Zum Inhalt springen

Header

Video
Zusammenfassung Sion - FCSG
Aus Sport-Clip vom 13.02.2021.
abspielen
Inhalt

20. Runde in der Super League 44 Fouls und ein logisches 1:1 bei Sion - St. Gallen

Nach dem Cup-Out gegen Aarau stand der FC Sion in der Bringschuld. Das Team von Coach Fabio Grosso wählte deshalb sogleich den Vorwärtsgang. Weil ein Schuss von Captain Anto Grgic den ausgefahrenen Arm von FCSG-Verteidiger Musah Nuhu traf, gab es schon in der 3. Minute Penalty. Grgic markierte sein 8. Saisontor. Der 24-Jährige hatte bereits 3 Tore beim 3:2-Sieg gegen St. Gallen an gleicher Stätte vor 10 Tagen erzielt.

Grgic trifft vom Punkt – Quintilla verschiesst

Auch St. Gallens Spielführer Jordi Quintilla bot sich nach einer Viertelstunde die Chance vom Punkt. Sion-Verteidiger Ruiz war im eigenen Strafraum zu ungestüm zu Werke gegangen. Doch der Spanier scheiterte mit seinem kläglichen Versuch an Sion-Keeper Fayulu. Die ersten 6 Elfmeter in der Super League hatte Quintilla noch verwandelt, nun den zweiten in Folge vergeben.

Video
Die Stimmen zur Partie Sion - FCSG
Aus Sport-Clip vom 13.02.2021.
abspielen

Effizienter zeigte sich U21-Nationalstürmer Jérémy Guillemenot nach der Pause, der seinen 3. Treffer in den letzten 3 Spielen erzielte. Mit einem wuchtigen Schuss liess er Fayulu keine Chance.

Hoarau verpasst erstes Liga-Tor knapp

Die beiden Teams schenkten sich im Tourbillon nichts. Die Statistiker zählten 44 Fouls – so viele wie noch nie in dieser Saison. Mit dieser Zahl ist viel über dieses Spiel erzählt, das zwar intensiv, aber qualitativ nicht gerade hochstehend war. Das Remis geht allerdings in Ordnung. Denn beide Teams hatten ihre Chancen.

Beide Trainer versuchten es mit frischen Stürmern. Ein Kopfball des eingewechselten Guillaume Hoarau (67.) segelte knapp am Tor vorbei. Und beinahe hätte Gaëtan Karlen in der 93. Minute mit einem Versuch aus der eigenen Platzhälfte FCSG-Goalie Zigi überlistet. Der Ghanaer fing den Ball aber gerade noch ab.

Sions Ndoye im Zweikampf mit FCSG-Torschütze Guillemenot.
Legende: Intensive Partie Sions Ndoye im Zweikampf mit FCSG-Torschütze Guillemenot. Keystone

So geht es weiter

Sion gastiert am Sonntag, 21. Februar, beim FCZ. St. Gallen empfängt am Mittwoch den FC Luzern.

SRF zwei: sportheute, 13.02.2021, 22:15 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Roman Lutz  (Romi)
    Gratulation dem FCSG zum absolut verdienten Punkt in Sion. Es wäre eigentlich noch mehr möglich gewesen. Und man muss es sagen, es wäre verdient gewesen, wenn sie die 3 Punkte mitgenommen hätten. St.Gallen hatte übers ganze Spiel gesehen, schon mehr Anteil. Sicher der Penalty war schlecht geschossen. Ganz schwach. Da muss er dran arbeiten. Aber Zigi war einmal mehr top. Weiter so. Hopp FCSG!!
  • Kommentar von Ruedi Selig  (RuediS)
    Der FCSG hat sage und schreibe 5 Penaltys in den letzten 5 Spielen gegen sich gepfiffen gekriegt! Mal war das tatsächlich was, mal VAR da gar nichts! Als Fan weiss ich aber jetzt: Wir müssen immer ein Tor schiessen, um mindestens einen Punkt zu holen. Denn der Gegner wird ja noch einen Penalty kriegen.. Und das hat wenig mit defensivem Unvermögen zu tun!
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Sie haben total recht, die Schiedsrichter, die Liga und der Verband wollen nicht, dass St. Gallen Meister wird. Eigentlich wären die Ostschweizer ja das beste Team der Liga, aber gegen eine solch machtvolle Verschwörung sind auch die besten Fussballer der Welt machtlos... und dann läutete der Wecker und der Traum endete. Herr Selig, dass Quintilla seinen Penalty (zum zweiten mal) kläglich verschossen hat, unterschlagen sie in ihrem Gejammer. Der FC St. Gallen ist im Moment schlicht schlecht!
    2. Antwort von Ruedi Selig  (RuediS)
      Herr Gebauer, von einer Verschwörung habe ich nichts geschrieben, geschweige denn davon, dass SG das beste Team der Liga wäre.. Ich weiss nicht, wie Sie das aus meinen Zeilen lesen können! Habe lediglich festgestellt, dass SG in letzter Zeit sehr viele Panaltys erhält. Nicht mehr, und auch nicht weniger! Und dass einige davon nicht unbedingt hätten gegeben werden müssen, schleckt auch keine Geiss weg..
  • Kommentar von Thomas Nigg  (tnigg)
    Die Berührung von Nuhu als Hands zu behandeln, ist einfach nur schwachsinnig. Immer wieder werden Verteidiger im Sechzehner absichtlich abgeschossen, um einen Handspenalty zu provozieren.
    Ich wiederhole und wiederhole und wiederhole mich: Diese unsinnige Auslegung der Handsregel muss rückgängig gemacht werden!
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Über diese Regel oder Regelauslegung kann man tatsächlich diskutieren. Nicht in Ordnung finde ich aber auf jeden Fall die Gelbe Karte gegen Nuhu. Sein Gegenspieler und er haben sich gegenseitig gerempelt, und so flog Nuhu mit erhobenen Arm zufällig in die Schussbahn des Balles. Nuhu machte keinen gelbwürdigen Verstoss.