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Das ist anders im Stadion Spezieller Torjubel, sterile Bälle und keine Handshakes

Am Sonntag steht der erste Ernstkampf im Schweizer Fussball an. Was nach der Corona-Zwangspause anders ist.

Leeres Letzigrund-Stadion.
Legende: Leere Tribünen Nach Corona ist vieles neu im Schweizer Fussball. Keystone

Am Sonntag steht mit dem Cup-Viertelfinal Lausanne gegen Basel der erste Ernstkampf im Schweizer Fussball seit dem 23. Februar an. Seither legte die Corona-Pandemie den Spitzensport lahm.

Nachdem am 29. Mai der Entscheid zur Fortsetzung der Saison gefällt wurde, legte die Swiss Football League (SFL) dem Bundesamt für Gesundheit BAG ein Schutzkonzept vor. Wir beantworten die wichtigsten Fragen dazu.

Lausanne - Basel live bei SRF

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Sie können den Cup-Viertelfinal zwischen Lausanne und Basel am Sonntag ab 15:30 Uhr live auf SRF zwei mitverfolgen. Auch im Stream in der Sport App sind Sie mit dabei.

Wie viele Personen dürfen ins Stadion?

Maximal 300 Personen dürfen gemäss den Auflagen des BAG aktuell ins Stadion. Mit Spielern, Offiziellen, Medienschaffenden und weiteren Personen hat die SFL berechnet, dass bei einem Super-League-Spiel 201 Personen anwesend sind, bei einem Challenge-League-Spiel 147.

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Wo muss eine Maske getragen werden?

In den Garderoben gilt wegen der Platzverhältnisse und schlechter Durchlüftung eine Maskenpflicht und die Empfehlung, sich auf mehrere Garderoben zu verteilen. Ist Letzteres nicht möglich, soll die Nutzung der Garderobe gestaffelt erfolgen. In der Technischen Zone gilt keine Maskenpflicht, aber die strikte Einhaltung des Mindestabstands von 2 Metern.

Wie werden die Spieler getestet?

Im Gegensatz zur deutschen Bundesliga verzichtet die SFL auf eine regelmässige Durchführung von Covid-19-Tests, da dies gemäss dem BAG nicht zielführend ist. Stattdessen müssen Spieler strenge Hygienemassnahmen und Abstandsregeln einhalten. Zudem kontrollieren Klubvertreter täglich den Gesundheitszustand der Spieler. Sollten Symptome auftreten, muss sich der Spieler in Isolation begeben und testen lassen.

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Wie darf gejubelt werden?

Bei einem Torjubel wird von der SFL «empfohlen», die Abstandsregel von zwei Metern einzuhalten. «Körperkontakt soll allenfalls über Ellenbogen oder Füsse erfolgen», schreibt die Liga in ihrem Schutzkonzept.

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Was ist ausserdem speziell?

Es gibt keine Handshakes. In der Halbzeit und nach dem Spiel sollen die Teams gestaffelt zurück in die Garderoben gehen, damit Ansammlungen im Spielertunnel bzw. in den Katakomben vermieden werden können. Die Fussbälle müssen vor und nach jedem Spiel gereinigt und desinfiziert werden. Auch die Ballkids müssen die Hygienemassnahmen einhalten und dürfen die Bälle nur mit Handschuhen berühren.

SRF zwei, «sportflash», 4.6.2020, 20:00 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Willi Geissbühler  (WG)
    300 Besucher sind erlaubt? Also wenn die nicht spinnen, dann weiss ich auch nicht. Wie wäre es, wenn man den Fussball gleich ganz verbieten würde.? Wie krank ist denn das. Ich habe das Gefühl, die Behörden sehen sich nach einer 2. Welle und möchten sie am Liebsten herbeireden. Stopp diesen lächerlichen Unfug.