Teams in den Gruppen fasen.
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  • Kommentar von Martin Meier  (M.Meier)
    Keine Angst, unser Superstar und Zauberwürfel wird es mit seiner herausragenden diesjährigen Spielpraxis schon richten.
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    1. Antwort von Heiner Zumbrunn  (Heiner Zumbrunn)
      Ihr Witz ist gut. Ich lache nicht. Ein Mann ist kein Team. Mit ihrem Liebling ist die Nati noch einfacher auszurechnen. Er mag ab und an eine geniale Idee haben. Und dann? Wenn er nicht glaubt der Beste zu sein spielt er bereits viel besser. Das müsste reichen
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  • Kommentar von Ruedi Möckli  (rm)
    Ich habe ehrlichgesagt nicht so viel Lust auf Nati im Moment, gerade jetzt wenn die Spielplaene eh schon super dicht gedraengt sind und die Ligen inkl. Champions League spannend und auf Volltouren laufen.

    Geht das nur mir so?

    Zudem verstehe ich nicht wieso man diese Nations League ueberhaupt durchfuehrt unter diesen Umstaenden und nicht einfach aussetzt fuer dieses Jahr. Zu viel Reisen, zu viel Corona, zu viele Spiele...
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