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Die Nati ist vor dem Duell gegen Spanien gefordert
Aus sportflash vom 13.11.2020.
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Trügerische Bilanz der Nati Wenn die nackten Zahlen nicht die ganze Wahrheit erzählen

Statistisch gesehen hat die Nati ein Jahr zum Vergessen hinter sich. Vor dem Spiel gegen Spanien relativiert Coach Petkovic.

6 Spiele, 4 Niederlagen, 0 Siege: So lautet die Bilanz der Schweiz nach dem 1:2 im Testspiel gegen Belgien. Die SFV-Auswahl steuert auf die schlechteste Jahresbilanz seit 1998 zu. Die defensiven Werte sind jetzt schon deutlich schlechter als in den letzten Jahren.

Gnadenlose Top-Gegner

«Resultatmässig bin ich natürlich nicht zufrieden», gibt Nati-Trainer Vladimir Petkovic ohne Umschweife zu. Ergänzt aber sofort: «Wir haben oft gute Leistungen gezeigt. Aber das Problem ist: Hochkarätige Gegner nutzen jeden Fehler eiskalt aus».

Wir müssen in den beiden Spielen gegen Spanien und die Ukraine 4 bis 6 Punkte holen.
Autor: Vladimir PetkovicNati-Coach

Bei der Analyse muss die Stärke der Schweizer Gegner in diesem Jahr berücksichtigt werden. Petkovics Team spielte gegen Kroatien, den WM-Zweiten. Gegen Spanien, noch immer das erfolgreichste Team Europas in den letzten 15 Jahren. Gegen Deutschland, den vierfachen Weltmeister sowie gegen Belgien, den WM-Halbfinalisten und die Nummer 1 im Fifa-Ranking.

Sendehinweis

SRF überträgt die zwei verbleibenden Spiele der Schweizer Nati in der Nations League live:

  • Samstag, 14. November: Schweiz - Spanien, 20:10 Uhr (SRF zwei und Sport App)
  • Dienstag, 17. November: Schweiz - Ukraine, 20:10 Uhr (SRF zwei und Sport App)

Punkte sind gefordert

«In einer anderen Gruppe würden wir vielleicht öfter gewinnen», sagt Petkovic denn auch, beim Kräftemessen mit starken Gegnern könne man aber in vielerlei Hinsicht profitieren.

«Wir müssen die richtige Mischung finden», gibt Ricardo Rodriguez die Marschrichtung vor. Gerade in der Defensive gelte es, keine individuellen Fehler mehr zu machen. Das könne man sich gegen einen Gegner wie Spanien nicht leisten. Im Hinspiel bekam die Nati dies zu spüren, als ein ungenaues Zuspiel von Yann Sommer auf Granit Xhaka zum Gegentor und damit zur 0:1-Niederlage führte.

Die mögliche Aufstellung der Nati gegen Spanien: Sommer; Elvedi, Akanji, Rodriguez; Xhaka, Freuler; Widmer, Shaqiri, Zuber; Seferovic, Gavranovic.

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Archiv: Xhaka rutscht aus, Oyarzabal erzielt das 1:0
Aus Sport-Clip vom 10.10.2020.
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SRF zwei, sportlive, 11.11.2020, 20:10 Uhr;

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27 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    In den 70er und 80er Jahren qualifizierte sich die Schweiz nie für ein Turnier. Und gesungen hat auch keiner. Dieses nationalistische Gehabe interessiert vielleicht ein paar ewiggestrige Ultrarechte. Ich will Fussball sehen und zuweilen zeigt dieses Team sehr guten Fussball. Ich bin zwar heute noch sauer auf das Team, weil es gegen Schweden nicht gekämpft hat und ich wünsche mir mehr Mut von Petkovic, grundsätzlich ist man, gemessen an den Möglichkeiten, aber auf gutem Weg. Hopp Schwiiz!
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  • Kommentar von tom tudo  (tudo)
    Ich kann es immer nur wiederholen. Bei der schweiz hat ein trainer nichts mehr verloren wenn er nach einem 1:0 vorsprung auf ballbesitzhalten und ballgeschiebe aus ist. Jeder weiss dass die beste möglichkeit auf ein weiteres tor dann besteht wenn man 1:0 vorliegt. So hätten wir manche gegner geschlagen, anstatt immer wieder den ausgleich hinzunehmen!
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  • Kommentar von Andy Rudin  (ran)
    Lasst es Krachen im Joggeli! Wir schiessen die Spanier aus dem Stadion!
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