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GC-Trainer voller Optimismus Fink: «Die Erfahrungen beim HSV helfen mir»

Für den neuen GC-Trainer Thorsten Fink steht der Ligaerhalt im Vordergrund – von Europa träumt er trotzdem bereits.

Legende: Video Fink: «Ich glaube an die Zukunft dieses Vereins» abspielen. Laufzeit 04:55 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 24.04.2018.

Wenn Thorsten Fink von einer Sache überzeugt ist, dann sagt er das auch. Das war auch bei seiner Vorstellung am Dienstag auf dem GC-Campus in Niederhasli nicht anders. Er sei vom Projekt GC absolut überzeugt, liess er die anwesenden Medienvertreter gleich zu Beginn wissen.

«Es ist nicht so, dass ich auf die schnellstmögliche Lösung aus war. Die Gespräche verliefen sehr professionell, ich sehe hier viel Potenzial», sagte Fink.

Abstiegsgeister vertreiben

Potenzial, das die aktuell auf Platz 7 liegende Mannschaft möglichst schnell abrufen sollte. Der Vorsprung auf den Tabellenletzten Lausanne beträgt nur 4 Punkte. «Der Klassenerhalt ist momentan natürlich das Wichtigste», sagt der 50-Jährige denn auch zu seiner Mission bei den Zürchern.

Mit dieser Mannschaft muss ein Europa-League-Platz das Ziel sein.
Autor: Thorsten Fink

Mit Hamburg hat er dieses Unterfangen 2012 erfolgreich gemeistert. Als er den Bundesligisten im Oktober 2011 übernommen hatte, lag der HSV auf dem letzten Platz. Es gelang ihm, die Mannschaft zu stabilisieren und sie trotz einer durchzogenen Rückrunde auf Platz 15 zu führen.

In der darauffolgenden Saison verpassten die Hanseaten die europäischen Plätze als Siebter nur knapp. «Natürlich helfen mir bei GC die Erfahrungen, die ich in Hamburg gemacht habe», so Fink. Es gelte nun, diese mitzunehmen und nicht nur in Erinnerungen zu schwelgen.

Legende: Video Warum tun Sie sich das an, Thorsten Fink? abspielen. Laufzeit 00:50 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 24.04.2018.

Vertrag gilt nicht für ChL

Sein Blick richtet sich trotz Abstiegssorgen bereits in die Zukunft. «Ein Europa-League-Platz liegt mit dieser Mannschaft drin, das muss auch das Ziel sein», sagt Fink, dessen Vertrag nur für die Super League Gültigkeit hat.

Damit die «Hoppers» dort bleiben, müssen in den letzten 5 Runden möglichst viele Punkte her – auch am Samstag gegen Lausanne. Nicht umsonst spricht der neue Mann an der Seitenlinie von GC von einem «Endspiel».

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 23.04.2018, 22:35 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Wendy Mueller (Wendy E.)
    Der Leistungsausweis bei Fink ist sicher besser als der von Muri. Immerhin verfügt Fink über viel Erfahrung und mit FK Austria wurde er Tabellendritter und in der zweiten Saison Vizemeister. Er ist sicher ambitioniert und will uns wieder dorthin führen wo wir einst waren. Seine Verpflichtung zeigt doch auch dass man eben schon Geld hat. Sonst hätte man Celestini geholt.
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  • Kommentar von Fabian Gysler (Fabz)
    Das Interview wirkt auf mich nicht überzeugend.
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  • Kommentar von Peter Amthauer (Peter.A)
    Thorsten Fink mag ein guter Trainer sein. Aber es muss nicht alles gut sein, was er sagt. Zu behaupten, das Spiel gegen Lausanne ist ein Endspiel, halte ich für überzogen. Diese Behauptung setzt die Spieler unter noch höheren Druck, als jenen, dem sie ohnehin bereits ausgesetzt sind. Wobei, ich bin ja kein Hoppers-Fan.... Hop FZC!!! MfG
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    1. Antwort von Wendy Mueller (Wendy E.)
      Man muss das team unter Druck setzen. ich arbeite ja auch besser unter Druck. Man muss gan klar sagen was man will und was nicht und da ist Herr Fink sehr offen und das finde ich gut.
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    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Wendy Mueller, ich weiss leider nicht, was ich tun kann, damit Sie beim Schreiben Ihrer Kommentare unter Druck kommen. Dann würden Ihre Kommentare noch besser und noch fehlerfreier. Aber davon abgesehen: Ich glaube kaum, dass eine Fachperson (aus dem Mentalcoaching oder der Sportpsychologie) Ihre Unter-Druck-Setzen-Theorie unterstützen würde. GC hat 4 Punkte Vorsprung auf das Tabellenende. Da muss man nicht gleich die Peitsche auspacken oder mit der Peitsche drohen.
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