Zum Inhalt springen

Header

Markus Babbel und Urs Meier
Legende: Haben nicht den gleichen Gemütszustand Markus Babbel und Urs Meier. EQ Images/Keystone
Inhalt

Super League Der aufstrebende Babbel gegen den serbelnden Meier

Am Montag duellieren sich Luzern und Zürich um den 4. Platz, welcher zur Europacup-Teilnahme berechtigt. Die Formkurve der beiden Protagonisten und die Gefühlslage ihrer Trainer könnte unterschiedlicher kaum sein.

Platz 4 in der Super League berechtigt zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation. Damit verbunden sind finanzielle Mehreinnahmen und allfälliger Ruhm auf der grossen Fussballbühne.

Kein Wunder streben der FC Zürich wie auch der FC Luzern den ominösen 4. Platz an. Doch die Ausgangslage könnte für die beiden Klubs kaum unterschiedlicher sein.

Ich weiss nicht, wie viele Hüte ich vor meiner Mannschaft ziehen muss
Autor: Markus BabbelSonntagsblick, 24.5.2015

Der FC Luzern befand sich zur Winterpause noch tief im Abstiegskampf auf dem letzten Tabellenplatz. Doch Coach Markus Babbel hat es verstanden, seinem Team neues Selbstvertrauen einzuimpfen. In der Rückrunde verloren die Innerschweizer lediglich 3 Mal und sind seit 7 Partien ungeschlagen.

Babbel hält fest, dass die starke Rückrunde vor allem seinen Spielern zuzuschreiben sei: «Ich weiss nicht, wie viele Hüte ich vor meiner Mannschaft ziehen muss. Seit Monaten geht sie ans Limit», lobte der Bayer seine Equipe im Sonntagsblick.

Urs Meier hat mit Zürich grosse Erfolge gefeiert, da war er der Grösste. Plötzlich ist es anders, weil die Ergebnisse nicht stimmen
Autor: Markus BabbelZentralschweiz am Sonntag, 24.5.2015

Beinahe zu 180 Grad anders sieht die Situation beim FC Zürich aus. Lagen die Zürcher zu Saisonhälfte noch auf Platz 2 und galten als erster Herausforderer des FC Basel, müssen sie nun um die Teilnahme am europäischen Geschäft bangen. Seit 4 Partien wartet Urs Meiers Equipe auf einen Vollerfolg.

Der letzte Heimsieg in der Liga datiert gar von Oktober vergangenen Jahres. Zwar will FCZ-Präsident Ancillo Canepa nicht an seinem Trainer rütteln, doch von verschiedenen Seiten wird Meier in Frage gestellt.

Meiers Kontrahent Babbel scheint mit solchen Diskussionen nichts anfangen zu können. «Urs Meier hat mit Zürich grosse Erfolge gefeiert, da war er der Grösste. Plötzlich ist es anders, weil die Ergebnisse nicht stimmen», kritisiert Babbel die Mechanismen des Geschäfts in der Zentralschweiz am Sonntag. «Aber das ändert an meiner Meinung nichts, dass Meier ein hervorragender Trainer ist.»

Mit einem Sieg gegen Babbels Luzerner könnte Meier dieses Zitat immerhin bestätigen und die Saison des FC Zürich noch retten.

Sendebezug: Radio SRF 1, 21.5.2015, 21:00 Uhr

TV-Hinweis

Box aufklappen Box zuklappen
TV-Hinweis

Verfolgen Sie die Partie zwischen Luzern und dem FCZ ab 15:45 Uhr live auf SRF zwei und hier im Liveticker mit Stream. Im «LiveCenter» halten wir Sie zudem über alle Spielstände der anderen Partien der 35. Super-League-Runde auf dem Laufenden.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Fabio Del Bianco , Spiez
    Gewinnt der FCL heute steht er auf Platz 4!!! Diese Tatsache spricht eigentlich für sich selbst. Bravo FCL, was für eine ausserordentlich tolle Leistung, nachdem man nach der Vorrunde noch auf Platz 10 (Letzter) stand! Währenddessen der FCZ (für mich nicht wirklich nachvollziehbar) den faktisch umgekehrten Weg geht. "Stägeli uuf stägeli ab juchee"!
  • Kommentar von Franz Huber , Bülach
    Ein Unentschieden wäre auch schon ziemlich gut für den FCZ, und dann im letzten Spiel gegen GC nochmals punkten. Hopp FCZ
  • Kommentar von Peter Kolb , Diessenhofen
    FC Luzern: Neusportchef Fringer hat zudem einen wesentlichen Anteil. Intelligente Spieler-Transvers, Ruhe im Umfeld geschaffen, zieht die Fäden im kompetent im Hintergund. Eben ein Top-Man.