Zum Inhalt springen

Header

Video
Itten und Sierro beleben bei YB ihre Freundschaft neu
Aus Sport-Clip vom 06.08.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 13 Sekunden.
Inhalt

Itten und Sierro bei YB Eine «Bromance», die weit über das «Aareböötlen» hinausgeht

Cedric Itten und Vincent Sierro verstehen sich auch abseits des Rasens. Was die spezielle Freundschaft ausmacht.

Ein Basler und ein Walliser gehen in Bern in eine Kneipe. Der Anfang eines Stammtisch-Witzes? Nicht im Fall von Cedric Itten und Vincent Sierro. Die beiden YB-Spieler verbindet vielmehr eine wunderbare Freundschaft, die ihren Beginn schon vor langer Zeit nahm. Genauer gesagt 2015, als die beiden gemeinsam für die U20-Nationalmannschaft aufliefen und sich auf Anhieb gut verstanden.

«Er hat mir den Wechsel ans Herz gelegt»

7 Jahre später sind der Deutschschweizer und der Romand, die 2018 bereits ein Jahr zusammen in St. Gallen spielten, in der Bundesstadt wiedervereint. Itten kehrte auch auf Anraten Sierros von den Glasgow Rangers in die Schweiz zurück.

«Er hat mir den Wechsel sehr nahe ans Herz gelegt und empfohlen», sagt Itten, der sich mit einem Treffer gegen Zürich im Auftaktspiel der Super League gleich bestens im YB-Ensemble einfand.

Duo «Sitten» in Bern

Die «Bromance» des Stürmers und des Mittelfeldmanns blieb den Mitspielern natürlich nicht verborgen. «Sie haben uns wegen unseren Namen den Spitznamen ‹Sitten› verpasst», lacht Sierro. «Das ist lustig, weil ich ja aus Sion komme.»

Auch wenn die beiden sehr viel Zeit miteinander verbringen, habe die Freundschaft keinen ausschliessenden Charakter, betont das Duo einhellig. Die Harmonie im Team sei allgemein sehr gross, gerne treffe man sich nach den Trainings in einer grösseren Gruppe zum Essen.

Alles fliesst – nicht nur auf der Aare

Ein paar Insidertipps hat Sierro, der bereits seit drei Jahren das YB-Trikot trägt, seinem Compagnon allerdings schon gegeben. «Wir waren zusammen ‹Aareböötlen›, das war ein Muss. Ausserdem habe ich ihm den Münsterplatz, die Altstadt und ein paar gute Restaurants gezeigt», erzählt der 26-Jährige.

Live-Hinweis

Box aufklappen Box zuklappen

Den Knüller zwischen Basel und YB können Sie am Sonntag ab 16:30 Uhr im Liveticker auf srf.ch/sport und in der Sport App verfolgen. Eine ausführliche Zusammenfassung und Einschätzungen der Spieler sehen Sie ab 19:00 Uhr im Magazin Super League – Highlights auf SRF zwei.

Für Itten ist der Austausch mit Sierro eine willkommene Integrationshilfe nach zwei durchzogenen Auslandsjahren. Dass der Kontakt in all den Jahren nie abriss, erachtet er nicht als selbstverständlich. «Es ist schon sehr besonders, wenn man so etwas hat.»

Wenn Cedi ein Tor schiesst, freue ich mich, wie wenn ich es selbst geschossen hätte.
Autor: Vincent Sierro

Futterneid gibt es nicht

Im Profifussball, wo individuelle Interessen und Konkurrenzdenken oft Freundschaften verhindern, bilden die beiden womöglich eine Ausnahme. Dass sie nicht die gleiche Muttersprache haben, ist eine Besonderheit dazu.

«Wenn er ein Tor schiesst, freue ich mich, wie wenn ich es selbst geschossen hätte», bringt Sierro die gegenseitige Wertschätzung auf den Punkt. Gemeinsam sei ihnen ausserdem eine starke Siegermentalität. Diese wollen sie im Kampf der Liga-Grössen am Sonntag gegen Basel wieder in die Waagschale werfen.

