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Zusammenfassung Basel – St. Gallen
Aus Sport-Clip vom 03.03.2022.
abspielen. Laufzeit 9 Minuten 17 Sekunden.
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2:2 gegen den Angstgegner Zweifacher Tschalow sichert dem FCB gegen St. Gallen einen Punkt

Erst in seinem 5. Einsatz in der Super League sollte FCB-Neuzugang Fjodor Tschalow seine Torflaute überwinden – doch dann gleich doppelt. Mit seinen beiden Toren in der 2. Halbzeit sicherte er dem FC Basel einen Punkt. Die St. Galler verpassen mit dem 2:2 zwar den 5. Sieg im 6. Spiel, bleiben in der Rückrunde aber weiterhin unbesiegt.

Basel wie verwandelt

Guillermo Abascal musste die richtigen Worte in der Pause gefunden haben. Denn was der FCB in der 2. Halbzeit zeigte, erinnerte kaum an den passiven Eindruck, den die Rot-Blauen im ersten Durchgang hinterlassen hatten. So krönte Tschalow eine Willensleistung der Basler, die trotz 0:2-Rückstand an den Punktgewinn glaubten, mit dem späten Ausgleich (83.). Seinem Tor war ein Fehler von St. Gallens Patrick Sutter vorausgegangen, Nutzniesser Michael Lang servierte mustergültig für Tschalow.

Der Russe war es auch, der nach dem Seitenwechsel in der 56. Minute mit der Brust über die Linie gedrückt und damit die Basler Reinkarnation eingeläutet hatte. Zwar vergab mitten in dieser Druckphase Jérémy Guillemenot (66.) aus nächster Nähe die vorzeitige Entscheidung, ansonsten aber liessen die zahlreichen Basler Angriffsbemühungen den Ausgleich beinahe schon erahnen.

St. Galler Startoffensive

In der ersten Halbzeit liessen sich verunsicherte Basler von vor Selbstvertrauen strotzenden Ostschweizern hingegen regelrecht vorführen. Die St. Galler nutzten ihre Überlegenheit denn auch zu zwei frühen Toren:

  • 20. Minute: Kwadwo Duah zwingt Heinz Lindner mit einem satten Flachschuss zu einer Parade. Dessen Abwehr avanciert zur idealen Vorlage für Guillemenot, der problemlos die St. Galler Führung erzielt.
  • 22. Minute: Nach einem Konter revanchiert sich Torschütze Guillemenot mit einer präzisen Hereingabe auf seinen Sturmpartner Duah. Dieser erzielt aus spitzem Winkel seinen 10. Saisontreffer.
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Innert 129 Sekunden: St. Gallen stellt auf 2:0
Aus Sport-Clip vom 03.03.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 10 Sekunden.

Im Spiel der «Bebbi» sorgten einzig Taulant Xhaka, der sich mit Guillemenot anlegte und mit einer gelben Karte davon kam sowie Tschalow kurz vor dem Pausenpfiff für Lebenszeichen. Den Abschluss des Russen parierte Lawrence Ati Zigi mirakulös – es sollte das einzige Duell zwischen den beiden bleiben, aus dem der St. Galler Goalie als Sieger hervorging.

So geht's weiter

Für beide Teams steht bereits am Sonntag der nächste Ernstkampf an. Während der FC Basel in Lugano gastiert, empfangen die St. Galler in der heimischen Arena den FC Sion.

SRF zwei, sportlive, 02.03.2022, 20:10 Uhr;

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51 Kommentare

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  • Kommentar von Niels Bürckert  (Konklusion)
    Herr Zeidler lässt mit St.Gallen den Fussball spielen, der Basel wohl vorschwebt.
    Herr Kasami muss unbedingt länger verpflichtet werden, klarer Leader mit Vorbildfunktion und Spielintelligenz.
    Die Basler Abwehr ist ohne Pelmard eindeutig schwächer.
    Vor dem Spiel gegen Lugano muss der FC Basel vor dem Spiel eine Halbzeit gegen irgendwen spielen, nur um bei Spielbeginn wach zu sein.
  • Kommentar von Hanspeter Flueckiger  (Hpf)
    Zwei Tore von einem Russen. Zählen diese?
    1. Antwort von Joel Scherrer  (JCher)
      Und aus welchem grund sollten diese nicht zählen?
    2. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Hanspeter Flueckiger: danke! ich erlebe es auch in/mit mir (und zum Glück mit meiner näheren Umgebung) Ironie hilft ein wenig in Hilflosigkeit und Verzweiflung. Ich wünsche ihnen einen schönen Tag!
  • Kommentar von Raphael Wolf  (Schnabeltier)
    Starke 2. Halbzeit von Basel, wenn sie immer so druckvoll spielen und die paar individuellen Fehler abstellen wird der FCB nächste Saison ganz stark.
    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Raphael Wolf: also immer noch bescheiden und vorsichtig bin ich froh, wenn die FCZ-Führung diese zweite Halbzeit ganz genau anschaut und ernstimmt. mMn wird es eben für dieses Zürich nach wie vor kein Selbstläufer.
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Die Hoffnung stirbt zuletzt. Basel ist ein Haufen voller Individualisten. Da hilft auch eine starke Halbzeit nichts. Mit Degen, dem Narzissten, wird das nie was. Fussball ist ein Teamsport und Basel ist definitiv kein Team.
    3. Antwort von Dieter Hansen  (Dieter H.)
      @Gebauer: Und weil Basel im Moment kein Team ist schliessen sie daraus, dass es nie eines werden kann oder wird?