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Heimmacht vs. Meisterschreck YB gegen Servette oder die Jagd nach Rekorden

In der 31. Runde der Super League kommt es am Mittwoch zum Duell zwischen Meister YB und Aufsteiger Servette. Beide Teams jagen Rekorde.

Berns Nicolas Ngamaleu (links) und Genfs Timothé Cognat.
Legende: Ball im Blick, Rekorde im Hinterkopf Berns Nicolas Ngamaleu (links) und Genfs Timothé Cognat. Keystone/Archiv

Während positive Corona-Fälle in Zürich und Neuenburg für Unruhe in der ganzen Super League sorgen, steht am Mittwoch zwischen YB und Servette ein ungleiches Duell an – zumindest auf dem Papier.

Trifft in einer Liga der Meister auf den Aufsteiger, ist dies normalerweise eine klare Angelegenheit. Nicht so aber in der Super League. Titelverteidiger YB kann durchaus als Lieblingsgegner des Aufsteigers aus Genf bezeichnet werden.

Live-Hinweis

Verfolgen Sie die Partie zwischen YB und Servette am Mittwoch ab 20:10 Uhr auf SRF zwei und in der SRF Sport App mit Stream und Live-Ticker.

Seit der Rückkehr von Servette ins Oberhaus im letzten Sommer trafen die beiden Mannschaften dreimal aufeinander. Zweimal spielten die Teams 1:1, im November letzten Jahres zog Gelb-Schwarz gar eine 0:3-Niederlage gegen die Romands ein.

Video
Aus dem Archiv: Servette schlägt den Meister mit 3:0
Aus Sport-Clip vom 03.11.2019.
abspielen

Das starke Auftreten des Teams von Trainer Alain Geiger gegen die Berner schlägt sich auch in der Statistik nieder. Sollten die Westschweizer auch am Mittwoch im Wankdorf mindestens einen Punkt holen, wäre Servette der erste Aufsteiger der Super-League-Geschichte, der die Saison ohne Niederlage gegen den amtierenden Meister beendet.

Defensive als Genfer Prunkstück

Bereits jetzt ist Servette der Aufsteiger mit den meisten Punkten gegen den Titelverteidiger in einer Super-League-Saison überhaupt.

Ein möglicher Grund für die starke Bilanz ist schnell gefunden: Die Genfer stellen mit 31 Gegentoren die beste Defensive der ganzen Liga.

YB zu Hause eine Macht

Dass das Team von Coach Gerardo Seoane weiterhin mit dem Meistertitel liebäugeln kann, hat auch mit dem Auftreten im heimischen Wankdorf zu tun. Im eigenen Stadion holte YB in dieser Spielzeit bislang 41 Punkte, auswärts sind es lediglich deren 17.

Die Young Boys gewannen zuletzt 11 Liga-Heimspiele in Serie und zogen mit GC (Rekord aus der Saison 2009/10) gleich. Mit einem Sieg gegen Genf wären die Berner neu alleiniger Rekordhalter. Ob für dieses Ziel Servette – das einzige Team in dieser Saison, das der Meister noch nicht besiegen konnte – der richtige Gegner ist, wird sich zeigen.

SRF zwei, Super League - Goool, 12.07.2020, 18:05 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Mit so einer schwachen Auswärtsbilanz wie sie YB dieses Jahr hat wird man in der Regel nicht Meister.
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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Ich kann alle Servette Fans beruhigen, heute Abend pfeift ein Schiedsrichter aus Frankreich. Top-Schiri als Vorbereitung für Cl, pfiff schon 5 Spiele in der Cl dieses Jahr.
    Finde ich guet! Yb wieder Zuhause, wir wissen ja was da kommt! 12 Sieg in Folge! Trotz dem sollte die Sfl über einen Abbruch nachdenken. Macht doch keinen Sinn mehr... Ohne Zuschauer... Hopp Yb
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Merz, irgendwie machen Sie ein Durcheinander. Einerseits freuen Sie sich auf das Heimspiel von YB mit dem erwarteten 12. Heimsieg in Folge und schreiben dazu sogar "Hopp YB". Andererseits möchten Sie einen Saisonabbruch, weil die Weiterführung keinen Sinn mache. Ich habe nichts dagegen, dass Sie sich für YB begeistern, aber denken Sie bitte auch an die Fans der übrigen 19 SFL-Clubs, die sehr gerne am Fernsehen oder per Live-Stream oder (immerhin bis etwa 700) im Stadion mitfiebern wollen.
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    2. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Herr Graf seit ich denken kann gehe ich ins Wankdorf und bin Fan von Yb. Ich wünsche mir nichts mehr als den 14 Meistertitel ! Wenn ich aber sehe, wie die Vollprofis mit ihrer Vorbildfunktion und ihrer Verantwortung umgehen in Zeiten von Corona, denn bin ich doch sehr enttäuscht.
      Noch viel mehr bin ich von der Sfl und dem Sfv enttäuscht.. In meinen Augen sehr stümperhaft, wie sie mit der Situation umgehen. Zum Wohle aller Spieler, Staff, Schiris, wäre ein Abbruch das einzig richtige!
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  • Kommentar von Daniel Gohl  (Danilo74)
    Ich freue mich auf einen spannenden Match und vorallem auf einen faire Leitung der Partie. Leider wurden in den letzten Matches eher gehen Servette gepfiffen. Allez Servette!
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    1. Antwort von Domink Rindlisbacher  (DomiTorres9)
      Dann geht's Servette ja fast wie dem heutigen Gegner mit Aebischers roten Karte in Basel ;-)
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