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Legende: Video Häberli: «Der Energieverschleiss in der Europa League ist gross» abspielen. Laufzeit 01:07 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.05.2019.
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Angst vor der Europa League? Häberli: «Die Doppelbelastung wäre eine grosse Herausforderung»

4 Runden vor Schluss dürfen die Luzerner Fans von der Europa League träumen. FCL-Coach Thomas Häberli warnt jedoch vor zu viel Übermut.

In einer verrückten Saison dürfen sich im Schlussspurt vom drittplatzierten Lugano bis zu Xamax auf Rang 9 noch 7 Mannschaften Hoffnungen auf europäischen Fussball machen. So auch der FC Luzern, der im Moment auf dem 5. Rang liegt – punktgleich mit dem FC Thun auf Platz 4.

Die Tabelle nach 32 Runden

RangKlubTorePunkte
3.Lugano45 : 4441
4.Thun54 : 53
40
5.Luzern47 : 5440
6.St.Gallen42 : 5439
7.Sion45 : 5237
8.FCZ37 : 4737
9.Xamax41 : 5736

Europa League: Fluch oder Segen?

Abende mit internationalem Fussball und Heimspiele vor ausverkauften Rängen gegen Klubs mit klingenden Namen. Das alles verspricht die Europa League. Die Realität ist jedoch eine andere: Gerade in der Qualifikation stehen viel eher weite Reisen zum Beispiel nach Kasachstan oder Russland an.

Genau dieses Szenario bereitet Thomas Häberli Kopfzerbrechen. Mit Blick auf die neue Saison, warnt er vor einer möglichen Doppelbelastung:

Man hat mehr angeschlagene, mehr verletzte Spieler. Nach einem Spiel unter der Woche sind die Batterien am Wochenende nie ganz aufgeladen.

Der Energieverschleiss sei im Verhältnis zu den in den letzten Jahren überschaubaren Erfolgen der Luzerner auf internationalem Parkett immens. Dass man in der Schlussphase der Meisterschaft deshalb mit angezogener Handbremse ans Werk gehen würde, steht für Häberli aber nicht zur Debatte:

Auch wenn es eine grosse Herausforderung für den ganzen Verein ist, wir wollen unbedingt europäisch spielen.

Allzu viele Punkte liegenlassen dürfen die Luzerner denn auch nicht. Ansonsten findet man sich plötzlich in der Barrage anstatt der Europa League wieder.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.05.2019, 15:30 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Krämer  (Danielk35@web.de)
    Sorry aber ehrlich gesagt ist diese Barragesituation ein Spiegelbild der Superliga: keine Mannschaft vermochte ausser YB vermochte langfristig zu überzeugen. Ich erhoffe mir da in der nächsten Saison mehr.
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  • Kommentar von Cüneyt Yildiz  (cuno_yildiz20)
    ,,Typisch Luzern", Wenn sie gewinnen dann sind sie so happy als wären sie Meister, wenn sie verlieren als wären sie schon abgeschrieben, das ist doch keine Mannschaft mehr! Sind wir doch alle ehrlich! Ihr müsst mal mehr an eure Mannschaft dran glauben! Die Hoffnung stirbt zuletzt lieber Herr Häberli
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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Wichtig ist , dass man hier nicht nur den Artikel (samt Titel) liest, sondern auch den Videobeitrag anschaut. Es geht Häberli um die unterschiedlichen Voraussetzungen bei einem Meisterschaftsspiel am Wochenende gegen einen Gegner, der ohne EL-Spiele am Donnerstag ausgeruhter antreten kann. Das hat nichts mit Jammern oder Hätscheln oder grässlicher Einstellung oder so zu tun. Auch hat der FC Luzern kaum die finanziellen Mittel für ein Kader von 25 bis 30 auswechselbaren Topspielern.
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