Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Basel empfängt Lausanne-Sport Mit «Rumpfteam» auf Mission Wiedergutmachung

Der FCB steht nach dem 2:6-Debakel gegen Winterthur in der Bringschuld. Am Samstag gastiert Lausanne in Basel.

Ciriaco Sforza.
Legende: Durchläuft eine schwere Zeit als FCB-Trainer Ciriaco Sforza. Keystone

Es gab Zeiten, da zitterten die Knie des Gegners beim Einlaufen in den St. Jakob-Park. Zeiten, in denen stolze Basler den Gästen die Bälle nur so um die Ohren knallten. Damals war der FCB eine Heimmacht und sein Stadion eine uneinnehmbare Festung.

Diese Zeiten sind vorbei. Von den letzten 5 Ligaspielen im «Joggeli» gewann das Heimteam kein einziges – 3 Remis und 2 Niederlagen setzte es ab. Und im Cup, da kassierte Basel am vergangenen Mittwoch bekanntlich eine 2:6-Ohrfeige vom unterklassigen Winterthur.

Video
Archiv: Basel erleidet Cup-Debakel gegen Winterthur
Aus Sport-Clip vom 17.02.2021.
abspielen

Widmer und Xhaka verletzt – Stocker angeschlagen

Danach wurde FCB-Trainer Ciriaco Sforza von Fans und Medien angezählt. Kann ein Coach eine solche Blamage – nicht wenige sprachen gar von einer Schande – überstehen? Ja. Sforza steht auch am Samstag gegen Lausanne-Sport wieder an der Seitenlinie, mit Rückendeckung von VR-Präsident Bernhard Burgener.

Personell wird der 50-jährige Übungsleiter allerdings nicht aus dem Vollen schöpfen können. Im Gegenteil: Amir Abrashi, Jorge, Yannick Marchand, Andrea Padula, Kaly Sene, Julian von Moos, Silvan Widmer und Taulant Xhaka – sie alle fehlen verletzt. Zudem sind Afimico Pululu, Ricky van Wolfswinkel und Valentin Stocker angeschlagen.

Sforza: Drei Faktoren zum Erfolg

Die Stimmung im Team sei nach dem Achtelfinal-Out im Cup nicht bestens, «aber das ist normal», so Sforza an der Medienkonferenz am Freitag. Er hege auch nicht die Absicht, sein Konzept nun über den Haufen zu werfen. Stattdessen verlange er von seinen Spielern drei Dinge: mehr Leidenschaft, mehr Laufbereitschaft und ein besseres Zweikampfverhalten.

So soll es dann auch mit der Mission Wiedergutmachung und dem 1. Super-League-Dreier im «eigenen Wohnzimmer» seit dem 9. Dezember 2020 (4:2 gegen Sion) klappen. Da könnte Gegner Lausanne-Sport gerade recht kommen: Die Waadtländer zogen in beiden bisherigen Saisonduellen mit dem FCB den Kürzeren.

SRF zwei, sportlive, 17.2.2020, 17:20 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Das muntere Sforza-Hauen geht weiter. Dabei kann niemand von den Schreiberlingen hier die Arbeit Sforzas beurteilen. Die der Spieler allerdings schon und die ist, abgesehen von den Torhütern, absolut unterirdisch. Allen voran ist Stocker ein Grund für diese schwachen Leistungen. Der Schwalbenkönig reisst zwar neben dem Platz sein freches Maul auf, grätscht Sforza im Interview in die Beine, auf dem Platz steht er aber nur noch rum und motzt. Dieser Mann hat, wie viele in diesem Team keine Ehre.
    1. Antwort von Reto Schiller  (Resche)
      Mäde, Du scheinst ein richtiger Experte des Fussballs zu sein.
      Als ob ein Spieler etwas ändern könnte an der Situation. Aber hauptsache im Internet rummotzen in der ganzen Anonymität. Könntest Du es denn besser? Falls ja, warum bist Du dann nicht am Spielen sondern kommentierst hier? Falls nein, wieso kommentierst Du?
      Danke für das Feedback.
  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    Der Trainer ist verantwortlich das die Spieler ihr Potenzial ausschöpfen können.
    Durch eine gute Kommunikation und gutes Training werden die Spieler besser.
    Ich bin der Meinung, das Herr Sforza besonders in der Kommunikation probleme hat.
    Für mich sind die Interviews von Sforza miserabel. Wenn man so auch mit der Mannschaft umgeht, ist mir alles klar.
    Basle benötigt einen neuen Trainer und wohl auch einen neuen President um wieder erfolg zu haben. Hoffentlich geschieht das bald.
  • Kommentar von Christoph Zogg  (CZ)
    57% gehen bei 977 abgegebenen Stimmen davon aus, dass Lausanne gewinnt.
    1. Antwort von Andreas Hug  (AndiHug)
      Und nur 23% trauen Basel einen Sieg zu. nach 1847 Stimmen
      Basel am Tiefpunkt? Wohl kaum.
      Mal schauen wo die Reise in den nächsten Wochen noch hin geht.