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3:1 über GC FCZ dank spätem Doppelschlag im Derby-Glück

René van Eck jubelte, sprang an der Seitenlinie auf und ab. Er deutete mit dem Zeigefinger in Richtung Tribüne, wo der gesperrte Ludovic Magnin an der Seite des FCZ-Präsidentenehepaars Canepa die Partie verfolgte. Was war passiert? Ein Doppelschlag hatte gerade das 254. Zürcher Derby zugunsten des FCZ entschieden.

  • 80. Minute: Eine Flanke Alain Nefs unterläuft GC-Verteidiger Jean-Pierre Rhyner. Andreas Maxsö steht genau richtig und erzielt mit seinem 1. Super-League-Treffer das 2:1.
  • 85. Minute: Adrian Winter wirbelt im GC-Strafraum. Schliesslich ist es Marco Schönbächler, der Toni Domgjoni bedient. Der Schuss des Mittelfeldmann landet via Pfosten und GC-Keeper Heinz Lindner im Tor. Die SFL taxiert das 3:1 als Eigentor.

Der Sieg für den FCZ war nicht gestohlen. Sondern der gerechte Lohn für eine markante Leistungssteigerung in der 2. Hälfte. Gegen ein GC, das vor dem Pausentee offensiv vermehrt in Erscheinung getreten war und nicht mehr an die Mannschaft erinnerte, die vor Wochenfrist gegen Basel 0:4 verlor.

Kharabadze als Gewinn für den FCZ

Levan Kharabadze hatte das Derby geprägt. Der 19-jährige Georgier, im Winter von Dinamo Tiflis zum FCZ gekommen, trat gleich mehrfach in Erscheinung, positiv wie negativ:

  • 7. Minute: Kharabadze geniesst nach einem Eckball Freiheiten und bringt seine Farben per Kopf in Führung. Der Aussenverteidiger trifft bereits in seinem 2. Ernstkampf für den FCZ.
Legende: Video Kharabadze trifft erstmals für den FCZ abspielen. Laufzeit 00:17 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.02.2019.
  • 37. Minute: Nikola Gjorgjevs Flankenball prallt Kharabadze an den ausgestreckten Arm. Raphael Holzhauser verwertet den fälligen Penalty zum 1:1-Ausgleich für GC.
  • 49. Minute: Adrian Winter spielt den Ball von der Grundlinie hinter die GC-Abwehr und findet Kharabadze, der seinen Schuss von der Latte abprallen sieht.

Auch danach war der FC Zürich aktiver. Adrian Winter (65.), Marco Schönbächler (71.) und Benjamin Kololli (76.) kamen aus vielversprechenden Positionen zum Abschluss. Heinz Lindner im GC-Tor vereitelte insbesondere den Versuch Schönbächlers stark.

Dank des 3:1 klettert der FCZ in der Tabelle wieder auf den 4. Platz. GC wird unabhängig davon, wie Xamax am Sonntag gegen Luzern auftritt, auf dem Barrage-Platz bleiben. Die Hoppers verloren in der Super League zum 5. Mal in Folge.

Sendebezug: Radio SRF 3, regelmässige Live-Einschaltungen, 09.02.2019.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Mario Henz  (ME-PHI-STO)
    Ok, mögliche Tätlichkeit. Aber wo ist die Szene, in der Ravet zurückgezogen wird? War auch höchst umstritten in Bezug auf eine rote Karte.
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  • Kommentar von Rolf Epprecht  (Rolf Epprecht)
    @Gebauer
    Ein absoluter Super-Fussballkenner!
    Schreibt immer negativ über den FCZ und jetzt: „Hat er vielleicht die Farben gewchselt von blau/rot zu blau/weiss?“
    BITTE NICHT!!!!
    Gebauers Kommentare sind einfach nicht ehrlich und auch nicht fachgerecht!
    Gebauer, bleiben Sie beim „India-Talentspäher-Club“ und mischen Sie sich nicht rein, wenn sich echte FCZ-Fans etwas Sorgen machen um ihren Club!!!
    Was haben Sie alles über M. Koller geschrieben, nur weil er Zürcher ist...???? Sooooo schwach!
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  • Kommentar von Rolf Epprecht  (Rolf Epprecht)
    Also doch...!!!
    Ohne „Schnurri-Ludo“ geht es doch viel besser! Gratulation René van Eck! Auch sein Interview bei Teleclub war stilsicher und überaus kompetent. Dieser „Brüllhans“ muss weg! Also Ancillo - „auf geht‘s!“! Jetzt oder wann dann?
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Sie denken also, dass die Arbeit eines Fussballtrainers vor allem aus Coaching besteht? Waren sie schon mal in einem Training des FCZ? Haben sie Ludos Arbeit damals bei der U21 verfolgt? Magnins Gabe ist die Entwicklung junger Talente voranzutreiben. Rüegg, Domgjoni z.B. oder die riesen Fortschritte, die Odey in kurzer Zeit gemacht hat. Forte hat den Club stabilisiert. Magnin baut etwas auf, das braucht Zeit und Geduld. Seine Emotionalität muss er allerdings noch besser steuern können.
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