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Zusammenfassung Basel – FCZ
Aus Sport-Clip vom 01.05.2022.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 42 Sekunden.
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2:0-Sieg beim Erzrivalen Die FCZ-Meisterträume gehen in Erfüllung!

  • Der FC Zürich ist vier Runden vor Ende der Saison zum 13. Mal Schweizer Fussballmeister.
  • Die Zürcher gewinnen im St. Jakob-Park gegen Basel 2:0 und können nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.
  • Assan Ceesay und Nikola Boranijasevic erzielen die Tore in der ersten Halbzeit.

13 Jahre nach dem letzten Meistertitel 2009 ist der 13. Triumph der Klubgeschichte eingetütet: Der FCZ darf vorzeitig über den Pokal jubeln – der indes noch nicht übergeben wurde. Wie bereits 2006 machten die Zürcher den letzten Schritt beim Rivalen in Basel. Im Gegensatz zu damals aber zum Glück ohne das böse Nachspiel mit Fan-Ausschreitungen unmittelbar nach dem Schlusspfiff, sondern mit ungetrübter Freude über einen verdienten Sieg.

Schwierige Anfangsphase

Noch einmal zeigte das Team von Baumeister André Breitenreiter beim 2:0-Erfolg im St. Jakob-Park all die Qualitäten, die ihn zu diesem Meilenstein vier Runden vor dem Saisonende getragen haben.

Cleverness, Coolness und Klasse brauchte es, um den Klassiker gegen ultramotivierte Basler im fremden Stadion zu gewinnen. Denn die Anfangsphase hatte dem Heimteam gehört. Captain Valentin Stocker setzte bereits in der 3. Minute eine erste Duftmarke. Und gleich darauf hatte Liam Millar nach einer Mehrfachchance die Möglichkeit, das 1:0 zu erzielen. Beide Male reagierte Yanick Brecher im Zürcher Tor glänzend.

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Millar vergibt Riesenchance nach Billard-Szene
Aus Sport-Clip vom 01.05.2022.
abspielen. Laufzeit 33 Sekunden.

Ceesay und Boranijasevic treffen vor der Pause

Durch den frühen Angriffssturm liessen sich die Zürcher indes nicht aus dem Konzept bringen. Auch, weil der Schwung der Basler schon früh Dämpfer erlitt. Michael Lang und Stocker mussten noch vor Ablauf der ersten halben Stunde verletzt vom Platz. Der FCZ kam in der Folge besser auf und schraubte auch das Aggressivitätslevel noch einmal in die Höhe. Einer Rudelbildung mit mehreren gelben Karten auf beiden Seiten folgten spielerische Highlights der Zürcher:

  • 40. Minute: Blerim Dzemaili bringt einen Freistoss auf den zweiten Pfosten. Dort steht Assan Ceesay und markiert mit seinem 18. Saisontreffer per Kopf aus spitzem Winkel das 1:0. Heinz Lindner im FCB-Tor sieht nicht gut aus.
  • 48. Minute: In der 3. von 4 Nachspielminuten der ersten Halbzeit kommt Nikola Boranijasevic an der Strafraumgrenze an den Ball. Der Serbe lässt den für Lang eingewechselten Noah Katterbach mit einem Haken aussteigen und trifft mit seinem schwächeren linken Fuss ins untere Eck zum 2:0.

In der 2. Halbzeit versuchte Basel vergeblich, die Meisterparty des ungeliebten Gastes noch zu vereiteln. Die Energie der Anfangsphase brachten die «Bebbi», bei denen auch Millar mit Verdacht auf einen Armbruch noch verletzt ausschied, aber nicht mehr auf den Platz. Klare Chancen blieben aus.

Und Zürich? Im Stile eines wahren Spitzenteams spielte der FCZ das Resultat herunter und konnte sich in aller Ruhe auf Champagnerduschen und die verdienten Lobesarien und Jubelstürme des 5000-köpfigen, mitgereisten Anhangs vorbereiten.

SRF zwei, sportlive, 01.05.2022, 16:00 Uhr;

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74 Kommentare

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  • Kommentar von Hans H. Hirt  (AndromedaAxiomis)
    Nächste Saison dann der Abstieg. So gut wie sicher!
  • Kommentar von Pesche Meyer  (Never give up)
    Verdienter Titel für den FCZ!
    Über die ganze Saison nie „geschwächelt“! Alle sind hungrig und ziehen am gleichen Strick!
    Herzliche Gratulation aus Bern!
  • Kommentar von Tom Lauper  (Tom Lauper)
    Canepa und co provozieren nach Spielende mit einer Feier auf dem Rasen. Tritz mehrmaligem Aufruf der Sicherheitskräfte begaben sie aich nicht in die Kabine. Danke MK dass sie ruhig bliben. Müsste eine enorme Busse geben such der Platzsturm. Trotz Sieg schlugen die FCZ De…n den halben Sektor zusammen. Schaden mehrere hunderttausend Franken. Bitte Rechnung an den FCZ. So dankt man die Vergrösserung des Gästesektors. Wird es hoffentlich nie wieder geben.
    1. Antwort von AS 75  (AS75)
      Ach Herr Lauper, was sind sie auch für ein Stimmungskiller! Das hätten die Basler natürlich bei umgekehrter Ausgangslage nie gemacht!! Böse, böse Zürcher!! Ich mag mich da noch an eine Szene damals in Aarau erinnern!!
    2. Antwort von Tom Lauper  (Tom Lauper)
      Naja ist ein Unterschied im Brügglifeld oder beim Erzfeind. Canepa sagte im Vorfeld er hoffe es gäbe keine Krawalle. Jetzt provozierte er selber. Ich war in der MK. Die Stimmung prodelte. Es hätte nicht mehr lange gedauert und es wäre eskaliert. Zudem schlägt die MK nicht ei fach so einen Gästesektor zusammen. Wie gesagt Schaden mehrere CHF 100000 gemäss FCB. Wer macht so etwas nach einem Sieg. Nur Zürcher
    3. Antwort von Miles St  (Rasenmäher)
      Wo wird über diesen Schaden berichtet? Man liest überall von einem friedlichen Abgang.
    4. Antwort von Gianluca Reutimann  (G.Reutimann)
      Herr Lauper mögen sie sich eventuell noch an die Szenen in Aarau erinnern die ihre ach so tolle MK angestellt hat? Auch mussten intern Leute eingreifen damit kein Platzsturm der MK stattfand denn rund 50 Leute wollten dass tun (chapeu and diejenigen die da eingeschritten sind)
      Schlussendlich wurde hier eine Meisterschaft gefeiert und niemand kam im Stadion zu Verletzungen (ausser ein paar FCZ fans die in neutralen Sektor drangsaliert wurden).