SRF zwei, Sportflash, 05.08.2022, 20:00 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Willy Amport  (Willy Amport)
    Irgendwie kommt mir das Komisch vor das es bei den meisten Berner Spieler in den Köpfen ist das Sie es sich Einbilden das Sie Verletzt sind + Sie sind es Dan auch noch, weil beim SC Bern ist es genau das gleiche wie bei YB das die beiden Klubs immer jede Saison viele Verletzte hat, man muss das mal Untersuchen warum es immer die Berner Klubs Trifft das man immer so viele Verletzte hat jede Saison durchgehend.
    1. Antwort von Ernst Wenger  (Berner, durch und durch)
      @Amport: Mal davon abgesehen, dass ich bei Ihren Beiträgen jeweils raten muss was genau Sie uns mitteilen möchten, scheint es bei Ihnen nur noch ein Thema zu geben... Könnte es sein, dass Sie sich einfach primär auf die berner Klubs fokussieren, und so nicht mitbekommen, dass andere Teams auch verletzte Spieler haben?!
  • Kommentar von Clemens Lüthi  (clou)
    Egli: warum gleich so heftig? Und übrigens: haben Sie auch gelernt herauszufinden, wie man Altersdiskriminierung schreibt?
    1. Antwort von Ueli Egli  (Skul)
      Dieses Wort hat man als wir noch jung waren nicht gebraucht... ;-)
  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (Federer_IST_Gott)
    Bromance - Ein herrliches Wort welches durch die junge Generation geprägt wurde und scheinbar mittlerweile auch regelmässig Einzug in die grossen Medien findet, die ansonsten ja eher politisch korrekt schreiben müssen.
    Kurze Erklärung für die Generation Ü35/Ü40: ein ‚Bro‘ ist ein ‚Brother‘ also ein Bruder (nichtfamiliär) den man sehr mag.
    Romance kommt - was auch sonst - von Romantisch.
    Somit ist eine Bromance eine sehr starke Freundschaft!
    PS: Das Wort zählt zu den ‚Kofferworten‘
    1. Antwort von Ruedi Selig  (RuediS)
      Um dieses Wort nicht zu verstehen, müsste man von vorgestern sein.. Ich weiss nicht, ob das auf die Leser dieses Artikels zutrifft. Dennoch danke für die Erklärung.. ;-)
    2. Antwort von Ueli Egli  (Skul)
      Jungelchen, stell dir vor, das verstehen sogar wir Ü50... Wir wurden sogar erzogen, selber etwas herauszufinden wenn es uns unbekannt ist, und Lösungswege finden wir wohl auch einfacher. Ich hätte da auch noch ein neues Wort, das die U30-Generation vielleicht noch nicht versteht. Ageism bedeutet soviel wie Altersdiskreminierung...
    3. Antwort von Beat Leumann  (Sno12opy)
      Ich habe dieses Wort bis heute nicht gekannt, dass dazu such gleich gesagt wird wie es entstanden ist finde ich gut. Hoffen wir das die zwei nach dem Match gegen den FCB einander gratulieren können.
    4. Antwort von Frédéric-Marc Fluehmann  (Frédéric-Marc Fluehmann)
      Viele Trendbegriffe sind im Umlauf, oft von jungen Leuten die dafür deren eigenen Muttersprache weder in Wort noch Schrift beherrschen. Lesen und schreiben ist abgestürzt an unseren Schulen!
    5. Antwort von Stefan Wehrli  (st.wehrli)
      @Fluemann: Glashaus ... Steine werfen ....
    6. Antwort von Stefan Wehrli  (st.wehrli)
      @Wehrli: Sie haben dem Herrn Fluehmann ein h im Namen unterschlagen. Das ist unhöflich.

      ...

      Stefan Wehrli (st.wehrli): Stimmt, tchuligom.