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Zusammenfassung FC Zürich - Vaduz
Aus Sport-Clip vom 27.01.2021.
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0:1 gegen das Schlusslicht Kein Dzemaili, keine Ideen: FCZ unterliegt Vaduz verdient

Gegen Linus Obexer (46.) und Matteo di Giusto (52.) hatte FCZ-Keeper Yanick Brecher noch klären können. Doch beim Kopfball von Vaduz' Yannick Schmid war er machtlos. Der Luzerner hatte sich im Kopfballduell gegen Silvan Wallner durchgesetzt, der angeschlagene FCZ-Abwehrturm Lasse Sobiech (1,96 Meter) fehlte in dieser Szene sichtlich. Und so führte das Schlusslicht nach 61 Minuten in Zürich völlig verdient.

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Schmid köpfelt Vaduz zum Sieg
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Der VAR schaltet sich ein

Der FC Zürich war zu keiner Reaktion in der Lage. Die beste Offensive der Liga blieb gegen die schlechteste Defensive (und Offensive) komplett blass und war dem 0:2 näher als dem Ausgleich. Weil «Joker» Tunahan Cicek jedoch in der 80. Minute aus 11 Metern unbedrängt am Tor vorbeischoss, durfte Zürich bis zum Schluss auf einen Lucky Punch hoffen.

Dieser gelang tatsächlich: Der wenige Minuten zuvor eingewechselte Adrian Winter hämmerte den Ball mit links zum vermeintlichen Ausgleich ins Netz. Vermeintlich, denn Blaz Kramer hatte Schmid zuvor mit dem Ellbogen im Gesicht getroffen. Der VAR machte Schiedsrichter Adrien Jaccottet darauf aufmerksam. So hiess es Gelb-Rot für den Slowenen statt 1:1. Danach schaukelte Vaduz den Sieg über die Zeit. Cicek verpasste mit einem Pfostentreffer in der 98. Minute gar noch das 2:0. So stand nach fast 100 Minuten der erste Pflichtspielsieg im 14. Direktduell für Vaduz fest.

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Winters Traumtor wird aberkannt
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Kein Penalty für Vaduz

Die Startphase im Letzigrund war bei leichtem Schneefall eine eher unspektakuläre Angelegenheit gewesen. 28 Minuten lang brauchten beide Keeper ihre Handschuhe ausschliesslich zum Wärmen der Hände, ehe es ein erstes Mal prickelnd wurde: Nach einem Eckball köpfelte Joël Schmied zu Yannick Schmid. Dieser setzte den Ball an die Latte. Unmittelbar danach traf Ayegun Tosin den Fuss von Sandro Wieser. Die Liechtensteiner forderten Penalty, Jaccottets Pfeife blieb indes stumm – ebenso der VAR. Eine äusserst umstrittene Entscheidung.

Die Gastgeber fanden in der ersten Halbzeit nur eine gute Gelegenheit vor. Doch Antonio Marchesano jagte das Leder im Strafraum weit über das Vaduzer Tor (38.).

Sobiech und Dzemaili fehlen

In der Defensive fehlte Sobiech, in der Offensive der ebenfalls angeschlagene Blerim Dzemaili. So enttäuschte der FC Zürich nur 4 Tage nach dem überzeugenden 4:1-Sieg in Basel mit weitgehender Ideenlosigkeit. Die aufsässigen Vaduzer, die gerade bei den von Milan Gajic (er hält bei 4 Saison-Assists) magistral getretenen Standards gefährlich wurden, konnten hingegen nach dem 0:0 gegen YB nachdoppeln – und zum 2. Mal in dieser Saison zu null spielen.

So geht es weiter

Das Schlusslicht aus dem «Ländle» schliesst vorübergehend bis auf 2 Punkte zum FC Luzern auf. Dieser hat indes 2 Partien weniger bestritten. Die Fortführung der Aufholjagd soll für Vaduz am 3. Februar in Lugano folgen. Der FC Zürich hingegen muss schon am Samstag wieder beim FC St. Gallen ran.

SRF zwei, sportflash, 27.1.2021, 20 Uhr;

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23 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Ja FCZ ein Sieg in Basel bei einem zur Zeit schwachen und unglücklich spielenden FCB ist eben "kein Gradmesser" gewesen!
    1. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      Unglücklich spielenden FCB ! Wo war das Unglücklich gegen den FCB Herr Heusser ? Sackschwach spielendem FCB wäre wohl zutreffendenr, gilt ebenso für den FCZ gegen Vaduz !
  • Kommentar von Rolf Epprecht  (Rolf Epprecht)
    Ueberheblichkeit FCZ? Ein B-Team war das mit Bestimmtheit nicht. Alle FCZ-Spieler gehören dem Kader an. Neben Brecher und Doumbia waren ALLE schlecht.
    Solche Spiele gibts immer wieder. Abgerechnet wird ganz am Schluss und ich glaube nach wie vor, dass der FCZ mit Vollbesetzung doch noch einiges reissen kann in der laufenden Saison. Gratulation an den FC Vaduz, das war ein sehr verdienter Sieg. Weiter so „Ländle-Kickers“.
  • Kommentar von Heinz Schweizer  (Heiri)
    Hochmut kommt vor dem Fall, oder wie sagte der Zürcher Kommentator des Fernsehens, mit einem Dreier auf Platz 2 springen. Alles Wunschdenken. Der SR und VAR haben in der 1. Halbzeit nicht sehen wollen, dass Vaduz einen Penalty verdient hätte.
    Gut für die Spannung im Abstiegskampf, wenn der Letzte gewinnt, gratuliere.
    1. Antwort von Franz Huber  (Raffi)
      Ja ja, der Zürcher Kommentator. Kann es nicht mehr hören. Im Verlauf der Zusammenfassung hat er mehrmals gesagt, dass Vaduz das bessere Team ist. Haben wir in dieser Saison überhaupt schon ein Spiel des FCZ live auf SRF sehen können? Die Gebühren dürfen wir auf jeden Fall weiter bezahlen. Einig sind wir wenn es um den Penalty geht. Glasklarer geht es kaum mehr.