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Sforza als neuer FCB-Trainer vorgestellt
Aus Sport-Clip vom 27.08.2020.
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Neuer FCB-Coach vorgestellt Sforza: «Müssen den Jungen eine Chance geben»

Bei seiner Präsentation als neuer FCB-Trainer betont Ciriaco Sforza, wie sehr die Philosophie des Klubs zu ihm passe.

Gleich zu Beginn der Medienkonferenz sprach Sforza seinem Vorgänger Marcel Koller ein grosses Lob aus. Der Vorstoss in der Viertelfinal der Europa League und das Erreichen des Cupfinals seien eine beachtliche Leistung. «Ich habe ihn aber noch nicht angerufen, da ich ihn nicht stören will. Er hat noch eine wichtige Aufgabe vor sich», so Sforza.

Der 50-Jährige wünscht sich, dass der FCB unter Koller am Sonntag gegen YB den Cupsieg holt. Danach wolle er voll angreifen. «In dieser Mannschaft steckt Qualität. Hinzu kommen die vielen Talente. Man kann mit ihr etwas erreichen», gibt sich Sforza zuversichtlich.

Sforzas Credo: Positiv und mit Power

Dass die meisten Fragen an der rund 50 Minuten dauernden Runde an Präsident Bernhard Burgener adressiert waren, konnten Sforzas Elan nicht bremsen. «Positiv, mit Power nach vorne und mutig» soll seine Mannschaft künftig spielen. Dass das Team guten Fussball spielen könne, habe es gegen YB oder Frankfurt bewiesen.

Ich habe mich persönlich weiterentwickelt, 10 Wil-Spieler haben auf die neue Saison den Sprung in die Super League geschafft.
Autor: Ciriaco Sforza

Die jüngsten Störgeräusche aus der Öffentlichkeit interessierten ihn nicht, so Sforza. Er habe Leute mit einer klaren Philosophie im Klub angetroffen. Diese passe zu ihm.

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Sforza: «Ich spüre positive neue Energie»
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Sforza als Vorbild für die Jungen?

«Wir müssen den Jungen eine Chance geben», fordert Sforza. Diese habe er mit 16 Jahren erhalten. Mit 23 Jahren folgte der Wechsel ins Ausland zu Kaiserslautern. Mit den Pfälzern wurde er als Spieler Meister, mit Bayern München gewann er die Champions League. Er sei diesbezüglich ein Vorbild für die Jungen, so Burgener. Sforza sei eine Persönlichkeit.

Dass er nach seinem kurzen Engagement bei Thun seit 5 Jahren keinen Klub mehr in der Super League trainiert habe, stört Sforza nicht.

«Ich habe mich persönlich weiterentwickelt, 10 Wil-Spieler haben auf die neue Saison den Sprung in die Super League geschafft», sagt er selbstbewusst. Auch er weiss, dass es in Basel nur ein Ziel gibt: den Meistertitel.

Livestream srf.ch/sport: 27.08.2020, 14:00 Uhr;

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Ivan Mathis  (Platon)
    Oh, da haben die Bebbi aber einen sehr sehr sehr "besonderen Fisch" an Land gezogen :-)
    Tja, da haben sich offensichtlich zwei auf "gleicher Ebene" getroffen...
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Wenn ich diesen Kommentar des den wirklichen, der Wahrheit verpflichteten Dialog suchenden Philosophen Platon lese, kommt mir spontan ein Sprichwort in den Sinn, das - angepasst - wie folgt lautet: Schreiben ist Silber, Schweigen ist Gold.
  • Kommentar von Hans H. Hirt  (AndromedaAxiomis)
    Viele scheinen wohl zu vergessen, dass der Fussball in der jetzigen Corona Krise einen schweren Stand hat. Es muss aufs Geld geachtet werden, gerade bei Clubs wie dem FCB der viel Geld mit Zuschauern verdient, die jetzt ausbleiben.
    Da kann man sich keine teuren Trainer oder Spieler leisten.
    Ich kann die bisherigen Entscheidungen der Führung daher sehr gut verstehen.
    Jetzt lasst da mal Ruhe reinkommen und gebt den CF eine Chance.
  • Kommentar von Jean-Denis Lutz  (Answerthink)
    Sforza ist symphatisch. Mit ihm würde ich gerne ein Glas Wein trinken. Als Fussballer grandios. Aber als Trainer? Die bisherigen Erfolge begrenzen sich auf ein paar weiterentwickelte Spieler. Anerkennend für einen Kleinclub, aber für den FCB..? Das ist die Entscheidung einer Führung, die wie bisher bewiesen keinen Plan & Vision hat. Zum scheitern verurteilt. Ciri, belehre mich eines besseren! Viel Glück!
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Wie sympathisch (nicht symphatisch) Sie sind, Herr Lutz, weiss ich nicht. Sie scheinen mir sehr in Vorurteilen verfangen. Wenn Sie die gestrige Pressekonferenz verfolgt hätten, würden Sie z.B. nicht behaupten, dass man beim FCB keinen Plan und keine Visionen hat. Darum bin ich mir auch nicht so sicher, ob Ciriaco Sforza gerne mit Ihnen ein Glas Wein trinken würde.
    2. Antwort von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
      Ohh yeah, Herr Joseph Graph!