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Am Sonntag wartet der FCZ Das Problem von YB: Einen Mittelweg zu finden

Die Berner sind am Samstag vor dem TV Meister geworden. Vollgas durften sie bei der folgenden Party noch nicht geben.

Die Freude und Dankbarkeit: Bei YB-Coach Gerardo Seoane ist beides riesig, nachdem feststand, dass seinem Team der erneute Titel nicht mehr zu nehmen ist. Die frohe Kunde des 0:0 aus Basel machte den 40-Jährigen gleich in seiner Debüt-Saison zum erstmaligen Meistertrainer. Ein Erlebnis, das ihm in ewiger Erinnerung bleiben wird.

Seoane adelte die Saison wie folgt: «Meine Mannschaft hat sich ein Jahr lang immer wieder selbst übertroffen. Wir legten eine Konstanz hin, die unglaublich ist.»

Es sollen 10'000 Berner nach Zürich kommen. Deshalb sind Leitplanken gesetzt.
Autor: Gerardo SeoaneYB-Trainer mit Blick auf den Sonntag

Nach dem Abpfiff der Partie Basel vs. Grasshoppers prostete sich das versammelte Team inkl. Staff im Stade de Suisse mit einem Glas Champagner zu. Hinterher gehe man sicher noch etwas unter die Leute, um deren Energie aufzusaugen. Aber Seoane betont mit Blick auf das Auswärtsspiel am Sonntag gegen den FCZ (live ab 15:40 Uhr bei SRF zwei) auch: «Wir wollen den Erwartungen gerecht werden. Es sollen 10'000 Berner nach Zürich kommen. Deshalb sind Leitplanken gesetzt.»

Die ganz grossen Emotionen müssen warten

Auch Mittelfeld-Motor Christian Fassnacht beschäftigt sich stellvertretend für die Equipe mit der richtigen Dosis der spontanen YB-Meisterparty. «Wir müssen vorsichtig sein und einen Mittelweg finden zwischen Feierlichkeiten und Seriosität», sagt die Nummer 16 nach dem 13. Titel der Klubgeschichte.

Legende: Video Fassnacht: «Jetzt noch schnell in die Stadt» abspielen. Laufzeit 01:54 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 13.04.2019.

Sportchef Christoph Spycher hat in dieser Angelegenheit vollstes Vertrauen in seine Leaderfiguren. «Natürlich werden wir alle noch eine Weile zusammen sein. Aber die Spieler wissen, wann es Zeit ist, um aufzubrechen. Denn wir wollen am Sonntag den Match anständig über die Bühne bringen.» Nach dem Spiel in Zürich biete sich noch ausreichend Gelegenheit, um den Emotionen freien Lauf zu lassen.

Ein besonders langer Genussmoment hat der abtretende YB-Captain Steve von Bergen noch vor sich. Ihm bleiben 8 Spiele, ehe seine Karriere vorbei ist. «Ich will nochmals das Maximum an Emotionen herausholen», versichert er.

Sendebezug: Radio SRF 3, Live-Einschaltungen, 13.04.2019 ab 19:00 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Jo Egli (Jolly)
    Fassnacht: Jetzt noch schnell in die Stadt ... und eine Pyrofackel zünden. Da kommt wiedermal die Fussballerische Intelligenz durch.
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    1. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Hatten wir beim FCZ mit Adi Winter auch. Sicher keine gute Aktion, in der Euphorie aber auch irgendwie verständlich. Gleich hier wieder den "alle Fussballer sind doof" Standartspruch zu bringen, finde ich daneben. Ich kenne so viele tolle Typen die tschutten resp. getschuttet haben, ich weiss, dass das einfach nicht stimmt.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Wenn man denkt es ist nicht mal 10 Jahre her da mussten wir YB Fans wohl einer der grössten Blamagen des Schweizer Fussball über uns ergehen lassen. Jetzt könnten wir mit mehreren Rekorden in die Analen eingehen, das ist eine kleine Genugtuung und zeigt auf wie verrückt das Leben doch ist! Ich hoffe das die Mannschaft auch den Charakter hat die Saison Ordentlich zu Ende zu spielen. Danke an die Mannschaft das sie uns die tollen Emotionen geschenkt hat! Ich hoffe das Team entwickelt sich weiter.
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  • Kommentar von markus ellenberger (ELAL)
    Höre ich im Interview von seoane das er und die Mannschaft schon länger mit dem Gedanken spielten yb wird meister „wir haben gewusst das wir Meister werden er war nur eine Frage der Zeit“ in vorherige Interview hat es immer wieder getönt das niemand an sowas denkt wir nehmen spiel für spiel aber trotzdem herzliche Gratulation
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