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Sékou Sanogo
Legende: Nicht mehr für YB im Einsatz Sékou Sanogo. Keystone
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Herber Verlust für YB Sanogo wechselt nach Saudi-Arabien

Sékou Sanogo verlässt die Berner Young Boys und wird neu für Al-Ittihad auflaufen.

Nach 4,5 Jahren «gelbschwarz» ist Schluss: Sékou Sanogo wechselt per sofort zu Al-Ittihad nach Saudi Arabien. «Wir geben ihn nicht gern ab. Aber nun haben wir eine Lösung, die für alle Parteien stimmt, nachdem wir zuvor mehrmals Angebote ausländischer Klubs abgelehnt hatten», meint YB-Sportchef Christoph Spycher.

Für die Young Boys bestritt der 29-Jährige 138 Spiele, erzielte 13 Tore und lieferte 16 Vorlagen. Gekommen vom FC Thun, mauserte sich Sanogo zum unbestrittenen Stammspieler und Leader. In Abwesenheit von Steve von Bergen übernahm der Ivorer zuletzt sogar die Captainbinde.

«Es droht kein Ausverkauf»

«Wir verfügen im zentralen Mittelfeld über junge, hoffnungsvolle Spieler, die bereits eindrücklich bewiesen haben, dass sie Verantwortung übernehmen», beschreibt Spycher die Situation ohne Sanogo. Weiter sei es nicht so, dass nun «alle 3 Tage Spieler abgegeben werden». Da die Champions League entfällt, sei eine Kaderausdünnung normal.

Video
Sanogo rettete YB gegen Sion in der letzten Minute
Aus Sport-Clip vom 27.10.2018.
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38 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    An alle jene, die an diesem Wechsel keine Freude haben und zum Beispiel von Karriere-Ruinieren und Ähnlichem schreiben: Schuld am Ganzen wäre in erster Linie Sportchef Spycher, der mit der Freigabe gegen das Wohl des Spielers gehandelt hätte. Trauen Sie, die negativ Kommentierenden, das dem YB-Sportchef wirklich zu? Wenn Ja, müsste sein Rücktritt gefordert werden.
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    1. Antwort von Nico YU  (olifatzooo)
      Die Aufgabe eines Sportchefs bei Transfers ist eine Lösung zu finden, welche für beide Seiten passt. Sanogo verdient in Saudiarabien viel mehr Geld, weshalb es das Bedürfnis hat zu wechseln. Und Spycher hat trotzdem gute Arbeit geleistet, da die Saudis für einen 29-jährigen 8 Millionen Franken bezahlen.
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  • Kommentar von Marco Streller  (Bebbisagg123)
    Und YB bringt es tatsächlich nicht fertig solch ein (muss ich ehrlich zugeben) tollen spieler an einen „anständigen“ klub abzugeben um vielleicht nocheinmal einen schritt in seiner karriere nach vorne zu machen...
    Finde ich persönlich extrem erstaunlich dass er mit seinen 29 jahren seine karriere mit solch einem geld-wechsel ruiniert. Sorry aber das sagt doch einfach alles über diesen spieler aus,hätte ihm einen guten bundesligisten doch viel mehr gegönnt...
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    1. Antwort von Küsu Schreiber  (Küsu Schreiber)
      Nomen est omen - darf man von einem "Bebbisagg" nicht mehr erwarten? Der Kommentar von Clemens Häfele bringt es auf den Punkt: Für uns ist Fussball bloss Unterhaltung, für Sanogo (und seine Familie in der Heimat) der Lebensunterhalt. Ich kann es ihm nicht verdenken, dass er mit bald 30 noch mal so richtig sein Portemonnaie auffüllen will. Karriere, wie wir das nennen, scheint ihm nicht wichtig. Ich hätte es allerdings auch gerne gesehen, wenn er die Saison bei YB zu Ende gespielt hätte!
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  • Kommentar von stalder André  (Neptun61)
    Herr Sanogo hat viel beigetragen zum sportlichen Erfolg von YB. Der Dank von Pseudo YB Fans ist nun der Dank für diese äuserungen. Schade.! Viel Erfolg Herr Sanogo bei Ihrer nächsten sportlichen Herausforderung.
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