Im Rahmen des Cup-Halbfinals zwischen Stade-Lausanne-Ouchy und den Grasshoppers (2:0) haben sich einige Angänger des Schweizer Rekordmeisters von der ganz schlechten Seite gezeigt und für wüste Szenen gesorgt.
Nach dem 2:0 des Unterklassigen erreichen die Aggressionen ihren ersten Höhepunkt. Beim Jubel der Lausanner vor dem Gästeblock fliegen Stühle, Fahnenstangen und Teile des Gitters. Einige Personen rennen sogar auf den Platz in Richtung der Spieler und können vom Sicherheitspersonal nur mit Mühe zurückgedrängt werden.
Wir verstehen den Frust unserer Fans nach der äusserst bitteren Niederlage. Wir sind alle ebenfalls enttäuscht. Beim versuchten Angriff auf unseren Mannschaftsbus wurde jedoch eine klare Grenze überschritten, ein solches Verhalten ist für uns inakzeptabel.
Auch gut eine Stunde nach Spielschluss haben sich die Gemüter noch nicht beruhigt. Gemäss Tages-Anzeiger kehren rund 30 GC-Anhänger zum Stadiongelände zurück, das Ziel ist diesmal die eigene Mannschaft. Laut übereinstimmenden Medienberichten werden Petarden auf den Teambus der Grasshoppers geworfen.
«Wir verstehen den Frust unserer Fans nach der äusserst bitteren Niederlage. Wir sind alle ebenfalls enttäuscht. Beim versuchten Angriff auf unseren Mannschaftsbus wurde jedoch eine klare Grenze überschritten, ein solches Verhalten ist für uns inakzeptabel», heisst es in einer Stellungnahme des Klubs, die dem Tages-Anzeiger vorliegt.