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Zusammenfassung Servette - Luzern
Aus Sport-Clip vom 08.07.2020.
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2:0-Sieg trotz Unterzahl «Lieblingsgegner» Luzern päppelt Servette auf

  • Servette feiert zuhause in der 29. SL-Runde mit dem 2:0 über Luzern den ersten Sieg seit der Corona-Pause.
  • Die Luzerner bestreiten nach einem umstrittenen Entscheid die gesamte zweite Halbzeit in Überzahl, können den Aufsteiger aber wieder nicht bezwingen.
  • In den anderen Partien lässt YB Thun im Berner Derby keine Chance, während Basel auswärts Sion unterliegt.

Die letzten Minuten vor der Pause stellten im Stade de Genève die Weichen noch einmal völlig neu: Gerade hatte Miroslav Stevanovic (43.) nach schöner Kombination eiskalt das längst überfällige 2:0 für Servette erzielt, dann wurde es unübersichtlich: Unmittelbar nach dem Treffer grätschte Luzerns Marco Bürki den Torschützen an der Seitenlinie rüde um. Alex Schalk rächte seinen Teamkameraden mit einem Schubser gegen Bürki.

Nach der anschliessenden Rudelbildung entschied sich Schiedsrichter Lionel Tschudi, Schalks Schubser als Tätlichkeit zu taxieren und ihm Rot zu zeigen, während Bürki mit Gelb davonkam. Ein umstrittener Entscheid, über welchen sich Servette-Trainer Alain Geiger derart enervierte, dass auch er auf die Tribüne verwiesen wurde.

Genfer Blitzstart

Servette hatte wie die Feuerwehr losgelegt. Schalk verpasste schon nach rund einer Minute die Führung. Kurze Zeit später machte er es besser: Am zweiten Pfosten konnte er eine verlängerte Flanke von Dennis Iapichino freistehend zum 1:0 verwerten. Eigentlich aus abseitsverdächtiger Position, jedoch hatte ein Luzerner den Ball zum Torschützen verlängert.

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Schalk sorgt für Servette-Blitzstart
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Auch in der Folge wurde Luzern vom schnellen Kombinationsspiel der Gastgeber überfordert. Dass die Zentralschweizer «nur» mit einer 0:2-Hypothek in die Pause gingen, hatten sie Marius Müller zu verdanken: Der Keeper rettete mehrfach, unter anderem mit einer Glanzparade gegen Grejohn Kyei (11.).

Kein Luzerner Déjà-vu

Vor 11 Tagen hatte Luzern gegen Servette ein 0:2 noch in ein 2:2 verwandelt. Keine 2 Wochen später klappte es auch in Überzahl nicht. Die beste Chance vergab Francesco Margiotta, als er per elegantem Ablenker das Tor knapp verfehlte (59.). Pascal Schürpf köpfelte den Ball an die Latte (80.). Servette seinerseits blieb bei Kontern gefährlich. Ein weiteres Tor fiel aber weder für das beste Rückrunden-Team noch für den Aufsteiger. In der Nachspielzeit flog auch noch Luzerns Stefan Knezevic nach hartem Einsteigen vom Feld.

So geht es weiter

Mit dem im Kampf um den 4. Europacup-Platz kapitalen Sieg feierten die Calvinstädter den ersten Sieg nach der Corona-Pause. Luzern scheint den Romands zu liegen, sammelten sie gegen die Leuchtenstädter doch 10 Punkte in 4 Direktduellen.

Servette (44 Punkte) schnappt sich vorerst Tabellenrang 4 vor dem FC Zürich (42) und Luzern (41.) Die Genfer empfangen am Sonntag um 16 Uhr St. Gallen, Luzern ist zur selben Zeit zuhause gegen Lugano im Einsatz.

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Die Livehighlights bei Servette - Luzern
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SRF zwei, sportlive, 8.7.2020, 20:30 Uhr;

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