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Zeidler: «Ein sehr, sehr tolles Ergebnis für uns»
Aus Sport-Clip vom 04.08.2020.
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FCSG zieht erstes Saisonfazit St. Gallen: Platz 2 erobert, nicht Platz 1 verpasst

Bis kurz vor Saisonende konnte St. Gallen vom Meistertitel träumen. Der Traum platzte, doch der Stolz bei den Ostschweizern ist dennoch gross.

Der Zweite ist der erste Verlierer, hört man im Sport immer wieder. Das mag des Öfteren zutreffen. Beim FC St. Gallen tut es dies nicht. «Wenn mir im September jemand gesagt hätte, dass wir am Ende Zweiter werden? Ich hätte es nicht geglaubt», sagte ein sichtlich stolzer Peter Zeidler am Tag nach der 1:3-Niederlage des FCSG bei Meister YB.

Der Teamspirit als Schlüssel zum Erfolg

Doch wie waren solch konstant starke Leistungen überhaupt möglich? «Wir entwickelten eine unglaubliche Dynamik, vor allem im Zusammenhalt. Und irgendwann merkte man es dann auch auf dem Platz, dass es einfach passt», so der FCSG-Trainer.

Obschon sich gewisse Einzelakteure wie unter anderen Cedric Itten, Ermedin Demirovic oder auch Mittelfeldmotor Jordi Quintilla ins Rampenlicht spielten, hebt auch Matthias Hüppi den Teamspirit als Erfolgsfaktor hervor. «Klar braucht es Qualität im Team. Aber am Schluss steht die Mannschaft als Ganzes im Vordergrund. Wir haben eine riesige Entwicklung durchgemacht», bilanzierte der Präsident.

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Hüppi: «Es gründet alles auf Teamwork»
Aus Sport-Clip vom 04.08.2020.
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Der von St. Gallen praktizierte Fussball war nicht nur über weite Strecken spektakulär anzusehen, sondern brachte auch viele Punkte ein. Mit 68 so viele wie noch nie seit Einführung der Super League auf die Saison 2003/04 hin.

Und jetzt, wie weiter?

Mittlerweile ist bekannt, dass nicht nur Demirovic, sondern auch Itten St. Gallen verlassen wird. Die Beiden zeichneten in der abgelaufenen Super-League-Saison für 33 der 79 FCSG-Treffer verantwortlich.

Es ist nicht auszuschliessen, dass noch weitere Leistungsträger eine neue Herausforderung bei einem anderen Klub suchen werden. «Natürlich wünscht man sich, dass diese Spieler länger beim Verein bleiben und man über mehrere Jahre etwas aufbauen kann», so Zeidler. Und fügt gleich an: «Aber leider ist es nun mal so, dass die Besten irgendwann weggehen. Ich hoffe einfach, es werden nicht mehr allzu viele sein.»

Hefti schliesst Abschied nicht aus

Einen, den man sehr gerne in der Ostschweiz halten würde, ist Silvan Hefti. Der Captain blickt auch persönlich auf eine sehr gute Saison zurück und macht keinen Hehl daraus, dass er gerne einmal in einer der Top-5-Ligen Europas spielen würde: «Ich fühle mich wohl in St. Gallen. Aber im Fussball geht es sehr schnell. Wichtig ist für mich, dass das Bauchgefühl stimmt», sagte der 22-Jährige.

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Hefti über einen allfälligen Wechsel
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SRF zwei, sportlive, 03.08.2020, 20:10 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Wenger  (Roland T. Wenger)
    Solche Ausrutscher nach oben gibt es immer wieder mal.
    Nächste Saison wird St.Gallen wieder im Mittelfeld landen. Cedi und Demirovic sind schon weg. Vielleicht werden noch mehr gehen.
    Das ist halt das Problem einer Ausbildungsliga. Nach 1-2 guten Saisons ist der Spieler weg.
  • Kommentar von Herbert Schild  (Herbert Schild)
    Profesionelle Kommunikation habe sie in St. Gallen drauf. Zusätzlich schuf die Clubfphrung ein Umfeld in welchem junge Spieler über sich hinaus wachsen und zu arrivierten Stammspielern werden. Dieser Umstand ist zurzeit nur beim FCSG und YB zu erkennen. Ich denke deshalb darf man auch beide Teams in der kommenden Saison auf der Rechnung haben. Die grosse Wundertüte im nächsten Titelkamampf wird wohl der FCB sein.
  • Kommentar von tom tudo  (tudo)
    Ja der FC OLMA hat überrascht.
    Nächste Saison wird umso härter werden
    1. Antwort von Dominik Haag  (Fc Sg allez)
      Wir werden sehen;)!!!