Es ist die nächste Wende im Kampf um die Besitzverhältnisse des FC Basel: Der Klub informierte am Montag darüber, dass der Verwaltungsrat dem Verkauf von David Degens Aktienpaket an die Basler Dream & Vision AG zugestimmt habe.
Dabei stützt sich der Verwaltungsrat auf ein vertraglich festgesetztes Recht, das Burgener es erlaubt, beim Verkauf seiner eigenen Anteile auch jene der Minderheitsaktionäre zu gleichen Konditionen anzubieten. Dieses sogenannte Drag-along-Recht gehe dem Vorkaufsrecht von Degen vor, heisst es von Seiten des Verwaltungsrates.
Degen hält an Vorkaufsrecht fest
Da Degen seine Aktien verkaufen müsse, verfalle sein Vorkaufsrecht. Gemäss der Mitteilung kann der Übertrag der Aktien erst nach der Aufhebung der superprovisorischen Verfügung des Zivilgerichts Basel-Stadt vom 11. März durchgeführt werden.
Degen hält derweil an seinem Vorkaufsrecht fest. «David Degen hat das ihm gewährte Vorkaufsrecht rechtskonform ausgeübt. Dieses gilt nach wie vor. Er hat einen Anspruch auf die Aktien von Bernhard Burgerner», teilte Berater Dani Büchi mit.
Das Ende des Streits ist noch nicht besiegelt. Gemäss dem FCB wollen sich die beiden Parteien aber rasch aussergerichtlich einigen. Entsprechende Gespräche seien aufgenommen worden. Zeit haben die Akteure bis zum 11. Mai. Dann ist der Verhandlungstermin vor dem Zivilgericht Basel-Stadt angesetzt.