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Zusammenfassung Lugano - Sion
Aus sportheute vom 03.10.2020.
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3. Runde der Super League Walliser mit Elferglück: Lugano und Sion trennen sich mit 2:2

Kälte und Nässe: Eigentlich keine optimalen Voraussetzungen für ein packendes Fussballspiel. Doch die Partie zwischen Lugano und Sion bot neben Kampf auch schöne Kombinationen, strittige Entscheidungen des Schiedsrichters und tolle Tore.

Den Höhepunkt bildete eine Szene rund um die 70. Minute. Nach einem Einsteigen von Luganos Adria Guerrero zeigte Schiedsrichter Fedayi San korrekterweise auf den Punkt. Doch der anschliessende Elfmeter ging nicht wie gewohnt vonstatten:

  • Guillaume Hoarau tritt an, scheitert aber kläglich an Lugano-Goalie Sebastian Osigwe. Da sich dieser aber zu früh bewegt, muss der Elfmeter wiederholt werden.
  • Beim 2. Versuch tritt Geoffroy Serey Dié an. Auch der 2. Routinier verschiesst, kann aber den Nachschuss verwandeln. Doch Osigwe bewegt sich beim Penalty noch früher – erneute Wiederholung.
  • Serey Dié übernimmt erneut die Verantwortung und wird dieser gerecht. Sion geht mit 2:1 in Führung.
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Sion erst im 3. Anlauf vom Punkt erfolgreich
Aus Sport-Clip vom 03.10.2020.
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Sions Jubel hielt aber nicht lange an. Gut 10 Minuten später verlor die Defensive des Teams von Trainer Fabio Grosso bei einem Lugano-Freistoss den Überblick im eigenen Strafraum. Fabio Daperelà behielt diesen und stocherte den Ball zum 2:2-Schlussresultat über die Linie.

Sion mit leichten Vorteilen in der 1. Halbzeit

Zuvor hatte sich Sion stärker in den Zweikämpfen gezeigt, hatte mehr Abschlüsse aufs Tor und ging deshalb verdient in Führung. Anto Grgic verwertete eine Kombination über mehrere Stationen in der 40. Minute zum 1:0.

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Cleverer Abschluss: Grgic bringt Sion in Führung
Aus Sport-Clip vom 03.10.2020.
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Nach der Pause wurde Lugano stärker, erspielte sich aber nur wenige Möglichkeiten. Eine solche nutzte Stefano Guidotti in der 57. Minute zum Ausgleichstreffer. Wenig später fiel der kuriose Führungstreffer für Sion.

So geht es weiter

Nach der Länderspielpause trifft Lugano auswärts am 17. Oktober auf Aufsteiger Vaduz. Tags darauf empfängt Sion Lausanne-Sport zum Romand-Derby.

SRF zwei, sportheute, 3.10.2020, 21:40 Uhr ;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
    Schade dass SRF die Fussballregeln nicht kennt. Seit längerem darf der Torwart beim Elfmeter sich vor dem Schuss bewegen, solange mindestens ein Fuss auf der Torlinie bleibt.
    Osigwe hat sich nicht zu früh bewegt, sondern zu früh die Torlinie verlassen.
    Der zweite Penalty hätte wegen der Vorteilsregelung zählen müssen.
    1. Antwort von Marcel Wittwer  (maskil)
      Beim zweiten Penalty waren zwei Sion-Spieler bei Schussabgabe im Sechzehner. Wiederholung war daher okay.
  • Kommentar von Simon Wildermuth  (3imi)
    Hoarau steht beim dritten Penalty schon vor der Schussabgabe im 16-er, hätte also einen vierten Penalty geben müssen!
    1. Antwort von Marcel Wittwer  (maskil)
      Nein, indirekter Freistoss für Lugano. :-)
  • Kommentar von Reini Styger  (stygersson)
    Der erste Penalty musste wiederholt werden, da der Torhüter sich zu früh mit beiden Füssen von der Torlinie entfernte und den Schuss hielt. Beim zweiten geschah das Gleiche mit dem Unterschied, dass der Torhüter den Ball abklatschen liess, worauf der Nachschuss in Netz landete. Also hätte schon da auf Tor (Vorteilsregel) entschieden werden müssen, so wie es dem mir bekannten Regelwerk von notabene früheren Jahren entsprach.
    1. Antwort von Marcel Wittwer  (maskil)
      Das dachte ich zuerst auch. In der Wiederholung ist jedoch zu sehen, dass bei dem zweiten Penalty je zwei Feldspieler beider Teams bereits im Sechzehner standen. Somit war diese Wiederholung auch zu rechtfertigen. Der dritte Penalty hätte aber wegen Hoarau tatsächlich nicht zählen dürfen und mit einem indirekten Freistoss für Lugano geahndet werden sollen ...