Es war so etwas wie der Übertritt in die Moderne, als der FC Basel 2001 in den neu erbauten St. Jakob-Park einzog. Zuvor hatte der FCB im in die Jahre gekommenen alten «Joggeli» gespielt. Dieses wurde Ende 1998 abgerissen, die Rot-Blauen wichen für einige Zeit ins Stadion Schützenmatte aus.
Der Umzug markierte den Beginn einer Ära. Im neuen Wohnzimmer feierte der FCB ab 2002 bis 2017 nicht weniger als 12 Meistertitel. Der letzte davor hatte von 1980 datiert.
Wieder der Genfersee
Begonnen hatte alles am 15. März 2001: Die neue Arena – gestaltet vom Architekturbüro Herzog & de Meuron – wurde mit einem 0:0 gegen Lausanne eröffnet. Damals standen noch FCB-Klublegenden wie Massimo Ceccaroni oder Mario Cantaluppi auf dem Feld.
Am Sonntag steht nun das Jubiläumsspiel an: Mit Xherdan Shaqiri dürfte die einzige grosse Integrationsfigur trotz Blessuren in den letzten Wochen einsetzbar sein. Die Parallele: Basel empfängt wie vor 25 Jahren mit Servette ein Team vom Genfersee. Die Zuschauer dürften sich indes ein anderes Resultat als damals wünschen.