Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video SRF-Reporter Schnyder zur Neuausrichtung von GC abspielen. Laufzeit 03:02 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.06.2019.
Inhalt

GC-Budget in Challenge League «Das ist eindeutig ein Widerspruch»

Ein 13-Millionen-Budget ist gross genug, um den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen, findet GC-Experte Peter Schnyder.

Die Neuausrichtung von Rekordmeister GC sieht eine Reduktion des Budgets von bisher rund 20 Millionen auf 13,6 Mio. Franken vor. Die Aktionäre rund um Ex-Präsident Stephan Anliker geben aber als Ziel nicht etwa die sofortige Rückkehr in die Super League aus, sondern eine Konsolidierung in der Challenge League. Dies ist für SRF-Reporter Peter Schnyder «eindeutig ein Widerspruch»:

  • Das Budget reicht für die Super League: «Mit 13,6 Millionen ist man in der Super League eigentlich sehr gut bedient. Letzte Saison hatten St. Gallen, Luzern, Lugano und Xamax allesamt weniger als diese Summe zur Verfügung. Auch Thun operiert in dieser Grössenordnung.»
  • In der Challenge League ist man spitze: «Die Budgets der anderen Challenge-League-Teams sind bedeutend tiefer. Sie bewegen sich zwischen 3 und 5 Millionen. Einzig Lausanne kann vielleicht knapp mithalten.»
  • Die Zielsetzung muss eine andere sein: «Eine gute Mannschaft aufzubauen, die aufsteigen kann, sollte also drinliegen.»

Man wolle wohl wegkommen vom Image des Rekordmeisters. Anders kann sich Schnyder die defensive Kommunikation nicht erklären. Und offen sei, wie viel Geld des Budgets ins Team fliesse.

Die Fixkosten für Campus (rund 1,5 Millionen) und Stadion gelte es zu berücksichtigen. Unklar ist, wie sich dies auf die Kaderzusammensetzung auswirke.

Die beiden Hauptaktionäre Peter Stüber und Stephan Anliker werden den Klub weiter finanziell unterstützen. «Deshalb kann man nicht von einem Neuanfang sprechen. Es ist eine neue Ausrichtung mit den alten Leuten», so Schnyder.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Henä Hauerter  (Houi)
    Was für ein Theater ob 20 oder 13 Millionen... für die Challence League immer noch ein Platz 1 Budget...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
    Für einen Neuanfang mit neuen Leuten bräuchte es halt neue Leute, die auch zu GC kommen wollen. Das gilt sowohl für Investoren und Verwaltungsräte als auch für das ganze operative Personal wie CEO, Sportchef bis hin zu Trainern und Spielern. Bis es soweit ist, finde ich es vertretbar, dass GC mit bisherigem Personal weitermacht. Und dass das Budget angepasst wird, finde ich vernünftig. Ein Wiederaufstieg um jeden Preis muss mit Blick auf die längerfristige Zukunft nicht sein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Der Fussballreporter und GC-Experte Schnyder weiss nicht, welcher Anteil an den budgetierten 13,6 Mio. Franken in das neue Team fliessen werden. Trotzdem fordert er sinngemäss den sofortigen Wiederaufstieg und vergisst, dass es den Verantwortlichen bei GC um eine nachhaltige Konsolidierung des ganzen Gefüges geht. Es soll gerade nicht - koste es, was es wolle - ein neuer Scherbenhaufen angerichtet werden. Auch kann ein Aufstieg nicht einfach "erkauft" werden, wie man in Wil und Lausanne weiss.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen