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Zusammenfassung Basel - Zürich
Aus Sport-Clip vom 23.01.2021.
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Bei Comeback von Dzemaili Der FCZ schenkt Basel 4 Tore ein und gewinnt den Klassiker

  • Der FC Zürich gewinnt den Klassiker in der Super League gegen den FC Basel mit 4:1.
  • Für den FCZ ist es der erste Sieg in Basel seit August 2013.
  • Bei den Zürchern steht Rückkehrer Blerim Dzemaili in der Startelf – und liefert ein starkes Comeback ab.
  • Im anderen Samstagsspiel gewinnt Sion in Lausanne mit 1:0.

Nach knapp 80 Minuten war der Arbeitstag von Blerim Dzemaili im Basler St. Jakob-Park beendet. Der 34-Jährige lieferte im ersten Spiel nach seiner Rückkehr und mehr als einem Jahr ohne Ernstkampf ein starkes Comeback ab: viele gewonnene Zweikämpfe, viele Ballaktionen und zwei Torbeteiligungen.

FCZ-Rückkehrer Blerim Dzemaili.
Legende: Einer der Aktivposten FCZ-Rückkehrer Blerim Dzemaili. Freshfocus

Nur Sekunden nachdem Dzemaili den Platz verlassen hatte, fiel im Klassiker die Entscheidung: Nach einem Kopfball von Nathan sprang Fabian Frei der Ball an den Oberschenkel. Und von dort ins Tor zum 3:1. Die Messe war gelesen.

Für die Basler, welche sich dem FCZ bereits im ersten Duell der Saison hatten geschlagen geben müssen, kam es sogar noch dicker. In der Nachspielzeit erhöhte Antonio Marchesano per Penalty noch auf 4:1 für die Gäste.

Basel schafft nur kurz den Anschluss

Dass es für die Basler im Klassiker letztlich eine derartige Klatsche absetzt, hatte sich nicht unbedingt abgezeichnet. Arthur Cabral gelang in der 75. Minute mit einem sehenswerten Volley der Anschlusstreffer zum 1:2. In der ersten Halbzeit war der Brasilianer mit seinen Abschlüssen zweimal am stark parierenden Yanick Brecher im FCZ-Tor gescheitert.

An den ersten beiden Toren der Zürcher war Dzemaili beteiligt. Das erste leitete er mit einem klugen Pass auf Marchesano ein, dessen Flanke von Blaz Kramer ins Tor geköpfelt wurde (67.). Weil Eray Cömert den Ball noch berührte, wanderte auch dieser Treffer als Eigentor in die Statistik. Beim zweiten FCZ-Treffer schlug Dzemaili den Freistoss, den Lasse Sobiech ebenfalls per Kopf (73.) im Tor unterbrachte.

0:17 Tore – das war einmal

Der Sieg der Zürcher fiel insgesamt wohl etwas zu hoch aus, war aber verdient. Und hat beinahe historische Ausmasse: Erstmals seit April 2016 erzielte der FCZ in der Super League im St. Jakob-Park wieder Tore. Die letzten 6 Klassiker in Basel hatte Zürich mit insgesamt 0:17 Toren allesamt verloren.

Sollten die Young Boys am Sonntag auswärts in Vaduz gewinnen, würde Basels Rückstand auf den Leader bereits auf 11 Punkte anwachsen. Die Stadtzürcher liegen auf Rang 4 derweil nur noch einen Zähler hinter dem FCB.

So geht es weiter

Die Basler haben am kommenden Donnerstag die Möglichkeit, auswärts bei Sion eine Reaktion zu zeigen. Der FC Zürich empfängt am Mittwoch Aufsteiger und Schlusslicht Vaduz im Letzigrund.

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Dzemaili: «Ich muss mir den Respekt der Mannschaft auf dem Platz holen»
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SRF zwei, sportheute, 23.01.2021, 22:00 Uhr;

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Epprecht  (Rolf Epprecht)
    @Schatt
    Jetzt wird richtig gejammert am Rheinknie! 4:1 verloren und dazu noch gegen den „FCZ“! Wieso, warum FCB? Ihr habt doch die beiden Zürcher-Trainer zum Teufel gejagt! Am schwersten hatte es neben Marcel Koller, Urs Fischer getroffen! Kaum angekommen, hängten schon Transparente an den den Torfängern. Zitat: „Du wirsch niä einä von uns..!“ Respektloseres Verhalten gibt es nicht! Mit U.F. wäre der FCB auch in den letzten 2 Jahren Meister geworden! Jetzt habt Ihr den Salat...!
  • Kommentar von Philipp Spuhler  (PSp)
    Endlich hat der FCZ wieder einen Spielmacher von internationaler Klasse, Blerim Dzemaili wird dem Team sehr viel bringen, gut ist er wieder zurück und hoffentlich verletzt er sich nicht. Ein weiterer Spieler von seinem Format würde dem FCZ gut tun.
  • Kommentar von Peter Imber  (Wasserfall)
    Der Niedergang des FCB begann mit der Entlassung von Urs Fischer. War eine so richtig überhebliche Massnahme der Basler. Mit der Anstellung des an der Seitenlinie ständig rumschreienden Sforza haben sie drei Schritte rückwärts getan. Der FCB sollte mal höhere Ziele vergessen, intern tüchtig aufräumen und sich Schritt für Schritt neu aufbauen. Aber da kommen den Verantwortlichen beim Klub am Rheinknie Arroganz und Überheblichkeit in die Quere. Wie bitte, kleine Schritte?!