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38. Runde der Super League Verblüffende GC-Youngsters, Luzern und Servette jubeln auswärts

  • Das Reserve-Team von GC feiert in Lausanne 2 Tage vor dem Barrage-Hinspiel gegen Aarau einen 3:1-Coup.
  • Winterthur verliert bei seinem vorerst letzten Spiel in der Super League zuhause gegen Luzern derweil mit 0:3.
  • Der FCZ muss sich beim Abschied vom langjährigen Goalie und Captain Yanick Brecher Servette mit 0:2 geschlagen geben.

Lausanne – GC 1:3

Peter Zeidler schickte in Lausanne die jüngste Startelf der Super-League-Geschichte auf den Rasen. Und die Youngsters spielten beim Geisterspiel im Stade de la Tuilière frech auf. In der 14. Minute schockte Dominik Papic, der erst am Donnerstag seinen 18. Geburtstag gefeiert hatte, das Heimteam. Der Mittelfeld-Akteur traf mit seinem Schlenzer von der Strafraumgrenze zum 1:0 für GC.

Während Lausanne auf der anderen Seite Chance um Chance vergab, zeigte die zweite Garde der «Hoppers», was Effizienz ist. Kurz vor der Pause stellte Demis Fiechter bei einer Halbchance auf 2:0. Der 20-Jährige erwischte Karlo Letica bei dessen Abschied im Lausanne-Tor mit einem Heber aus spitzem Winkel. Ob es ein frecher Lupfer oder eine missglückte Flanke war, sei dahingestellt.

Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Romands die Partie nicht mehr drehen. Der eingewechselte Theo Bair flog beim Heimteam nach zwei gelben Karten noch vom Platz und der Anschlusstreffer durch Gaossou Diakité in Unterzahl kam zu spät. Auf der Gegenseite machte Christian Kouam mit dem 3:1 in der Nachspielzeit alles klar. Während Lausanne die Saison auf Rang 9 abschliesst, trifft GC in der Barrage schon am Montag auf Aarau.

Winterthur – Luzern 0:3

Winterthur hat sich mit einer deutlichen Niederlage aus der Super League verabschiedet. Der Absteiger verlor gegen Luzern zuhause mit 0:3. Oscar Kabwit brachte die Gäste auf der Schützenwiese in der 39. Minute sehenswert in Führung. Der 21-Jährige nahm einen Chip von Ruben Dantas in den Strafraum gekonnt an und traf aus der Drehung in die weite Ecke zum 1:0.

Unmittelbar vor der Pause schwächte Thibault Citherlet Winterthur weiter, als er Andrej Vasovic im Strafraum regelwidrig zurückhielt und wegen der Verhinderung einer klaren Torchance die rote Karte sah. Antonio Spagnoli parierte bei seinem Super-League-Debüt zwar den fälligen Elfmeter von Matteo Di Giusto. Das Heimteam konnte mit einem Mann weniger jedoch nicht mehr reagieren.

FCL-Captain Pius Dorn und Kabwit mit seinem 2. Treffer machten nach dem Seitenwechsel alles klar und bescherten Mario Frick einen erfolgreichen Abschied an der Luzerner Seitenlinie. Dank dem Sieg schliessen die Innerschweizer die Saison auf Rang 7 ab.

FCZ – Servette 0:2

Im Letzigrund wurde dem langjährigen FCZ-Goalie und -Captain Yanick Brecher zum Karriereabschluss schon vor dem Spiel eine grosse Choreo gewidmet. Doch die Vorderleute des 32-Jährigen konnten auf dem Rasen kaum Akzente setzen. Stattdessen musste Brecher nach 27 Minuten hinter sich greifen. Jérémy Guillemenot erzielte in seinem letzten Spiel für Servette nach einer schönen Kombination das 1:0.

Kurz darauf liess sich Ivan Cavaleiro auf der anderen Seite zu einer Dummheit hinreissen und wurde des Feldes verwiesen. Der FCZ-Stürmer hatte an der Eckfahne den Ball verloren und Gegenspieler Loun Srdanovic von hinten mit offener Sohle gegen die Wade getreten. Nach dem Seitenwechsel plätscherte das Geschehen weitgehend vor sich hin, bis Brecher kurz vor Schluss unter einer Standing Ovation ausgewechselt wurde.

Während sich der Goalie auf die Bank setzte, traf Servette allerdings schon zum 2:0. Junior Kadile traf mit einem satten Schuss in die linke Ecke zum Schlussstand. Servette blieb trotz dem Dreier wegen der schlechteren Tordifferenz hinter Luzern auf Rang 8. Die Zürcher schliessen die Saison auf dem enttäuschenden 10. Rang ab.

Super League

Radio SRF 1, Sportbulletin, 16.5.2026, 20:03 Uhr ; 

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