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Zusammenfassung FC Zürich - FC St. Gallen
Aus Sport-Clip vom 25.07.2020.
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3:1-Sieg bei Angstgegner FCZ Zeidler-Plan geht auf: St. Gallen darf weiter hoffen

  • Der FC St. Gallen kommt am 34. Spieltag im Letzigrund zu einem 3:1-Sieg gegen den FC Zürich.
  • Zeidlers Plan geht auf: Er wechselt Itten, Ruiz und Demirovic erst zur Halbzeit ein, das Trio sorgt für den Sieg.
  • YB (bei einem Spiel weniger 2 Punkte vor St. Gallen) kann somit am Sonntag noch nicht Meister werden.
  • Sion und Thun trennen sich im Kellerduell 1:1.

Die erste Überraschung hatte es schon vor dem Anpfiff des St. Galler Gastspiels im Letzigrund gegeben: FCSG-Trainer Peter Zeidler, nicht eben als Rotationsweltmeister bekannt, setzte mit Cedric Itten, Victor Ruiz und Ermedin Demirovic 3 absolute Teamstützen auf die Bank. Das Trio sollte in Halbzeit 2 für Wirbel sorgen.

Fussballspieler jubeln
Legende: Sie kamen, sahen und siegten Das Trio Itten, Demirovic und Ruiz. Freshfocus

Dieser Teil des Plans ging rasch auf: 48. Minute, Demirovic auf Itten – 2:1. Es war bereits das 16. Saisontor für St. Gallens Nummer 13. Die Gäste waren auf einmal drückend überlegen, in diesem Stil ging es weiter:

  • 53. Minute: Demirovics freistehender Abschluss wird noch entscheidend abgefälscht.
  • 61. Minute: Jérémy Guillemenot scheitert aus kürzester Entfernung. Aus Wut zerreisst er sein Trikot (und muss mehrere Minuten draussen warten, ehe ein neues verfügbar ist).
  • 76. Minute: Der 22-Jährige holt Versäumtes nach. Die Hereingabe von Lukas Görtler bringt er abgefälscht im Tor zum 3:1 unter.
  • 87. Minute: Erneut wird Guillemenot im Strafraum gelegt. Schiedsrichter Adrien Jaccottet zeigt abermals auf den Punkt – nimmt seinen Entscheid nach Video-Konsultation aber wieder zurück.

Auf diesen Rückstand konnte der FC Zürich, der in der 2. Hälfte stark abbaute, nicht mehr reagieren. In der Nachspielzeit flog zu allem Überfluss auch noch Marco Schönbächler vom Platz – offenbar wegen einer Schiedsrichter-Beleidigung.

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Itten schiesst St. Gallen wenige Minuten nach seiner Einwechslung auf die Siegerstrasse
Aus Sport-Clip vom 25.07.2020.
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Penalty nach 38 Sekunden

St. Gallen hatte schon die 1. Halbzeit mit einem veritablen Blitzstart begonnen: Nathan legte Guillemenot nach 38 Sekunden, Jordi Quintilla verwertete den fälligen Penalty cool. In der Folge wurde der FCZ stärker. Folgerichtig gelang dem omnipräsenten Benjamin Kololli der Ausgleich (16.). Dem Tor war ein starker Rush auf der Seite von Startelf-Debütant Henry Koide vorausgegangen. Jedoch auch ein Zweikampf von Koide gegen Miro Muheim, bei dem man wohl auch auf Foul hätte entscheiden können.

In einer mitunter hart geführten Partie agierten beide Teams mit offenem Visier. Auf Seiten der Espen scheiterte Ribeiro doppelt, als er erst einen Distanzschuss knapp neben das Tor setzte und anschliessend einen weiteren Abschluss mirakulös von FCZ-Keeper Yanick Brecher pariert sah (34.). Auch St. Gallens Keeper Lawrence Ati Zigi konnte sich auszeichnen: Er rettete bei einem Kololli-Freistoss (41.).

