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Zusammenfassung GC - Thun
Aus sportlive vom 16.04.2014.
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Super League GC ist aus dem Tritt geraten

Nach 6 Siegen in Folge haben die Grasshoppers bei ihrer Verfolgungsjagd auf Basel einen Rückschlag hinnehmen müssen. Zu Hause gegen den FC Thun setzte es ein empfindliches 0:5 ab. Es ist dies im ungünstigsten Moment die höchste Saisonniederlage.

Es ist nicht bloss eine Niederlage, die die Grasshoppers in der 30. Runde gegen Thun kassiert haben. Vielmehr ist es eine Klatsche und ein Rückschritt mitten in ein Hoch hinein mit zuletzt 6 Siegen aus 6 Spielen.

Zudem ist das 0:5 gegen die Berner Oberländer, gegen die es in dieser Saison doch schon 7 Punkte abgeworfen hat, die höchste von nun 7 Niederlagen. Noch nie verloren die Zürcher mit mehr als 2 Toren Unterschied. Auf der anderen Seite errang das Team von Urs Fischer erst seinen 3. Auswärtssieg.

Thuner in Torlaune

Das Unheil nahm für GC früh seinen Lauf. Schon nach 6 Minuten lenkte der nach einer Sperre zurückgekehrte Stéphane Grichting den Ball ins eigene Netz, indem er bei einer Intervention gegen Adrian Nikci spektakulär Goalie Roman Bürki überlobbte. Schon in der Europa League gegen Fiorentina leistete sich der Routinier einen solchen Lapsus.

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Schlussbericht GC - Thun (SRF 3, Abendbulletin, 16.04.2014)
01:03 min
abspielen. Laufzeit 01:03 Minuten.

Damit spielte Thun genau das aus, wovor GC-Trainer Michael Skibbe vorgängig gewarnt hatte: seine Konterstärke. Das nächste Müsterchen folgte in der 15. Minute, als Nikci nach herrlicher Ballstafette auf 2:0 stellte. In der gleichen Kadenz ging es für die Thuner weiter: 3:0 (27.) und 4:0 (45.) durch Marco Schneuwly. Für sie sprach die Effizienz, Frische und Leichtigkeit. Auf der anderen Seite wirkte GC viel zu passiv und fast schon erschreckend verkrampft.

Die 2. Halbzeit ist rasch erzählt: Weil sich GC trotz allem bemühte, neutralisierten sich die Teams nun. Ohne weiteren Dämpfer kam der Tabellenzweite aber nicht davon, in der 60. Minute erzielte Schneuwly sein 3. Tor.

Die unerfüllte Hoffnung

Nachdem die Grasshoppers zuvor den Druck auf Basel von Runde zu Runde aufrechterhalten konnten, leisteten sie sich im ungünstigsten Moment einen Ausrutscher. Denn übernächsten Sonntag hätten sie im direkten Aufeinandertreffen die Weichen im Meisterduell neu stellen können.

Entsprechend hatte Skibbe gegen Thun zu «vollem Risiko» ausgerufen. «Das Spiel heute ist entscheidend. Nur mit einem Sieg können wir uns einen wirklich interessanten Spitzenkampf verdienen», urteilte er. Seine Worte sind inzwischen Makulatur.

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GC-Stimmen zum Spiel
Aus sportlive vom 16.04.2014.
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20 Kommentare

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  • Kommentar von damian brunner , frieswil
    Das foul von Sonogo ist Gelb würdig
  • Kommentar von Juha Stump , Zürich
    Eine völlig verkehrte Fussballwelt. Da bekommt derjenige, der ein klares Foul begangen hat, nur die gelte Karte, während der Gefoulte, der zudem an einem Auge blutet, vom Platz gestellt wird. Kann mir das jemand erklären?
    1. Antwort von Marcial Egli , Thun
      Abrashi wurde nicht vom Platz gestellt, er konnte nur aufgrund seiner Platzwunde nicht mehr weiterspielen und musste ausgewechselt werden. Gelb gegen Sanogo berechtigt, der Ellbogen hat dort nichts zu suchen, eine Tätlichkeit war es aber auch nicht und deshalb kann man dort nicht Rot geben.
    2. Antwort von M. Sucher , Aarau
      Richtig, Herr Egli. Interessant wäre aber gewesen, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte Schindelholz nach dem Handspiel die rote Karte gesehen. Mit einem Penaltytreffer wäre es dann zur Pause wohl 3:1 gestanden. Vielleicht wäre die 2. Halbzeit dann ganz anders ausgegangen? Wie auch immer: Es war schwierig zu sehen und im 11:11 hat der FCT die 3 Punkte sicherlich verdient. Insofern: Gratulation nach Thun.
  • Kommentar von edi wurst , basel stadt
    mit 500 fans pro spiel het dr gc sicher kei chance, und wenn gc gwinnt der meistershaft dann sind sie nur im champions league wege fc basel. boom.