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Heitz über das Hoch, den neuen Besitzer und die Ziele von Lugano
Aus Sport-Clip vom 06.12.2021.
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Grosse Pläne beim FC Lugano Heitz: «Wir werden im Winter zwischen 3 und 6 Zuzüge tätigen»

Dem FC Lugano stehen aufregende Zeiten bevor. Die neue Führung hat eine Vision. Georg Heitz gewährt einen Einblick.

Platz 3 in der Super League nach etwas weniger als der Hälfte der Spiele, dazu die Qualifikation für den Viertelfinal im Schweizer Cup: Beim FC Lugano läuft es sportlich aktuell richtig rund. Und auch neben dem Rasen tut sich im Tessin was. In der Winterpause plant Lugano eine Transfer-Offensive, wie Georg Heitz im Interview verrät: «Wir werden zwischen 3 und 6 Zuzüge tätigen», so das Mitglied des Verwaltungsrats.

Heitz spricht von einer grossen Bereitschaft von Joe Mansueto, grosse Summen in den Klub zu investieren. Der milliardenschwere Amerikaner war im vergangenen August im Zuge einer Neuorientierung als neuer Besitzer von Lugano präsentiert worden. Das Geld soll aber nicht nur für Spieler-Transfers ausgegeben werden, sondern auch zur Verbesserung der Infrastruktur und die Datenerhebung. «Da haben wir ein bisschen Nachholbedarf», stellt Heitz fest.

Vielversprechende Aussichten

Stichwort Infrastruktur: Das Stimmvolk in Lugano hat vergangene Woche einem neuen Stadion zugestimmt. Die Annahme des Projekts eröffnet den «Bianconeri» nochmals ganz neue Perspektiven: «Das ist eine unglaubliche Geschichte für uns. Dieser Klub braucht unbedingt ein neues Stadion», so Heitz bei seinem Besuch im Tessin.

Wir müssen schauen, dass wir den Klub jeden Tag ein kleines Stück besser machen. Dann schauen wir, wo das irgendwann hinführen wird.
Autor: Georg Heitz VR-Mitglied FC Lugano

Die meiste Zeit verbringt der frühere Sportchef des FC Basel in Chicago, wo er als Sportdirektor von Chicago Fire amtet. Zwischen dem FC Lugano und dem Klub aus der Major League Soccer (MLS), der ebenfalls Mansueto gehört, besteht eine Partnerschaft.

Kontinuierlicher Fortschritt

Mansueto verfolgt das Geschehen in Lugano mit viel Interesse aus der Distanz. «Er schaut jedes Spiel und kennt die Spieler besser als ich», erzählt Heitz. Im Frühjahr werde der Besitzer ins Tessin reisen und «vermutlich jeden Spieler mit Namen begrüssen können».

Ein funktionierendes Team, ein investitionswilliger Besitzer und ein angenommenes Stadionprojekt: Die Aussichten auf erfolgreiche Zeiten in Lugano sind vielversprechend. Doch was verfolgt die neue Führung für konkrete Ziele? Heitz will sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen: «Wir müssen schauen, dass wir den Klub jeden Tag ein kleines Stück besser machen. Dann schauen wir, wo das hinführen wird.»

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Archiv: Lugano bezwingt Sion am 16. Spieltag
Aus Sport-Clip vom 05.12.2021.
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SRF zwei, sportheute, 05.12.2021, 21:35 Uhr ;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel von Büren  (Elwood)
    Georg Heitz ist einfach herrlich: Bodenständig, realistisch, bescheiden. Da scheint für einmal ein vielversprechender Geldgeber aus dem Ausland am Start zu sein. Kann dem Schweizer Fussball nur gut tun, wenn der Tessiner Vertreter gestärkt wird - alles Gute!
  • Kommentar von Lars Koller  (Lasse)
    Wenn das mal nicht nach hinten los geht... Lugano spielt stark, kompakt und solidarisch. Neuer Investor und in der Winterpause gleich 3-6 neue Spieler, das könnte alles durcheinander bringen. 1-2 gezielte Verstärkungen im Winter wären wohl sinnvoll, aber nicht mehr.
    Ansonsten tönt es vielversprechend bei den Tessinern.
    Bianconeri olé!!
  • Kommentar von Eugen Thomas Bühlmann  (E.T.)
    Das wird besondere Emotionen bei den jetzigen Spielern auslösen, wenn man sich bewusst gemacht wird, dass man nicht mehr gebraucht werden wird. Neue Spieler bedeutet für die bestehenden nicht mehr gut genug zu sein. Mit anderen Worten die halbe Mannschaft ist nicht Super Ligue tauglich.
    1. Antwort von Domi Torres  (DT9)
      Könnte auch bedeuten, dass der interne Konkurrenzkampf gefördert wird und sich die Spieler auch weiterentwickeln. Was Lugano zurzeit abliefert finde ich bemerkenswert. Gegen St. Gallen liegt durchaus ein Sieg drin und wenn YB im Tessin keine Punkte holt, dann ist der aktuelle dritte Rang durchaus logisch und verdient!