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Servette - Xamax Zusammenfassung (lang)
Aus Sport-Clip vom 26.07.2020.
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1:4-Pleite bei Servette Xamax taumelt Richtung Abstieg – Servette zementiert Platz 4

  • Servette bezwingt Xamax in der 34. Runde der Super League zu Hause mit 4:1.
  • Genf sorgt in der 2. Halbzeit mit 3 Toren für den Unterschied.
  • Während Servette den 4. Tabellenplatz festigt, steht Neuenburg vor dem Abstieg.
  • In den anderen Partien vom Sonntag bezwingt YB Luzern mit 1:0, Basel und Lugano trennen sich 4:4.

Gerade einmal 32 Sekunden waren in der 2. Halbzeit gespielt, als Miroslav Stevanovic im Stade de Genève den Ball zum 2:1 in die Maschen beförderte. Dem Tor vorausgegangen war ein schönes Solo von Koro Koné.

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Servette mit Blitzstart nach der Pause
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Dieser Treffer war der Auftakt zu einer überlegenen Halbzeit des Teams von Trainer Alain Geiger. Die Genfer dominierten das vor allem defensiv überforderte Xamax beinahe nach Belieben. In der 53. Minute war es erneut Stevanovic, der für den nächsten Treffer verantwortlich zeichnete.

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Stevanovic netzt zum 3:1 ein
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Dass in der Folge nicht noch mehr Tore fielen, hatten die Gäste vor allem ihrem Schlussmann Laurent Walthert zu verdanken, der einige gute Chancen der Servettiens zunichtemachte. Machtlos war er erst in der 82. Minute wieder, als Boris Cespedes das Leder aus kurzer Distanz über die Linie spitzelte.

Umkämpfte 1. Halbzeit

In den ersten 45 Minuten wurde vor allem auf Seiten der Neuenburger mit harten Bandagen gekämpft. Samir Ramizi (2.), Janick Kamber (13.) und Marcis Oss (15.) machten in der Startphase mit groben Aktionen auf sich aufmerksam. Gleich dreimal zückte Schiedsrichter Alessandro Dudic die gelbe Karte.

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Kampf mit harten Bandagen in Genf
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In der Folge traten die Mannschaften auch spielerisch in Erscheinung. Nach schlechter Verteidigungsarbeit der Neuenburger verwandelte Koné in der 21. Minute einen Abpraller von Xamax-Goalie Walthert. 10 Minuten vor der Pause war es Routinier Raphaël Nuzzolo, der nach katastrophalem Ballverlust von Servette-Verteidiger Steve Rouiller zum Ausgleich einnetzte.

Xamax vor dem Gang in die Challenge League

Mit dieser neuerlichen Niederlage ist für Xamax der Klassenerhalt kaum mehr zu schaffen. Rein rechnerisch liegt das neuntplatzierte Sion zwar noch in Reichweite, doch haben die Sittener eine Partie weniger ausgetragen. Servette zementiert derweil den 4. Europacup-Platz und kann kaum mehr vom FCZ eingeholt werden.

In der zweitletzten Runde ist Servette zu Gast im Tessin beim FC Lugano. Xamax tritt auswärts bei St. Gallen an.

SRF zwei, Super League – Goool, 26.07.2020, 18:05 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Fuchs  (urs_fuchs)
    Ich möchte nur einmal kurz sagen, wie hervorragend und supertoll die langen Zusammenfassungen sind!! Vielen Dank!
  • Kommentar von Artthikan Murali  (Artthikan Murali)
    FCZ könnte noch die Genfer von der 4. Platz verdrängen, wenn die Zürcher alle drei Spiele noch gewinnen und die Genfer alle zwei Spiele verlieren. Deshalb kann man noch nicht sagen, dass die Genfer sich schon den 4. Platz gefestigt haben.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Ergänzung: Falls der Abstieg - was anzunehmen ist - auch rechnerische Tatsache wird: Kann sich Xamax überhaupt die Challenge-League leisten, wenn tatsächlich SAGE UND SCHREIBE 18 VERTRÄGE AUFGELÖST WERDEN? Welche Liga kann sich Xamax noch leisten? Traurige Fussball(nicht)existenz!
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Xamax hat sich schon vor einem Jahr das eigene Grab geschaufelt. Der Sieg über Aarau war ein Pyrrhussieg. Zu alt, kein Nachwuchs, kein Geld, kein Konzept. Thun macht's vor, wie man aus fast nichts was Grosses macht. In Neuenburg träumen sie halt noch immer von den glorreichen Zeiten in den 80er Jahren unter Gilbert dem Grossen.
    2. Antwort von Jean-Denis Lutz  (Answerthink)
      @Gebauer: etwas "grosses", jawohl. Thun wird dieses Jahr vielleicht sogar Meister und spielt Champions League... und sie schwimmen im Geld...
    3. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Herr Gebauer: Ich danke Ihnen für diese wichtige Ergänzung - als Informtion bezüglich Entwicklung (bzw. Nicht-Entwicklung) von Xamax.
    4. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      @Lutz: Im Gegensatz zu Xamax zeigt Thun immer mal wieder warum sie in die Superleague gehören. Zudem hält Thun seine Werte hoch, so war Schneider diese Saison kein Thema, auch als es nicht lief und sich in Thun eine grosse Fan-Basis gegen den Trainer aussprach. Von dem her darf es gerne Xamax oder Sion treffen, beides Teams mit eher komischen Trainer-Philosophien...