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Etwas mehr Optimismus beim FCB
Aus sportflash vom 15.05.2020.
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FCB-CEO positiv eingestellt Heri: «Das gibt Entspannung in dieser Situation»

Roland Heri ist froh um die Bundeshilfe für die Super-League-Klubs. Der CEO des FC Basel hofft auf einen Re-Start Mitte Juni.

Beim FC Basel herrscht wieder mehr Zuversicht als auch schon. Die angekündigte Kreditvergabe des Bundes in der Höhe von insgesamt 200 Millionen Franken für die Klubs der höchsten Fussballligen stösst am Rheinknie auf Anklang.

Präsident Bernhard Burgener hatte Ende April Alarm geschlagen. 300'000 Franken entgingen dem FCB pro Heimspiel vor leerer Kulisse.

CEO Roland Heri klingt nun positiver. «Geisterspiele sind mit einem Schaden verbunden. Aber der Kredit des Bundesrates gibt sicher etwas Entspannung in dieser Situation.» Allein der Gedanke, wieder Fussball spielen zu können, hebe die Stimmung. Wie wohl bei den meisten Klubs hofft man in Basel auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs Mitte Juni.

FCB wartet noch ab

Ob der Tabellendritte der Super League von der Möglichkeit der Darlehen Gebrauch machen will, steht allerdings noch nicht fest. Er könne dazu noch keine Angaben machen, so Heri. Zuerst gelte es, die weiteren Entscheidungen des Bundes und der Liga von Ende Mai abzuwarten.

Wir werden uns dagegen wehren müssen, dass quasi ein Ausverkauf stattfindet.
Autor: Roland Heri

Die Bedingungen, welche die Klubs bei einer Kreditnahme zu erfüllen hätten, sind einschneidend. Die Senkung der Löhne um 20 Prozent sei wohl zu stemmen: «Wir stellen uns dieser Aufgabe.» Heri erwartet jedoch auch, dass die Transfererlöse einbrechen könnten. «Wir werden uns dagegen wehren müssen, dass quasi ein Ausverkauf stattfindet.»

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Heri über die Corona-Auswirkungen auf dem Transfermarkt
Aus Sport-Clip vom 15.05.2020.
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SRF zwei, sportflash von 20:00 Uhr, 13.05.20;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Die gesamte Massnahme ist für Aussenstehende sehr schwer zu beurteilen, da nichts über die "einschneidenden" Auflagen bekannt ist, ausser der im Artikel erwähnten Lohnreduktion. Wenn das die einzige Auflage ist, dann ist es sehr seltsam, dass die Öffentliche Hand in dieser Art so riskante "Investitionen" tätigt. Sie wettet damit ja quasi darauf, dass die betreffenden Klubs nicht in Konkurs gehen werden, weil in dem Fall wäre das dann verschleudertes Steuergeld.
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    1. Antwort von Daniel Flückiger  (Daniel Flückiger)
      Neben der Gehaltsregelung sind auch viele weitere Bedingungen publiziert. So gibt es fixe Rückzahlungsauflagen, eine Solidarhaftung zwischen den Clubs und Auflagen zur Gewinnausschüttung und Frauen- und Juniorenarbeit. Scheint ziemlich gut durchdacht. Vgl. diesen Artikel: https://m.srf.ch/sport/fussball/super-league/liga-ceo-schaefer-erklaert-ein-klub-ist-nicht-gezwungen-ein-darlehen-zu-beantragen
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