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Zusammenfassung Sion - Basel
Aus Sport-Clip vom 08.07.2020.
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Sion klettert auf Rang 8 Gegen FCB: 10 Sittener holen ersten Sieg seit 12 Runden

  • In der 29. Runde der Super League gewinnt Sion zuhause gegen Basel mit 1:0.
  • Die Walliser müssen mehr als 30 Minuten mit einem Mann weniger agieren.
  • Für die Sittener ist es der erste Sieg in der Meisterschaft seit 12 Spielen.
  • In den anderen Partien vom Mittwochabend gewinnt YB gegen Thun mit 4:0, Servette bezwingt Luzern mit 2:0.

Für Sion kam der Entscheid von Schiedsrichter Urs Schnyder in der 55. Minute einer Hiobsbotschaft gleich. Der FCB startete nach dem 0:1-Pausenrückenstand dominant in die 2. Halbzeit und bestimmte das Spielgeschehen. Dann sah Birama Ndoye nach einem Foul gegen Basels Afimico Pululu die gelb-rote Karte.

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Ndoye sieht die gelb-rote Karte
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Abwehrschlacht im Tourbillon

Was folgte, war eine Abwehrschlacht seitens der Sittener und ein vergebliches Anrennen des FCB. Wie so oft in dieser Saison hatte das Team von Trainer Marcel Koller deutlich mehr Ballbesitz, wusste mit diesem aber nicht viel anzufangen.

Mit einer kämpferisch beeindruckenden Leistung brachte das Heimteam im Tourbillon den Vorsprung über die Zeit. Es blieb beim 1:0. Der Sieg bedeutete auch das Ende zweier unrühmlichen Serien:

  • Es ist der 1. Sieg für Sion seit 12 Partien respektive seit dem 30. November 2019 und dem 2:1 gegen Thun.
  • In der Meisterschaft konnten die Walliser seit 35 Spielen nicht mehr gegen Basel gewinnen.

Sion-Führung zur Pause

In der 1. Halbzeit steigerte sich der FC Sion nach passiven ersten Minuten. Für den Führungstreffer zeichnete Pajtim Kasami verantwortlich. Nach einem Sittener Eckball stand der 12-fache Schweizer Internationale am weiten Pfosten ungedeckt und netzte per Volley ein. Trotz einigen sehr guten Möglichkeiten verpasste der FCB in der Folge den Ausgleich.

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Kasami trifft wuchtig zum 1:0
Aus Sport-Clip vom 08.07.2020.
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Dank diesen 3 Punkten übergibt Sion den Barrage-Platz dem FC Thun und zeigt ein Lebenszeichen im Abstiegskampf. In der nächsten Runde sind die Walliser zu Gast in Zürich. Basel verliert nach diesem neuerlichen Lapsus den Anschluss ans Spitzenduo. Am Samstag ist YB zu Gast im St. Jakob-Park.

SRF zwei, sportlive, 08.07.2020, 20:10 Uhr;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Othmar Eberhard  (Othmar Eberhard)
    Mit diesem Kader ist nicht viel mehr zu holen. Vermeintliche Leader Stocker u. Frei sind meistens Mittelmass. Stocker mit seinem Karakter gar noch Kapitän (ohne FCB Bonus hätte er die eine oder andere rote Karte mehr verdient) ganz einfach Selbstüberschätzung.
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  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Und wir wollen doch nicht ganz vergessen, wo, wann, wie der grosse "Fall nach dem sehr hohen Hochmut" kam!! Kommt mir wieder in den Sinn, wenn ich die schönen Wanderbildli in Schweizer Bergen von einem gewissen Herrn Fischer sehe. Was jetzt ist: das könnte wohl zu diesem Zeitpunkt auch der eine oder eben jetzt andere Zürcher in absoluter Hochform nicht mehr ganz ausputzen. Im übrigen hoffe ich mit dem fast-Namensvetter mit dem e hinten, dass noch wirklich guter Fussball zu sehen ist.
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  • Kommentar von Bernhard Meile  (bm)
    Beim FCB wird der Druck jetzt etwas weniger werden. Das kann befreiend wirken und eine grosse Leistungssteugerung zur Folge haben. Den FCB darf man nicht abschreiben. Er hat genug Qualität in seinem Spielerkader, um dieses Jahr Meister zu werden. YB ist gut beraten, am nächsten Samstag den Gegner nicht zu unterschätzen. Das wird eine ganz heisse Kiste (frei nach Oliver Kahn).
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    1. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      unterschätzen darf man keinen gegner in der super league. das hat basel jüngst gegen sion und lugano auch erfahren. yb wird basel sicher nicht unterschätzen. den beweis eine meister-taugliche truppe zu sein, müsste basel allerdings noch erbringen...
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