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Zusammenfassung Bulgarien - Schweiz
Aus Sport-Clip vom 25.03.2021.
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WM-Quali-Auftakt der Nati Zwei Gesichter bei der Rückkehr zum Gewinnen

Der Sieg gegen Bulgarien zum Auftakt der WM-Qualifikation gab trotz schwächerer 2. Halbzeit Grund zur Freude.

20 Startminuten nahe an der Perfektion, dann ein Einbruch nach der Pause – so lässt sich das Geschehen in Sofia in aller Kürze zusammenfassen. Die Schweizer Nationalmannschaft hat beim erwarteten 3:1-Pflichtsieg gegen Bulgarien zum Auftakt der Qualifikation für die WM 2022 in Katar zwei Gesichter gezeigt.

Dies war Trainer Vladimir Petkovic und seinen Spielern nach der Partie selbstredend bewusst. Mit der 2. Halbzeit war man nicht zufrieden. «Das darf uns nicht passieren», meinte etwa Captain Granit Xhaka. Petkovic versuchte, dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen: «Es ist vielleicht ganz gut, dass das passiert ist. Wir haben gesehen, dass es einen Fehler braucht, und schon läuft man Gefahr, alles wieder zu verlieren.»

Breel Embolo dachte zudem schon nach dem Startspiel ans Torverhältnis und sagte: «Es wäre sehr schade, wenn man am Ende die direkte Qualifikation wegen einem Tor verpasst.»

Erster sportlicher Sieg seit 16 Monaten

Gleichwohl dürften bei den Schweizern die guten Gefühle überwiegen. Denn auf einen Sieg hatten die Nationalspieler zuletzt lange warten müssen. Das 3:1 in Bulgarien war der erste Vollerfolg für das Team von Vladimir Petkovic seit November 2019 – den 3:0-Forfaitsieg gegen die Ukraine vom vergangenen November ausgenommen.

Im ganzen Jahr 2020 hatte es in 5 Nations-League-Spielen 3 Remis und 2 Niederlagen gegeben, dazu kamen zwei Niederlagen in den Freundschaftsspielen gegen Kroatien und Belgien.

Ein Duo findet zum Toreschiessen zurück

Mehr als ein Tor hatten die Schweizer dabei nur ein Mal erzielt – beim 3:3-Remis gegen Deutschland im vergangenen Oktober. Mit Embolo und Steven Zuber beendeten zwei Akteure eine lange Flaute: Beide hatten im Nationaldress zuvor seit März 2019 nicht mehr getroffen.

Diese Zahl ist schön. Es ist ein perfekter Monat für mich.
Autor: Haris Seferovic

Regelmässiger als dieses Duo trifft Haris Seferovic – für den Benfica-Spieler war das 2:0 im 71. Länderspiel der 20. Treffer. «Diese Zahl ist schön. Es ist ein perfekter Monat für mich. Aber natürlich will ich noch viele Tore mehr erzielen», so der Luzerner.

Gleiches gilt für das ganze Nationalteam. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Sonntag in St. Gallen gegen Litauen im zweiten Spiel der WM-Qualifikation – dann sollen nicht nur die ersten 20 Minuten nahe an der Perfektion sein.

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie die Partie Schweiz - Litauen am Sonntag ab 20:20 Uhr auf SRF zwei und in der Sport App.

Breel Embolo (r.).
Legende: Traf erstmals seit März 2019 wieder Breel Embolo (r.). Freshfocus

SRF zwei, sportlive, 25.03.21, 17:20 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (John F.)
    Shakiri hatte geschossen aus sehr spitzem Winkel, der gegnerische Goalie liess den Ball unter seinem Körper durch, der Ball rollte über die Torlinie, mit Effet aber wieder zurück, und Zuber hat den Ball dann definitiv versenkt. Der Schiri und der Linienrichter haben das Erstere wohl nicht gesehen und VAR gab es nicht. Drum gilt Zuber als Torschütze.
    1. Antwort von Dani Aeppli  (Dani Aeppli)
      @Heinz Hugentobler: Und warum haben Sie das besser gesehen als der Linienrichter? Per Kamerabild? Haben Sie schon einmal etwas von Paralexfehler gehört? Der Linienrichter hielt die Fahne erst nach Zubers einschieben hoch! Und der Linienrichter stand auf der Höhe - ohne Paralaxfehler! Das Tor hat nun einfach Steven Zuber geschossen, auch wenn Shaq 99,99% Anteil daran hat. Punkt.
    2. Antwort von Dani Aeppli  (Dani Aeppli)
      Nein! Zuber gilt als Torschütze, weil er das Tor geschossen hat!
  • Kommentar von Christian Hofstetter  (hofi)
    Die Bulgaren waren zu Beginn des Spiels nur Staffage. Die drei Tore der Schweizer waren die logische Folge. In der zweiten Halbzeit haben die Schweizer eine mehr als dürftige Leistung abgeliefert. Dieser Minimalismus - nicht zum ersten Mal - spricht nicht für Charakterstärke. Insbesondere darum nicht, weil einige Spieler in ihren Clubs nur Auswechselspieler sind und regelmässig die Bank drücken. Diese Spieler hätten sich mehr verausgaben können. Eine Spitzenmannschaft verhält sich anders.
  • Kommentar von Heinz Heinzer  (HeinzH)
    Frage zum Text, Steven Zuber beendet seine Torflaute? Wurde ihm wirklich das Tor angerechnet? War gestern nicht noch Shaqiri der Torschütze?