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Berner gewinnen Spitzenkampf Auch dank Hoarau-Express: YB schlägt Basel

«Zyt zum Drvozieh» gaben die YB-Fans vor der Partie als Motto einer beeindruckenden Fan-Choreografie aus. Die Darstellung eines gigantischen Zifferblattes des «Zytglogge»-Turms, eines der Wahrzeichen der Stadt Bern, sollte YB Flügel verleihen.

Und das Vorhaben gelang: Dank des Sieges ist YB jetzt 5 Punkte vor Basel klassiert und hat im Meisterrennen klar die besten Karten. Am Schluss wurde es sogar eine richtige Party aus Sicht der Berner.

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YB-Fans mit beeindruckender Choreo
Aus Sport-Clip vom 26.01.2020.
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Hoarau gleich «on fire»

Denn das 2:0, eine Co-Produktion zweier Leidgeprüfter, entfachte einen kollektiven Jubelsturm. Miralem Sulejmani, erstmals seit dem ersten Spieltag wieder mit einem Teileinsatz in der Super League, lancierte mit seinem Freistoss Guillaume Hoarau, der nur 12 Sekunden nach seiner Einwechslung zur Siegsicherung einköpfen konnte. Es war das 1. Saisontor des Franzosen.

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Hoarau trifft 12 Sekunden nach seiner Einwechslung
Aus Sport-Clip vom 26.01.2020.
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Die Weichen auf Sieg gestellt hatte YB in der 39. Minute: Ein öffnender Pass von Michel Aebischer in die Tiefe, Saidy Janko lancierte in der Mitte Jean-Pierre Nsame, der Liga-Topskorer erzielte das 1:0 mit seinem 16. Saisontreffer. Ähnlich schnörkellose Angriffe sollten während der gesamten restlichen Spieldauer aber Mangelware bleiben.

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So brachte Nsame YB in Führung
Aus Sport-Clip vom 26.01.2020.
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Basel bleibt erschreckend blass

«Zeit zum Angreifen» hätte das Motto des FCB sein können. In den ersten beiden Spitzenkämpfen der laufenden Saison war den Baslern jeweils ein frühes Tor gelungen. Doch das Spiel brauchte Anlaufzeit. Und die Gäste agierten gehemmt, überliessen YB weitgehend den Ball. Afimico Pululus Schuss aus halblinker Position war in der 1. Halbzeit das einzige offensive Lebenszeichen.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an der Spielanlage. Der früh verwarnte Kemal Ademi blieb im Basler Sturmzentrum unsichtbar, Edon Zhegrova konnte seine Wendigkeit gegen einen wachsamen Jordan Lotomba nicht ausspielen.

Alderete fliegt vom Platz

In Abwesenheit der gesperrten Valentin Stocker, Eray Cömert, Arthur Cabral und Taulant Xhaka wurden die «Bebbi» YB nicht mehr gefährlich. Für den unrühmlichen Abschluss sorgte Omar Alderete, der sich in der 89. Minute mit einer gelb-roten Karte wegen Ballwegschlagens aus dem Spiel verabschiedete.

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Alderete fliegt vom Platz
Aus Sport-Clip vom 26.01.2020.
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Basel erlitt zum ersten Mal in der laufenden Saison zwei Niederlagen in Folge und ist vor dem nächsten Spitzenspiel am kommenden Sonntag gegen St. Gallen bereits unter Druck.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.01.2020, 15:45 Uhr

46 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Aeschlimann  (wernz)
    YB war deutlich stabiler als Ende Jahr. Zesiger wirkt stabiler neben Lustenberger und Martins an Position von Lustenberger ist ein Versprechen für die Zukunft. Auch Lotomba wirkte so sicherer. Für Sörensen dürfte es so schwierig werden. Die Baustellen sind Assale und Fassnacht, Mit der 10 und der 99 sind perfekte Alternativen am Start. Ich freue mich auf St. Gallen, tolles Team! Hopp YB
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    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Bin nicht ihrer Meinung. Fassnacht hatte sehr viele gute Momente und Assale rannte was das Zeug hielt, er ist der Typ Stürmer der das Dribbling sucht und nicht den Pass, gutes Spiel von ihm und ganz sicher keine Baustelle! Horau und Nsame zusammen geht nicht da beides Mittelstürmer sind, hat Hütter genug betont... Und Sulejmani ist linksfüsser - Fassnacht Rechtsfüssler -, ergo kein Ersatz für Fassnacht! Zesiger wirkte stabiler und Martins ganz grosser Auftritt. Neuer Sanogo? Why not!
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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Die einzige herausragende Situation in diesem, angeblichen, Spitzenspiel war der öffnende Pass von Aebischer, der zum 1:0 führte. Hoaraus Tor kam nur dank dem Lapsus von Omlin zustande. Den muss er halten. Aber da Basel keine Chance hatte, genügte YB diese Magerleistung.
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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Wurde aber auch Zeit!! Dr Fcb hatte nicht der Hauch einer Chance!! Bester Mann auf dem Platz mit grossem Abstand Fabian Lustenberger, er ging voran als Kämpfer, Herz, Lunge und Kapitän des Teams. Verlor keinen Zweikampf, gewann jedes Kopfballduell und orchestrierte die Yb Abwehr wie ein ganz grosser!! Nicht umsonst war er Jahrelang der Kapitän von Herta, stellte er eindrücklich unter Beweis zu was er fähig ist! Dass er nie in der Nati war, bleibt Petkovics Geheimnis... Dä titu hole mer!!
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