Zum Inhalt springen

Header

Video
Frei: «Wir verurteilen das aufs Schärfste»
Aus Sport-Clip vom 05.04.2021.
abspielen
Inhalt

FCB nach Rassismus-Vorfall «Das hat keinen Platz in unserer Gesellschaft»

Der FC Basel verurteilt die rassistische Äusserung gegen Aldo Kalulu aufs Schärfste. Auch der Betroffene äusserte sich.

Fabian Frei fand unmittelbar nach der schmerzhaften Heimniederlage gegen Vaduz klare Worte: «Dass wir überhaupt darüber diskutieren müssen, macht mich traurig und sauer. Das hat keinen Platz in unserer Gesellschaft», so das klare Votum des FCB-Mittelfeldspielers.

Stadionverbot für den Täter

Box aufklappenBox zuklappen

Die Swiss Football League SFL hat bestätigt, dass gegen die fehlbare Person unmittelbar ein schweizweites Stadionverbot für 2 Jahre ausgeprochen wurde.

Nicht nur Frei nahm zum rassistischen Vorfall Stellung. Noch während des Spiels gegen Vaduz setzte der FC Basel auf Twitter ein Statement zur diskiminierenden Äusserung ab, die während der Übertragung über die Aussenmikrofone zu hören war (Kalulu wurde als «Bananenpflücker» tituliert). Man werde alles daran setzen, die fehlbare Person ausfindig zu machen, hiess es darin.

Stunden nach Schlusspfiff meldete sich in den sozialen Medien auch der betroffene Spieler selbst zu Wort. Aldo Kalulu bedankte sich in einem Posting für die Unterstützung und forderte Massnahmen, um solches Verhalten künftig zu verhindern.

«Wir müssen vorwärts schauen und keine Zeit mit Dummköpfen verschwenden», schrieb der Franzose, der für seine Worte unter anderem auch von der Swiss Football League viel Zuspruch bekam.

SRF zwei, sportlive, 05.04.2021, 15:40 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

10 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Die Firma gleich komplett ausschliessen, wegen einer Äusserung eines Mitarbeiters? Leben wir jetzt in inquisitorischen Zeiten? Wenn es eine Einzelfirma ist, ok. Ansonsten würde mich interessieren, wie lange die Firma schon für die SRG tätig ist, und ob es in dieser Zeit irgendwelche Probleme gegeben hat. Auch wenn so ein Ausruf nicht aktzeptabel ist, leben wir immer noch in einem Land wo Rechtsgüter verhältnismässig abgewogen werden. Und die SRG arbeitet mit Bilag-Geldern, nicht eigenem Geld.
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Da war ich voreilig.Ich dachte in der Schweiz kommt dies nicht vor.. Traurig! Da fehlen einem die Worte! Die Menschheit will nichts aus ihren Fehlern lernen.. Haben wir denn nichts gelernt aus unseren Fehlern der Vergangenheit?? So schauts aus!
    Leider, Leider!
    1. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Kommt jeden Tag vor, habe selber Kids die 2 Mationalitäten haben und in der Schule desswegen rassistisch angegangen wurden. Leider gibt es das mehr als wir es wahr haben wollen. Ist eine Frage der Erziehung und wird von den Eltern an die Kinder weiter gegeben oder dann von idiotischen Freunden oder Umfeld. Angeboren ist das definitiv nicht.
    2. Antwort von Lorenzo Ciliberto  (Lavrentius)
      Na ja, das erstaunt mich wirklich, denn Fremdenfeindlichkeit ist in der Schweiz an der Tagesordnung. Ich musste damit aufwachsen und all Schmähungen und Tschinggen-Witze ertragen. Man braucht z.B. nur die Kommentare zur Schweizer Nati zu lesen... oder die Abstimmungswerbung der SVP anschauen um zu wissen wie es aussieht.
  • Kommentar von Roger Ebischer  (RO.Ebi)
    @srf was ist denn genau vorgefallen? Die Hälfte der Geschichte fehlt irgendwie.
    1. Antwort von Erich Bucher  (Farbenfroh)
      Ich finde es angebracht, dass die Äusserungen an dieser Stelle nicht wiederholt werden. Die betroffene Person und ihre Äusserungen brauchen nicht noch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. - Und ggf. noch eine Diskussion zu führen was jetzt wie rassistisch gemeint ist brauchte es ebenfalls nicht. Das zu beurteilen wäre dann Sache der gerichtlichen Instanzen.