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Schäfer: «Vor einem Jahr hätte ich an einen Hollywood-Blockbuster gedacht»
Aus Sport-Clip vom 03.08.2020.
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CEO der Swiss Football League Schäfer: «Wir wollen in der neuen Saison wieder mehr Zuschauer»

SFL-CEO Claudius Schäfer äussert sich über die turbulente Saison – und blick mit Sorgenfalten und Hoffnung voraus.

Er hat turbulente Zeiten hinter sich – und ebenso turbulente Zeiten vor sich. Man beneidet Claudius Schäfer, den CEO der Swiss Football League, momentan nicht um seinen Job. «Wenn mir vor einem Jahr einer gesagt hätte, wo wir uns jetzt befinden, hätte ich an einen Hollywood-Blockbuster gedacht», sagte Schäfer am Rande der letzten Meisterschaftsrunde.

Er sei unglaublich erleichtert, wenn die Saison beendet ist. Selbstverständlich war dies nicht, nachdem die Schweiz mit der Corona-Pandemie im Ausnahmezustand war und die Saisonfortsetzung mehrmals auf der Kippe stand. Doch Schäfer bezeugt: «Ich habe immer damit gerechnet, dass fertiggespielt werden kann. Aber es gab Hürden.» Die Quarantäne-Fälle des FCZ bezeichnet er als wohl schwierigste Phase. «Aber auch ganz zu Beginn brauchte es Überzeugungsarbeit.»

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Schäfer: Quarantäne-Phase des FCZ war schwieriger Moment
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Mit neuem Schutzkonzept in die neue Saison

Der Fokus von Schäfer liegt aber bereits jetzt in der Zukunft. So liegen vor dem Start der neuen Saison in gut einem Monat noch einige Herausforderungen vor ihm. «Wir wollen am 11. September mit mehr Zuschauern starten. Wir wollen vollere Stadien. Da arbeiten wir mit Hochdruck dran», so Schäfer.

Mit einem neuen Schutzkonzept sollen die Stadien bis zu 50 Prozent ausgelastet werden können. Neben einer generellen Maskenpflicht im Stadion ist geplant, dass Stehplätze aufgelöst werden sowie Gästefäns nicht zugelassen sind. «Und wir zählen auf die Unterstützung der Kantone», fügt Schäfer an.

Bundesrat berät sich am 12. August

Schäfer spürt den Gegenwind. Er habe besonders in den letzten Tagen viele Stimmen gehört, die ihm nicht gefallen haben. «Wir brauchen die Spiele mit Zuschauern. Wenn der eine oder andere Klub die geforderten Einnahmen nicht generieren kann, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, dann wird er nicht überleben können.»

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Schäfer: «Vor einem Jahr hätte ich an einen Hollywood-Blockbuster gedacht»
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Bislang gilt noch das Verbot für Grossveranstaltungen in der Schweiz. Am 12. August trifft sich der Bundesrat, um darüber zu beraten. Eine Verlängerung des Verbots bis Ende März 2021 steht im Raum. Man habe den Bundesrat gar via Brief kontaktiert – eine Antwort stehe aber noch aus.

SRF zwei, sportlive, 03.08.2020, 20:10 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Peter  (Hanspeter97)
    Solange es keinen wirksamen Impfstoff gibt und die Fallzahlen weiter ansteigen durch Urlaubrückkehrer oder einer zweiten Erkrankungswelle z.B., sollte das Verbot bis Ende März 2021 verlängert werden. Keine Ahnung in welcher Welt sich Schäfer befindet, aber es ist fernab von jeder Realität ab dem 11.09. volle Stadien zu haben. Allein für das Konzept sollte man den Kindergartenverein in Quarantäne stecken, damit sie lernen, was es bedeutet. Geht nur hin, lasst euch Anstecken, macht sicher Spass.
  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    Ich kann Schäfer verstehen. Leider haben die Fans bisher nicht bewiesen, dass sie bereit sind für diesen Schritt, Beispiel Feier in Bern, nach Sion Spiel. Ich glaube nicht daran, dass das bei 10-12‘000 Zuschauer im Wankdorf funktionieren wird. Einem grossen Teil unserer Gesellschaft scheint es völlig egal zu sein, wenn sich der Virus weiterverbreitet. Man feiert ab wie eh und je, setzt sich über Schutzmassnahmen hinweg und beklatscht Ignoranten und Verschwörungstheoretiker - so wird das nichts.
  • Kommentar von Tobias Seiler  (Schlaumeier)
    Warum führen die nicht den e-Zuschauer ein? Jeder Club könnte doch für seine Heimspiele Codes verkaufen mit denen sich die Spiele auf irgendeiner Plattform streamen lassen. Würde vielleicht auch Leute anlocken, die bisher nicht ins Stadion gingen.