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Grasshoppers in der Barrage GC dreht Partie und schickt Winterthur in die Challenge League

  • Die Grasshoppers drehen gegen den FC Winterthur ein 0:2 in ein 3:2 und sichern sich damit die Teilnahme an der Barrage.
  • Die Winterthurer hingegen steigen nach vier Jahren in der Super League definitiv in die Challenge League ab.
  • Die Gäste hoffen im Letzigrund bis zur 60. Minute, dann trifft GC dreimal innert 10 Minuten.

Am Ende lagen sich die GC-Spieler und Coach Peter Zeidler jubelnd in den Armen, während auf der anderen Seite die Winterthurer ihre Enttäuschung nicht verbergen konnten. Die Grasshoppers hatten die Eulachstädter soeben im Letzigrund mit 3:2 besiegt und die Gäste damit definitiv in die Challenge League geschickt. Der Rekordmeister hingegen wird zum dritten Mal in Serie in der Barrage antreten.

Der Sieg für GC war das eine, wie er zustande kam das andere. Den Auftakt in das bisher wichtigste Spiel der Saison hatten die Zürcher nämlich komplett verschlafen. Schon nach 10 Minuten lagen die Grasshoppers mit 0:2 zurück. Zweimal in der Hauptrolle: Pajtim Kasami. Der 33-Jährige hatte in der 7. Minute nach einem Eckball eingeköpfelt und nur drei Minuten später erneut nach einem Corner aus kurzer Distanz eingeschossen.

Penalty entscheidend

Danach übernahmen die geschockten Grasshoppers zwar das Zepter, bis zur Pause kam aber nie Torgefahr auf. Erst ein Penalty nach der Stundemarke entfachte das Feuer beim Heimteam. Théo Golliard blockte einen Abschluss im Strafraum mit dem Arm, der Elfmeter war eine klare Sache. Captain Dirk Abels übernahm die Verantwortung und verwertete zentral in die Mitte.

Nur gerade zwei Minuten später stand es plötzlich 2:2. GC fuhr einen schnellen Konter und liess sich auch von einem brutalen Foul von Mirlind Kryeziu nicht stoppen. Der Ball kam zum eingewechselten Young-Jun Lee, bereits nach 18 Minuten (!) war der Südkoreaner für Imourane Hassane auf den Platz gekommen. Aus grosser Distanz zog der Stürmer ab und profitierte davon, dass der Ball noch entscheidend abgelenkt wurde.

Obwohl bereits ein Remis den Grasshoppers gereicht hätte, drückten sie im Anschluss weiter. Für die komplette Wende war dann erneut Captain Abels zuständig. Nach einem Eckball von Jonathan Asp Jensen köpfelte er in der 70. Minute zum 3:2 ein.

Erstmals Rückstand gedreht

Mit dem Messer am Hals gelang also GC etwas, was zuvor in dieser Saison noch nie gelungen war: Einen Rückstand noch in einen Sieg zu drehen. Winterthur kämpfte sich zwar spielerisch noch einmal ran, ein weiterer Treffer gelang aber nicht mehr. Die beste Chance vergab Rodri Smith, der an der Latte scheiterte.

Das erste Ziel, die Barrage zu erreichen, hat Trainer Zeidler somit erreicht. Die Aufgabe ist aber nicht abgeschlossen, zum Klassenerhalt ist es noch ein weiter Weg. Gegen Winterthur hat GC bewiesen, dass das Team noch lebt.

So geht's weiter

GC trifft in der 38. Runde am Samstag auswärts auf Lausanne-Sport. Nur zwei Tage später steht dann schon das Barrage-Hinspiel gegen Vaduz oder Aarau an. Winterthur verabschiedet sich vor Heimpublikum gegen Luzern aus der Super League.

Übersicht Super League

SRF zwei, Super League – Highlights, 10.5.26, 19:00 Uhr ; 

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