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Machtkampf beim FC Basel geht in die nächste Runde
Aus sportflash vom 12.04.2021.
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Nächstes Kapitel im FCB-Streit Burgener will Degen zum Verkauf seiner Aktien zwingen

Der FCB-Verwaltungsrat hat zugestimmt, dass 92 Prozent der Aktien an die Basel Dream & Vision übertragen werden.

Es ist die nächste Wende im Kampf um die Besitzverhältnisse des FC Basel: Der Klub informierte am Montag darüber, dass der Verwaltungsrat dem Verkauf von David Degens Aktienpaket an die Basler Dream & Vision AG zugestimmt habe.

Dabei stützt sich der Verwaltungsrat auf ein vertraglich festgesetztes Recht, das Burgener es erlaubt, beim Verkauf seiner eigenen Anteile auch jene der Minderheitsaktionäre zu gleichen Konditionen anzubieten. Dieses sogenannte Drag-along-Recht gehe dem Vorkaufsrecht von Degen vor, heisst es von Seiten des Verwaltungsrates.

Degen hält an Vorkaufsrecht fest

Da Degen seine Aktien verkaufen müsse, verfalle sein Vorkaufsrecht. Gemäss der Mitteilung kann der Übertrag der Aktien erst nach der Aufhebung der superprovisorischen Verfügung des Zivilgerichts Basel-Stadt vom 11. März durchgeführt werden.

Degen hält derweil an seinem Vorkaufsrecht fest. «David Degen hat das ihm gewährte Vorkaufsrecht rechtskonform ausgeübt. Dieses gilt nach wie vor. Er hat einen Anspruch auf die Aktien von Bernhard Burgerner», teilte Berater Dani Büchi mit.

Das Ende des Streits ist noch nicht besiegelt. Gemäss dem FCB wollen sich die beiden Parteien aber rasch aussergerichtlich einigen. Entsprechende Gespräche seien aufgenommen worden. Zeit haben die Akteure bis zum 11. Mai. Dann ist der Verhandlungstermin vor dem Zivilgericht Basel-Stadt angesetzt.

Bernhard Burgener
Legende: Bleibt er an der Macht beim FCB? Bernhard Burgener. Keystone

Radio SRF 1, Bulletin von 17:10 Uhr, 12.04.21;

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50 Kommentare

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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn  (Heiner Zumbrunn)
    Es ist Fussball. Das einzige was klar scheint: In den Chefetagen und Aktionärskreisen wird mehr gelogen als anderswo. Aber: Es geht um Geld, ganz viel Geld. Sonst würde Herr Burgener gar nicht so fest an seinem FC Basel kleben. Oder Herr Degen kaum, ausser es ist Jugendliebe, sich so um den FC Basel bemühen.
    In Sion hat man es in ca. 10 Jahren geschafft, aus einem maroden Verein einen Abstiegsverein zu bauen. Das würde bedeuten, Der FC Basel steigt so circa Saison 30/31 in die dann 2. Liga ab.
  • Kommentar von Markus Odermatt  (Markus Odermatt)
    Wenigstens hat der "ach soo unabhängige" Verwaltungsrat Stellung bezogen. Man ahnte es schon vorher, nun ist es Tatsache.
  • Kommentar von Dieter Hansen  (Dieter H.)
    Das ganze Werweissen von juristisch weitgehendst unbewanderten, die noch zudem von den Vertragsdetails überhaupt keine Kenntnis haben, ist so etwas von haarsträubend.
    Ich bin seit über 50 Jahren FCB Fan und seit dann auch im Stadion. Mir ist es im Gegensatz zu den vielen Romantikern absolut gleichgültig, wem der FCB schlussendlich gehört. Ich will einfach einen für die Zukunft finanziell auf soliden Beinen positionierten FCB sehen der guten und erfolgreichen Fussball spielt.
    1. Antwort von Boris Weibel  (Boris Weibel)
      Dann sind sie ein typischer konsumfan welcher einfach unterhalten werden will. kein herz für die stadt und keine seele für den verein. hauptsache KONSUM. fans wie sie machen die stimmung im stadion auch nicht besser und haben personen wie burgener dazu gebracht in den fcb zu investieren anstatt diesen zu finanzieren. KOSUM und RENDITE das passt doch zusammen.
    2. Antwort von Dieter Hansen  (Dieter H.)
      @Boris Weibel: und schon habe ich den Nerv eines ewiggestrigen Romanikers getroffen.
      Was Herz und Seele anbelangt liegen sie komplett falsch. Es ist eben der Verein und nicht die aktuelle Leitung, die mir am Herzen liegt. Ganz im Gegensatz zu ihnen. Ihnen scheint die aktuelle Leitung wichtig zu sein und behaupten, ohne es belegen zu können, was die Absichten von Burgener sind. Und wie viele andere sind sie auch sicher der Ueberzeugung, dass David Degen es viel besser meint....