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Nach 0:3 gegen die Schweiz Ukraine zieht vor den TAS

Die 0:3-Forfaitniederlage der Ukrainer in der Nations League gegen die Schweiz hat ein juristisches Nachspiel.

Die Ukraine mit Trainer Andrij Schewtschenko.
Legende: Wollen sich noch nicht geschlagen geben Die Ukraine mit Trainer Andrij Schewtschenko. imago images

Die Ukraine hat beim Internationalen Sportgerichtshof TAS in Lausanne offiziell einen Rekurs gegen die Wertung des Spiels vom 17. November gegen die Schweiz in der Nations League eingelegt.

Die Uefa hatte der SFV-Auswahl einen 3:0-Forfaitsieg zugesprochen. Nach Überzeugung des europäischen Fussballverbands war die Ukraine für den Spielausfall verantwortlich gewesen. Damit verblieb das Team von Pektovic in der höchsten Spielklasse, die Ukraine stieg in die B-Division ab.

Zur Spielabsage war es gekommen, weil der Luzerner Kantonsarzt die gesamte ukrainische Delegation unter Quarantäne gestellt hatte. Zuvor waren mehrere Spieler und Funktionäre der Gäste positiv auf Covid-19 getestet worden.

Die Ukrainer ihrerseits sind der Ansicht, dass sie genügend negativ getestete Spieler für die Partie gegen die Schweiz hätten stellen können. Die Uefa verlangte, dass ein Spiel durchgeführt wird, wenn 13 Spieler zur Verfügung stehen.

Video
Archiv: Nations-League-Duell der Nati mit der Ukraine geplatzt
Aus sportflash vom 17.11.2020.
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9 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Boos  (P.Boos)
    Obwohl Schweizer hoffe ich, dass die Klage der Ukraine obsiegen wird!
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Das ewige Theater mit der Glaubwürdigkeit dieser Oststsaaten?
    Sie geben halt immer wieder Anlass zur Annahme von unsauberen Machenschaften!
    Auch im Sport ist Korruption, Begünstigung und Vertuschung leider an der Tagesiodnung!
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    1. Antwort von Martin Müller  (Nonaeol)
      Hmm, wer sind "diese Oststaaten"? Was haben sie unsauber gemacht? Korruption, Begünstigung und Vertuschung lässt sich in diesem Fall höchstens mit dem Luzerner Kantonsarzt in Verbindung bringen. Die Ukraine oder die ukrainische Nationalmannschaft ist hier völlig unschuldig! Zur Erinnerung: Hier wurde nicht gedopt oder ähnliches, sondern Menschen die Bewegungsfreiheit entzogen, wahrscheinlich ohne richterlichen Beschluss, sondern alleine durch Handeln des Kantonsarztes!
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    2. Antwort von Daniel Flückiger  (Daniel Flückiger)
      @jeani: ich verstehe den Zusammenhang zwischen Ihrem Kommentar und dem Artikel nicht. Ist doch völlig legitim, bei dieser Ausgangslage ein Rechtsmittel zu nutzen und hat überhaupt nichts mit Korruption zu tun.
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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Diese Klage wird vor dem TAS abblitzen. Nicht ungedingt, weil die Ukrainer einfach zu viele postive Fälle hatten wie Tests in Deutschland und der Schweiz gezeigt haben, und danach dieses peinliche, durchschaubare Manöver mit plötzlich 0 positiven Tests in der Ukraine kam, nein. Ganz einfach weil die Folgen eines Urteils zu viel Rechtsunsicherheit brächten und den Fussballbetrieb mehr oder weniger zu einer Anwaltsschlacht machenw würden. Die Ukraine probierts, klar, viel Spass beim Verlieren.
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