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FCSG-Sportchef nimmt Stellung Sutter: «Nicht der Zeitpunkt, um wieder Fussball zu spielen»

Geisterspiele oder Abbruch in der Super League? Für St. Gallens Sportchef Alain Sutter ist die Antwort Stand jetzt klar.

St. Gallens Sportchef Alain Sutter.
Legende: Für ihn wäre Fussball aktuell fehl am Platz St. Gallens Sportchef Alain Sutter. Freshfocus

YB hat sich für, Basel gegen Geisterspiele ausgesprochen. Und wie sieht es beim dritten Top-3-Vertreter und aktuellen Super-League-Leader St. Gallen aus?

Unter den gegebenen Umständen frage ich mich: Können wir eine Rückkehr in den Spielbetrieb gegenüber den Spielern verantworten?
Autor: Alain SutterSportchef FC St. Gallen

Für Alain Sutter wäre eine Wiederaufnahme der Meisterschaft bei aktuellem Wissensstand nicht mit den geltenden Hygiene-Massnahmen zu vereinbaren. «Draussen müssen die Leute mit Mundschutz 2 Meter Distanz voneinander haben und im Stadion gehen 22 Spieler aufeinander los. Das passt einfach nicht für mich», sagte der FCSG-Sportchef im Live-Talk «Espenrunde».

Der Mensch im Vordergrund

Bei aller wirtschaftlichen Not, welche die Corona-Krise auslöse, müsse der Mensch und seine Gesundheit weiterhin erste Priorität haben, meint Sutter. «Unter den gegebenen Umständen frage ich mich: Können wir eine Rückkehr in den Spielbetrieb gegenüber den Spielern verantworten?»

Die Antwort liefert der ehemalige Nationalspieler gleich selber: «Für mich ist klar: Es ist noch nicht der Zeitpunkt, um wieder Fussball zu spielen.»

Ticketinhaber verzichten auf Rückerstattung

2100 Saisonabonnenten des FC St. Gallen haben auf Rückerstattung verzichtet und bereits das Ticket für die kommende Saison bestellt. «Das ist nicht selbstverständlich und freut uns extrem», schreibt der Klub auf seiner Homepage.

Lieber kein Fussball, solange Social Distancing gilt

Sutter hebt hervor, dass die Bedürfnisse der Spieler in der Debatte um eine Wiederaufnahme der Meisterschaft zu wenig berücksichtigt würden. Dabei seien es aber sie, die dann auf dem Platz stehen und das Risiko einer Ansteckung tragen müssten.

Geht es nach dem 52-Jährigen, ist es erst wieder Zeit für Fussball, wenn Social Distancing nicht mehr nötig ist. Sprich, wenn die Spieler gemeinsam zum Training und zu den Spielen fahren und nach den Einheiten nicht zuhause, sondern in der Mannschaftskabine duschen könnten.

Video
Spycher: «Geisterspiele in dieser Situation die beste Lösung»
Aus Sport-Clip vom 30.04.2020.
abspielen

SRF zwei, «sportpanorama», 03.05.2020, 18:30 Uhr;

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Thiess  (Tucson)
    Dies hab ich an anderer Stelle schon aehnlich vorgeschlagen: Es koennte ja auch weltweit so gemacht werden, dass die Saison 2019/20 in eine Saison 2019/21 verlaengert wird und die noch ausstehenden Spiele im Fruehling 2021 gespielt werden; in jeder Liga. Alle Vertraege werden wie bestehend (mit angemessenen Kuerzungen) uebernommen. Da bliebe wohl auch Zeit fuer eine serioese Vorbereitung. Wieso das Ganze unbedingt komplizieren mit dem Versuch in diesem Jahr noch etwas hinzubringen?
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  • Kommentar von Ewald Berger  (Respekt1961)
    Warum nicht warten die und die Saison verlängern. Vielleicht sind dann die Saisons mit nur einem Kalenderjahr benannt. In der Saison 2021 wurde Wil Meister.
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  • Kommentar von Sandro Duft  (Bingo12)
    Lieber Cedric ich weiss nicht welchen Verein sie unterstützen aber ich glaube die wenigsten wollen auf diese Art Meister werden. Sutter hat recht . Wenn die Saison abgebrochen wird nehmen wir es sportlich und Zeidlers hungrige Truppe greift 2021 wieder an Hopp St.galle
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