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Zusammenfassung St. Gallen - Basel
Aus Sport-Clip vom 22.09.2021.
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Basel neuer Leader Cabral führt FCB mit Doublette zum Sieg in St. Gallen

Gleich 3 Stürmer schickte Trainer Peter Zeidler ins Rennen gegen den FC Basel. Trotzdem war es der einzige nominelle Stürmer der Gegenseite, der die Schlagzeilen an diesem Abend für sich beanspruchte: Arthur Cabral.

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Cabral markiert das 1:0 für den FC Basel
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Mit seinem 9. Saisontreffer im 7. Spiel sorgte der Brasilianer nach einer Viertelstunde für die Basler Führung – und einen neuen Rekord. Nachdem Sergio Lopez auf der rechten Seite viel Freiheiten genossen und Liam Millar in der Mitte angespielt hatte, avancierte dessen Schussversuch zur idealen Vorlage für Cabral.

Für beide Mannschaften war der Cup-Erfolg am letzten Wochenende zur richtigen Zeit gekommen. St. Gallen war in der Liga zuvor mit 1:5 in Genf untergegangen, während der FCB nach 3 Remis länger schon auf einen Vollerfolg hatte warten müssen.

So veränderte FCB-Trainer Patrick Rahmen seine Mannschaft im Vergleich zum letzten Liga-Auftritt denn auch gleich auf 4 Positionen und liess Pajtim Kasami, Taulant Xhaka, Matias Palacios sowie den Ex-St. Galler Michael Lang vorerst auf der Bank Platz nehmen.

St. Galler Druckphase nach Rückstand

Nach einer guten halben Stunde fanden die Gastgeber, die seit dem 1. Spieltag auf einen Sieg warten, besser ins Spiel. Zuerst beklagte Cup-Goalgetter Fabian Schubert einen Pfostenschuss, ehe Victor Ruiz nur Augenblicke später mit einem Kopfball Heinz Lindner zu einer Glanzparade zwang. Kurz darauf ist Goalie Lindner bereits geschlagen, doch Nicolas Lüchinger liess bei seinem Abschluss die Genauigkeit vermissen.

Auch nach dem Seitenwechsel boten die zweitschwächste Defensive und die stärkste Offensive der Liga den 14’300 Zuschauern eine unterhaltsame Partie. Zuerst verzeichneten Millar und Fabian Frei gute Abschlüsse, wovon jener von Frei gar an die Latte klatschte, ehe Lindner nach einer knappen Stunde auf der Gegenseite einen Kopfball von Betim Fazliji mirakulös parierte.

Fazliji musste nach einer gelb-roten Karte in der 80. Minute gar verfrüht unter die Dusche. Die numerische Unterzahl in der St. Galler Defensive nutzte Cabral 5 Minuten später zum 2:0 aus. Alleine vor Goalie Lawrence Ati Zigi blieb der 23-Jährige eiskalt.

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Cabral mit der Entscheidung in St. Gallen
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Unterschiedliche Gemütslagen

Damit bleibt Basel unbesiegt, während der FC St. Gallen weiter auf den 1. Heimsieg der Saison wartet und nebst dem Spiel auch Ousmane Diakité wegen einer Verletzung verlor. Damit wird für die St. Galler das Auswärtsspiel in Bern am Samstag, zu dem sie ohne ihren gelb-gesperrten Captain Lukas Görtler antreten müssen, noch schwieriger.

Anders sieht die Gemütslage am Rheinknie aus: Weil der FCZ gegen Servette patzte (2:2), ist Basel neuer Leader und empfängt die Stadtzürcher am Sonntag mit breiter Brust zum «Klassiker».

SRF zwei, sportlive, 22.09.21, 20:10 Uhr;

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50 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Senn  (K S)
    Guilllemenot hat gegen Servette für ein ähnliches Foul wie jenes von Cömert in der 11. Minute an Görtler die direkte rote Karte erhalten. Schärer hat bei Cömerts Intervention nicht mal ein Foul erkannt und weiterspielen lassen. Hand im Gesicht des Gegenspielers sowohl beim FCSG wie auch beim FCB, Penalti nicht geahndet, wenig Fingerspitzengefühl bei der gelb/roten Karte gezeigt usw. usw. Wo war da Schärer mit seinen Gedanken und wo war die VAR-Unterstützung? Unbegreiflich,
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Basel war schlicht besser als St. Gallen. Das man als Fan mit vermeintlichen Fehlern des Schiris hadert kann ich nachvollziehen, aber wenn nach jedem Spieltag die FCSG Fans hier weinen, ist das schon etwas befremdlich. Mehr als man gestern von grün/weiss gesehen hat, ist im Moment nicht verfügbar. Da hilft alles Lamentieren nichts
    1. Antwort von Ralph Lehner  (Ralph T. Lehner)
      Basel hat halt die Tore erzielt und das ist im Fussball das was zählt. Aber mit dem nötigen Glück bei strittigen Schiedsrichterentscheidungen ist das auch etwas einfacher als umgekehrt. Und dass sich die St.Galler übermässig über Schirientscheidungen ärgern (müssen), hat mit den VAR-Fehlern der letzten Saison zu tun, die von der Liga auch eingeräumt wurden.
  • Kommentar von Roy McMoshi  (Roy's Meinung)
    Schärer pfeift souverän und autoritär, um nicht zu sagen arrogant. Ein so auftretender Profilierungsneurotiker sollte sich aber solche Fehler und Benachteiligungen nicht leisten.
    Leider wagen sich seine Linienrichter, der das Foul von Pedretta sicherlich einwandfrei sehen konnte, und selbst der VAR nicht dem "FIFA-Schiedsrichter drein zu reden!