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Klub und Trainer in Harmonie Frick zu seinem Luzern-Abgang: «Bauchgefühl»

Im Sommer ist Schluss zwischen Luzern und seinem Trainer Mario Frick, der wohl ins Ausland gehen wird. Beide Seiten sind voll des Lobes füreinander.

Am Freitag hatte Luzern die Katze aus dem Sack gelassen: Mario Frick, der nach Luganos Mattia Croci-Torti dienstälteste Trainer in der Super League, wird die Zügel bei den Luzernern im Sommer abgeben. Sein Vertrag wurde nicht mehr verlängert.

In der Mitteilung der Zentralschweizer stand, man habe «nach ehrlichen Gesprächen» und «gemeinsam» entschieden. Auch wenn es kitschig klinge, so Sportchef Remo Meyer, aber «beide Seiten meinen das auch genauso».

Auch der scheidende Trainer selber unterstreicht: «Es war ein gemeinsamer Entscheid. Wir gehen in absolutem Frieden auseinander.»

In Barcelona für die Sonne

Angesprochen auf die Gründe für die Trennung, zögert Frick erst einige Sekunden, ehe er erklärt: «Es gibt viele Dinge, die ich sagen könnte. Das Wichtigste ist das Bauchgefühl. Darauf muss ich hören. Etwas in mir ist gereift, den nächsten Schritt zu machen.»

Dieser dürfte Frick höchstwahrscheinlich ins Ausland führen, denn: «Es wäre schwierig, vom FCL zu einem anderen Schweizer Klub zu wechseln, ich habe ein blau-weisses Herz.» Aber der 51-Jährige schiebt auch nach, dass er «nichts ausschliessen» wolle.

In den vergangenen Tagen weilte der Liechtensteiner in Barcelona, allerdings nur, um die Sonne zu geniessen. «Es hat bislang noch keine Gespräche mit anderen Klubs gegeben. Darum kümmert sich jetzt mein Berater.»

Top 6 war nicht das Ziel

Erst einmal steht für Frick, der seit Dezember 2021 an der Luzerner Seitenlinie steht, der Saisonabschluss an. Sein Team hat den Sprung in die Championship Group als Siebter knapp nicht geschafft. Die Klassierung ist auch auf eine Baisse im letzten Herbst zurückzuführen. Mittlerweile haben sich Frick und seine Mannen wieder gefangen und aus den letzten 8 Spielen 5 Siege feiern können.

Frick betont auch: «Wir haben nie das Ziel ‹Top 6› rausgegeben. Für einen Klub mit diesem Budget und so vielen Jungen ist es nicht selbstverständlich, dass wir ganz vorne mitspielen.»

Und wie sieht die Zukunft auf der Luzerner Trainerbank aus? «Wir haben jetzt etwas Zeit», so Meyer. Er hat aber schon klare Vorstellungen für Fricks Nachfolger. «Der wichtigste Eckpfeiler ist, dass er auf den Nachwuchs setzt.» Bis spätestens Ende Mai werde der Klub kommunizieren.

Super League

Radio SRF 3, Bulletin, 27.03.2026, 14:00 Uhr ; 

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