«Angstgegner» FCZ

Weil St. Gallens eigentliche erste Garde dann in der 2. Halbzeit für den Vollerfolg sorgte, kann YB, das bei einem Spiel weniger 2 Punkte vor St. Gallen liegt, noch nicht am Sonntag Meister werden. Der FCZ seinerseits verlor den Nimbus als Angstgegner der Ostschweizer, hatte er doch in dieser Saison zuvor alle 3 Partien gewonnen. Der letzte Sieg des FCSG im Letzigrund lag gar über 5 Jahre zurück.

So geht es weiter

In den letzten beiden Runden empfängt St. Gallen am 31. Juli Xamax, um sich dann 3 Tage später zum Knaller gegen YB nach Bern zu begeben. Auf den FC Zürich wartet ein Mammutprogramm: Am 28. Juli wird die wegen Corona verschobene Partie gegen Sion nachgeholt, am 31. Juli geht es nach Luzern und am 3. August bildet das Heimspiel gegen Thun den Saisonabschluss.

SRF 3, Abendbulletin. 25.07.2020, 22 Uhr;

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31 Kommentare

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  • Kommentar von Rothensteiner Felix  (Rothensteiner)
    (2) „Ich verstehe nicht wieso der VAR nicht eingreift“ (Kommentar beim Görtler-Foul)
    Das liegt daran, dass der VAR bei gelben Karten nicht interveniert. Hatten wir bereits beim Basel-YB Spiel. Bevor Kommentatoren solche Sätze von sich geben, Schiri-Experte das ganze analysieren lassen.
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    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      @ Rothensteiner: es ist eine direkte rote Karte! Da kann der Var sehr wohl einschreiten! Wie schon gesagt, er geht nur auf die Beine und nimmt eine Verletzung des Spielers in Kauf! Beim Spiel Fcb-Yb war es die zweite gelbe Karte.. Die Ausgangslage ist hier eine komplett andere! Zudem darf Jaccotet, auch selbst rot ziehen. Dafür brauchts kein Var!! Spielten sie mal Fussball? Dann wüssten sie was ein Revanche-Foul für Folgen hat.. Wer hat hier keine Ahnung??
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    2. Antwort von Rothensteiner Felix  (Rothensteiner)
      Habe mit das Regelwerk nochmal angeschaut und gebe Ihnen recht. Danke für die Korrektur. Leider hat SRF meinen 1. Kommentar nicht freigeschalten. Wenn rote Karte für Görtler, dann aber auch für Kololli! Fand sein einsteigen mindestens so gesundheitsgefährdend! Ahnung habe ich schon, keine Angst. Aber bei dieser untransparänz die der VAR in dieser Saison gezeigt hat, ist es schwierig den Überblick zu behalten....
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  • Kommentar von tom tudo  (tudo)
    Glanzloser sieg vom FC OLMA.
    Aber immerhin haben sie den 3. Platz auf sicher
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    1. Antwort von Ben Müller  (J_F)
      1. Heisst der Verein nicht FC OLMA
      2. Die erste Halbzeit war glanzlos, das lag aber auch daran, dass viele Stammspieler auf der Bank sassen.
      3. Die zweite Halbzeit wurde extrem dominiert und so wurde ein sehr verdienter und nicht glanzloser Sieg eingefahren
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  • Kommentar von Hanspeter Kunz  (Hacla)
    Dieser FCZ ist nächste Saison ein Abstiegskandidat ... es sei denn Magnin muss doch gehen!
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Vielleicht sollte Canepa endlich dazu stehen, dass der FCZ kein Topverein mehr ist, sondern ein reiner Ausbildungsclub. Viele Spieler sind noch sehr jung. Bsp. Omeragic, Stamm-IV ist 18 Jahre alt, Seiler, Sohm 19 Jahre, Rüegg war mit 20 schon Captain. Was dem FCZ fehlt, ist Stabilität in der Defensive und Kreativität im zentralen Mittelfeld. Jemand der die Bälle verteilt, mit dem Tempo und Rhythmus spielt usw. Ein Knipser à la Nsame und ein Sportchef wie Spycher würden sicher auch helfen.
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    2. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      apropos: ist Herr Canepa eigentlich gesund geblieben/geworden? Er war/ist ja auch ü65!
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